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DLSS 5: Nvidia zeigt umstrittene KI-Lösung in neuer Keynote und verrät weitere Details

Wir erinnern uns noch gut an die erste Vorstellung der neuen Iteration der Nvidia-eigenen DLSS-Technologie. Die Enthüllung wurde insbesondere auf Social Media überwiegend negativ aufgenommen.

Nun hielt Nvidia auf der SIGGRAPH 2026 ein Keynote, in der das Unternehmen detailliert erklärte, wie DLSS 5 im Detail funktionieren wird. Die Technologie stellt drei KI-Modelle bereit und erlaubt den Entwicklern gezielte Steuerung über Masken für einzelne Objekte.

Auch neu: Während die Demo noch zwei Grafikkarten benötigte, soll die finale Version nur eine Grafikkarte brauchen. Start der neuen Technologie ist voraussichtlich im Herbst des Jahres.

Nach dem negativen Feedback nach der ersten Präsentation der fortschrittlichen KI-Technik legt Nvidia den Fokus darauf, drei Herausforderungen zu meistern: künstlerische Absicht bewahren, stabile Bildabfolge ohne Flackern sicherstellen und hohe Leistung bei 4K in Echtzeit liefern. Vor allem Details wie Lichtstreuung, Schatten und Materialien sollen am Ende realistischer wirken.

Entwickler können zwischen drei KI-Modellen wählen und Effekte gezielt pro Szene oder Objekt steuern. Regler wie „Structure“ und „Tone“ sowie Bildmasken ermöglichen eine präzise Kontrolle, um den Look an die künstlerische Vision anzupassen. Erste unterstützte Spiele sind unter anderem Hogwarts Legacy, Assassin’s Creed Shadows, und Neverness to Everness.

Nvidia’s Keynote auf der SIGGRAPH 2026

via PC Games Hardware, Bildmaterial: Digital Foundry

2 Kommentare

  1. Für mich ist das ein absolutes Stundengrab, in dem Designer tagelang irgendwelche Regler zurechtrücken, was man aber als Spieler maximal auf Vergleich-Screenshots als Unterschied sehen wird. Selbe wie Raytracing: 2 Minuten interessant und dann nicht mehr relevant. Nur hier werden je nach Szene möglicherweise einzelne Objekte(!) mit Schiebereglern zurecht gerückt. Ist doch völliger Wahnsinn.

    Videospiele dürfen nicht 7 und mehr Jahre Entwicklungszeit brauchen. Das geht immer weiter in die falsche Richtung. Das hier verkürzt keine Entwicklungszeit. Es schafft nur zusätzliche.

  2. legt Nvidia den Fokus darauf, drei Herausforderungen zu meistern: künstlerische Absicht bewahren

    Jetzt wird die Menschenkunst von der KI interpretiert,
    der humane Output wird in zwei Kisten einsortiert.
    Hält die Maschine es für Absicht, dann wird's konserviert –
    nur die kreative Ausschussware wird assimiliert.

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