Branchenanalyst Mat Piscatella schätzt ein, dass die kontroverse „Code in the Box“-Version von Grand Theft Auto VI keinen Einfluss auf die Verkaufserwartungen hat. Trotzdem gab es gestern einige Menschen, welche die Entscheidung von Rockstar Games mit Unverständnis aufgenommen haben.
Grand Theft Auto VI wird im Handel erscheinen, allerdings gibt es zum Launch nur eine „physische“ Version ohne Disc und mit Downloadcode. Die Betonung liegt auf „zum Launch“ – wie ein Insider jetzt behauptet.
Die polnische Website PPE.pl (via VGC) berichtet, dass im Dezember eine Disc-Version von Grand Theft Auto VI folgen soll. Nur die Erstauslieferung des Spiels sei demnach die (in Teilen) unbeliebte „Code in the Box“-Version.
Wieso dieser Quelle Glauben geschenkt wird? Die Website hatte im Januar berichtet, Rockstar Games würde keine physische Version für Grand Theft Auto VI planen. Take-Two hatte kurz darauf dementiert, aber die gestern vorgestellte „Code in the Box“-Version bestätigt das Gerücht dann doch zu großen Teilen.
Denn vor allem der damals kolportierte Grund wird auch von der „Code in the Box“-Version getragen: Rockstar wolle Leaks und Spoiler vermeiden. Das klappt auch mit dem Downloadcode in der Plastikschachteln. Den mögen – neben Fans – auch einige Händler nicht. Einige haben kurzerhand einen Verkaufsboykott angekündigt. Dazu gehört Amazon nicht – dort könnt ihr Grand Theft Auto VI* vorbestellen.
Bildmaterial: Grand Theft Auto VI, Rockstar Games

Der Support hat es nun auch bestätigt.
Wenn dazu jetzt noch ein üppiges Reviewembargo und keine spielbare Demo kommt, kann man es wie folgt umformulieren: Rockstar möchte, dass seine Kunden die Katze im Sack kaufen - und dazu dürften viele vermutlich auch noch widerspruchslos bereit sein. Transparenz (die man von vielen Entwicklern gerne verlangt) sieht anders aus.
Also dann, auf zum fünfmonatigen Betatest zum einmaligen Sonderpreis von 100,00 €.
Oder halt wie Capcom die Arschkarte ziehen, die mit RE9 die wohl größte Geheimhaltungskampagne der Seriengeschichte gestartet haben, auf eine Demo vor Release verzichtet haben und zum Spiel nicht viel preisgegeben haben. Und dann sind frühe Exemplare im Umlauf geraten und das komplette Spiel ist rund 3 Wochen vor Release komplett geleakt, spielbar und mit frühzeitigen Speedrun-Rekorden versehen gewesen^^
Wenn es stimmt, was man so hört, sind in GTA VI wohl knapp mehr als 1 Milliarde Dollar geflossen. Man hatte bereits einen der größten Leaks in der Videospielgeschichte mitgenommen mit dem Spiel. Dass man so kurz vorm Release jetzt nicht mehr jedes Risiko eingeht, dafür habe ich Verständnis, wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich für dieses Spiel den Arsch aufgerissen haben und die nach dem Leak aus dem Jahr22 oder 23 wohl am liebsten alles hingeworfen hätten.
Wer diese physische Version unbedingt möchte, wird sie ja anscheinend zeitig bekommen. Ich hatte mir gestern aber noch gedacht, selbst, wenn diese nachträglich angekündigt wird und zeitnah erscheint, wird vermutlich immer noch die Mehrheit nicht zufrieden sein^^
Ich sehe da wirklich folgendes Szenario für mich, am besten in der ersten Release-Woche den Stecker vom Router ziehen - da das aber aus mehreren Gründen leider nicht möglich ist, werde ich wohl die Zeit damit verbringen, den Betatester zu spielen und jegliches Social-Media-Minenfeld meiden ;P Meine Freundin ist da bereits reingeraten, obwohl sie nicht einmal Interesse am Spiel hat^^
Also wenn eine kurze Zeit später doch noch eine Physische Fassung erscheint, was soll das mit der Code in the Box Geschichte? Ergibt für mich keinen Sinn, klar Spoiler vermeiden. Aber macht das Spiel dann kurzweilig rein Digital. Da diese Code in the Box Variante eine reine Ressourcen Verschwendung ist.