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Aniimo zeigt sich spielerisch und optisch aufgewertet, aber es gibt auch Kritik in der letzten Beta

Aktuell läuft die letzte Beta-Phase von Aniimo vor der Veröffentlichung, die spätestens im September erfolgen soll. Auch wir bei JPGAMES konnten uns erneut einen Eindruck davon machen und sind nach wie vor sehr angetan vom Spiel.

Während uns im ersten Beta-Test bereits die wunderschöne Grafik mit der Unreal Engine 5 ins Auge gefallen ist, macht das Spiel diesmal in anderen Bereichen deutliche Fortschritte.

Was nicht bedeuten soll, dass sich technisch nichts getan hat, ganz im Gegenteil – als Konsolenversion gibt es bald auch die PlayStation 5 zur Auswahl, das Spiel wird für Mac angepasst und auf dem PC kooperiert man mit Nvidia für neueste DLSS-4.5-Funktionen. Auf Reddit meint ein User etwa: „Das Spiel ist jetzt schon unglaublich hübsch“ – und auch unser Eindruck ist, dass es der bislang wahrscheinlich schönste Monstersammler ist. Grafisch ist Aniimo klar auf dem Niveau aktueller AAA-Spiele – und übertrifft bislang nahezu alles, was wir im F2P- und Gacha-Bereich sahen.

Spielerisch jetzt näher an Palworld und BOTW

Doch vor allem spielerisch hat es nochmals zugelegt: Aniimo hat jetzt einen roten Faden, durch den man die Hauptstory zügig durchspielen kann. Während wir snd letztes Mal vor allem durch den äußerst farbenfrohen Stil an das an Mädchen und junge Frauen gerichtete Infinity Nikki erinnert gefühlt haben, kommt durch die aktuellen spielerischen Anpassungen häufiger Palworld- und „Breath of the Wild“-Feeling in der Open World auf.

Überall auf der Welt lauern Monster – von niedlich und ängstlich über heimtückisch, neugierig und treu bis hin zu furchteinflößend und aggressiv ist alles dabei. Dabei gibt es fast überall etwas Neues zu entdecken, auch wenn es nur kleine Sammelobjekte und Mini-Herausforderungen sind. Die kurzen Schreine, in Aniimo Sanctum genannt, in welchen ihr die Elementar-Fähigkeiten von verschiedensten Aniimo zur Lösung von verschiedensten Puzzles anwenden müsst, sind offenbar von Zelda: Breath of the Wild inspiriert.

Überarbeitet wurde auch das Kampfsystem, das wir in der letzten Beta noch als etwas unbefriedigend empfanden. Durch den neuen Fertigkeitenbaum und die Möglichkeit, auch als Mensch ohne Verschmelzung mit dem Aniimo (“twining”) in den Kampf einzugreifen, wirkt es jetzt deutlich weniger hakelig.

Noch mehr Menüs und erste Gacha-Elemente

Die Menüs sind nach wie vor – relativ typisch für F2P-Spiele – etwas überladen und zeigen euch überall mögliche neue Spielziele und Micro-Rewards an. Etwas klarer hervorgehoben werden nun die Events, die regelmäßig veranstaltet werden sollen.

Eines davon steht aktuell besonders in der Kritik: Das aktuelle Irisalis-Event, welches das erste legendäre Aniimo einführt. Das Hauptproblem am Event ist nicht, dass es etwas grindlastig ist und damit zum Geld ausgeben animiert, um den Grind abzukürzen. Fans sind vor allen Dingen überrascht, beim Event erstmals Gacha-Elemente im Spiel vorzufinden, das bisher rein als F2P-Spiel wahrgenommen wurde.

Wir können die starke Kritik auf Social Media daran allerdings nur zum Teil nachvollziehen. Aniimo kann bisher mit Vollpreistiteln mithalten – und wird trotzdem als F2P-Spiel angeboten. Dazu spüren wir bislang nur wenig Druck zum Geld ausgeben, insbesondere beim Spielen der Hauptstory. Jedoch ist nicht erst seit der Kontroverse um Infinity Nikki bekannt, dass neue Inhalte jederzeit eine andere Form der Monetarisierung erhalten können.

Die Gacha-Elemente zum Erhalt des legendären Aniimo entsprechen daher zwar nicht den Erwartungen, sollten unserer Meinung nach aber kein Grund sein, dem Spiel keine Chance zu geben. Trotzdem ist es wichtig, diesen Punkt kritisch zu betrachten, denn die faire Monetarisierung ist ein wichtiger Punkt bei einem F2P-Spiel. Bislang fällt Aniimo durch starke F2P-Freundlichkeit auf, dessen Monetarisierung das Kern-Gameplay nicht hemmt.

Bildmaterial: Aniimo, Kingsglory, Pawprint Studio

1 Kommentar

  1. Dass ist eine der Hauptprobleme mit Pokemon Konkurenten. Entweder ist es irgendein Gacha Slop (Aniimo, Honkai Nexus Anima) irgendein Rip-Off wie Palworld die keine Eigenständige Identität haben (Und selbst Palworld ist nicht einmal ein Echter Pokemon Konkurent) oder wenn es sich um Gute Monster Taming Games handeln tut, dann habem die kaum was mit Pokemon Gemeinsam. (Digimon, Monster Hunter Stories, Dragon Quest Monsters etc).

    Solange kein Echter Pokemon Konkurent auf den Markt kommt der Qualitativ Hochwertig ist, nicht in die Glücksspiel/Rip Off Kategorie Reinfällt und Gameplay Trchnisch halt ein Ausgereiftes Pokemon mit Eigenidentität ist, werden die Leads bei GameFreak alle "Konkurenten" nur auslachen und weiterhin einen Technischen Schund Titel nach den anderen raushauen.

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