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„Clair Obscur“-Entwickler äußern sich erneut zu einer „Switch 2“-Version

Seit der Veröffentlichung von Clair Obscur: Expedition 33 im April 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series fragen sich viele Fans, ob das gefeierte Rollenspiel auch seinen Weg auf die Nintendo Switch 2 finden könnte. Gerüchte darüber halten sich bereits seit längerer Zeit. Nun haben sich die Entwickler im Gespräch mit Automaton Media erneut zu diesem Thema geäußert.

Zwar gibt sich das Studio weiterhin zurückhaltend, ausgeschlossen scheint eine Umsetzung jedoch nicht. Im September 2025 äußerten sie sich auch schon zum Thema.

Interesse ist da, die Umsetzung wäre jedoch anspruchsvoll

Auf die Frage nach einer möglichen Switch-2-Version erklärte CEO Guillaume Broche, dass das Team die Möglichkeit durchaus prüft, für konkrete Ankündigungen sei es aber noch zu früh: „Wir sind daran interessiert, einen Weg dafür zu finden, aber es ist noch zu früh, um zum jetzigen Zeitpunkt etwas bekannt zu geben.“

Etwas ausführlicher wurde CTO Tom Guillermin, der vor allem die technischen Herausforderungen einer Portierung hervorhob. Da Clair Obscur: Expedition 33 bewusst auf eine aufwendige Präsentation setzt, müsse das Team genau abwägen, ob und wie sich das Spiel auf Nintendos neuer Konsole umsetzen lasse.

„Das ist eine große technische Herausforderung, denn wir haben versucht, das Spiel optisch ansprechend zu gestalten, aber natürlich ist die „Switch 2“ nicht so leistungsstark wie die PlayStation oder die Xbox Series X.“

Gerade weil Sandfall Interactive ein vergleichsweise kleines Studio ist, müsse eine solche Portierung sorgfältig geplant werden. Eine Bestätigung für eine „Switch 2“-Version gibt es damit zwar weiterhin nicht, die aktuellen Aussagen zeigen jedoch, dass das Thema intern durchaus auf dem Tisch liegt. Fans müssen sich vorerst also weiter in Geduld üben.

via Automaton Media, Bildmaterial: Clair Obscur: Expedition 33, Bandai Namco, Kepler Interactive, Sandfall Interactive

3 Kommentare

  1. Wenn sie sich an der Series S-Version orientieren (läuft mit stabilen 30 FPS, reduzierter Auflösung und weniger Partikeldetails), sollte eine Switch 2-Variante doch machbar sein, oder? Ein paar Ports haben ja bereits gezeigt, dass Nintendos Hybrid der Schnäppchen-Kiste von MS technisch (fast) ebenbürtig ist.

  2. Ich hoffe auch, dass sie eine Switch-2-Version hinbekommen. Ich denke, wenn Sandfall Interactive für die Portierung zusätzlich ein auf solche Umsetzungen spezialisiertes Studio mit ins Boot holt, sollte das durchaus machbar sein.

    Die Xbox Series S zeigt ja bereits, dass das Spiel grundsätzlich auch auf schwächerer Hardware laufen kann. Allerdings hatte die Series-S-Version wohl schon mit einigen Problemen zu kämpfen – unter anderem mit recht starken Pop-ins bei Texturen, einer geringeren Schärfe und insgesamt einer sichtbar reduzierten Grafikqualität. Es lief zwar stabil, sah aber nicht besonders beeindruckend aus.

    Wenn man sich bei einer möglichen Switch-2-Version an diesem technischen Niveau orientiert und die Grafik weiter sinnvoll anpasst, halte ich einen Port für realistisch. Entscheidend wird wohl sein, wie viel Zeit und Ressourcen sie in die Optimierung investieren (wollen).

  3. Capcom bringt seine neuesten Titel mit 60 FPS auf die Switch 2 und Square Enix erzielte mit beiden FFVII Remake Titeln, ebenfalls Unreal Engine, überzeugende Ergebnisse und zeigte erstmals brandneues Kingdom Hearts IV Material bei einer Nintendo Direct. Selbstverständlich mit technischen Einschnitten, da darf man sich ja keine Illusionen machen.

    Aber ja, ungefähr an der Leistung einer Series S Version könnte man sich anpassen. Also es wäre absolut nicht im Reich der Unmöglichkeit, Claire Obscur nicht auf die Switch 2 zu porten. Aber man äußert sich jetzt auch nicht zum ersten mal und es wirkt eher, als stünde so eine Portierung auf der Agenda auch nicht all zu weit oben. Ich denke, man wird bei Sandfall unlängst am neuen Projekt arbeiten. Du müsstest in so einem Port erstmal was investieren, bevor man damit Geld verdienen kann. Am einfachsten wäre natürlich, ein externes Studio damit zu beauftragen.

    Ich gehöre aber auch zu der Fraktion, lieber dann gar nicht, wenn man nicht zu 100% überzeugt ist.

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