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Stranger Than Heaven nimmt es historisch nicht allzu genau – und soll gewaltig werden

Mit Stranger Than Heaven hebt das Ryu Ga Gotoku Studio eine ambitionierte, neue Marke aus der Taufe. Die Geschichte des Spiels soll sich über gleich fünf Epochen und Orte in Japan erstrecken. Im Gespräch mit Automaton gab Studio-Chef Masayoshi Yokoyama nun einige Details zum groß angelegten neuen Streich der Yakuza-Macher preis.

Was den Umfang betrifft, zeigt sich Yokoyama etwa wenig bescheiden. Stranger Than Heaven soll „gewaltig“ sein. Angesichts des ambitionierten Konzepts „fünf Jahrzehnte im Leben einer Person abzubilden“, plante man im Vorfeld sogar, den Titel als Trilogie anzulegen.

Da man jedoch das Spielerlebnis nicht zerstückeln und SpielerInnen nicht zwischen den Veröffentlichungen warten lassen wollte, entschied sich das Team für ein einziges Spiel. Dies führte zu einer „riesigen“ Hauptgeschichte, deren Entwicklung sechs bis sieben Jahre in Anspruch nahm.

Der Kehrseite: So viele Minispiele wie in der Yakuza-Serie solltet ihr nicht erwarten. Und auch die Nebenmissionen sollen eine etwas andere Richtung einschlagen, wenngleich sich Yokoyama um Details drückt.

Hinsichtlich der Größe der Karten sollt ihr euch derweil sehr wohl an den Yakuza-Spielen orientieren können. Die Geschichte verläuft linear und führt euch von Epoche zu Epoche und damit von Stadt zu Stadt. Die Größen der Städte sollen variieren, insgesamt aber über mehr Gebäude mit vollständig begehbaren Innenräumen verfügen wird als bisherige Titel des Studios.

Authentisch mit kreativer Freiheit

Fans der Yakuza-Spiele wissen um die Authentizität, mit der die Schauplätze der Spiele ihre realen Vorbilder nachbilden. Für Stranger Than Heaven verspricht Yokoyama eine ganz ähnliche Herangehensweise. Gleichzeitig räumt er dem Team Freiheiten bei der Nachbildung der Schauplätze ein.

„Als Entwicklungsteam haben wir uns stets darauf konzentriert, eigenständige Schauplätze zu erschaffen, die optimal für das Gameplay sind. Unser Schwerpunkt liegt darauf, überzeugende (oder ‚spieltypische‘) Lügen zu erzählen“, so Yokoyama. „Historische Quellen dienen uns lediglich als Referenzpunkte für die Entwicklung.

Als ein solches Beispiel nennt Yokoyama das Hotel New Akao. SpielerInnen werden es vorfinden, wenn sie im Spiel das Atami des Jahres 1951 besuchen – obwohl das Hotel erst 1954 eröffnet wurde. „Da es sich letztlich um ein fiktionales Werk handelt, hoffe ich, dass die Spieler uns nachsehen, wenn bestimmte Elemente nicht ganz mit der historischen Epoche übereinstimmen, in der sie angesiedelt sind“, erklärt Yokoyama.

Zudem werden reale historische Ereignisse aus den jeweiligen Zeiträumen nur dann in die Handlung einbezogen, wenn sie einen direkten Bezug zum Protagonisten Daito aufweisen. „Wir haben sehr darauf geachtet, die Geschichte als eigenständige Welt zu gestalten, die nicht an historische Fakten gebunden ist“, so der Leitsatz bei der Entwicklung.

Das neue Spiel der Yakuza-Macher erscheint am 15. Januar 2027 für PS5, Xbox und PC-Steam. Bei Amazon* könnt ihr euch das Spiel vorbestellen.

via Automaton Media, Bildmaterial: Stranger than Heaven, SEGA, Ryu Ga Gotoku Studio

1 Kommentar

  1. Nach Snoop Dog Und Toupé hatte ich eigentlich erwartet, dass das historisch akkurat wird ...

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