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Der nächste Xbox-Kahlschlag droht: Ninja Theory und weitere Studios sollen vor dem Aus stehen

Bei Xbox scheint sich die nächste große Umstrukturierung anzubahnen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche Berichte über umfangreiche Sparmaßnahmen und Entlassungen bei Microsofts Gaming-Sparte die Runde gemacht hatten, verdichten sich nun die Hinweise auf mögliche Studioschließungen.

Besonders im Fokus stehen dabei mehrere namhafte Entwicklerteams, die in den vergangenen Jahren wichtige Exklusivtitel für Xbox veröffentlicht haben.

Mehrere Studios kämpfen offenbar um ihre Zukunft

Laut einem Bericht von Bloomberg befinden sich derzeit mehrere Xbox-Studios in Verhandlungen mit Microsoft, um einer möglichen Schließung zu entgehen. Genannt werden unter anderem Compulsion Games, Double Fine Productions und Ninja Theory.

Dem Bericht zufolge könnten die Studios die Möglichkeit erhalten, sich von Microsoft loszukaufen oder einen neuen Eigentümer zu finden. Allerdings soll selbst in diesem Fall mit erheblichen Entlassungen gerechnet werden.

Besonders überraschend sind die Meldungen rund um Ninja Theory. Laut The Verge wurden Mitarbeitende des Studios bereits über eine geplante Schließung informiert. Gleichzeitig soll das Team versuchen, einen Käufer für das Studio zu finden.

Auch Compulsion Games, zuletzt verantwortlich für South of Midnight, soll sich laut verschiedenen Berichten in Gesprächen mit Microsoft befinden. Die genauen Details dieser Verhandlungen sind bislang nicht bekannt.

Ausgerechnet Ninja Theory trifft es besonders hart

Für viele Fans dürfte vor allem die Situation bei Ninja Theory überraschend kommen. Erst vor wenigen Tagen kündigte das Studio beim Xbox Games Showcase 2026 sein neues Projekt Senua an – neben Xbox und PCs übrigens auch für PS5. Wie es nun mit Senua und anderen laufenden Projekten weitergeht, bleibt offen. Microsoft hat sich zu den aktuellen Berichten bislang nicht öffentlich geäußert.

Hintergrund der möglichen Maßnahmen dürfte eine größere Neuausrichtung bei Xbox sein. Erst vergangene Woche veröffentlichte Xbox-Chefin Asha Sharma ein internes Schreiben mit dem Titel „Next 100 Days: Xbox Reset“. Darin war von steigenden Kosten, einer Überlastung der aktuellen Studiostruktur und der Notwendigkeit die Rede, Xbox für die Zukunft neu aufzustellen.

Noch ist unklar, welche Studios am Ende tatsächlich geschlossen werden, verkauft werden oder unabhängig weitermachen können. Fest steht jedoch, dass Xbox offenbar vor einer der größten Umstrukturierungen der vergangenen Jahre steht.

Der erste Trailer zu Senua:

via Gematsu, Bildmaterial: Senua, Xbox Game Studios, Ninja Theory

15 Kommentare

  1. Die Schließung von Double Fine Studios wäre für mich der schmerzlichste Verlust, und irgendwo auch die größte Beleidigung seitens Microsoft. Ich hoffe inständig, dass Tim Schafer einen Weg findet, das Studio doch noch zu retten.

    Toys for Bob haben es ja geschafft, sich semi-unabhängig zu machen, ich kann nur hoffen, dass für jedes dieser Studios ein ähnlicher Rettungsanker kommt. Ich denke, sie alle wären ohne Microsoft besser dran.

    Aber mal ganz unabhängig davon, dass die Entscheidungsträger für so etwas ziemlich widerwärtig sind, spart Microsoft nicht wieder am falschen Ende? Man schließt kleinere Studios, aber hält an potentiellen Millionengräbern wie Gears of War und Fable fest? Die Spiele kosten deutlich mehr in der Entwicklung und sind ein viel größeres finanzielles Risiko. Wenn eines dieser Spiele scheitert, brennt bei Microsoft aber richtig die Hütte, mehr als jetzt schon.

    Außerdem, wie will man bitte die Marke Xbox je stärken, wenn man so viel zu wenig Xbox-Exklusivititel auf die Beine stellen kann?

    Ganz ehrlich, ich befürchte, Xbox wird sich nicht mehr lange halten. Und im Grunde trauere ich dem Verein wenig hinterher, wünschte nur, die richtigen würden die Konsequenzen tragen, was, wie immer, nicht der Fall sein wird.

    Aber trotzdem ist das schlecht. Sollte Xbox weg vom Fenster sein, haben Sony und Nintendo noch weniger Konkurrenz. Und weniger Konkurrenz bedeutet, dass sie mehr Freiheiten haben werden, zu machen, was sie wollen, Und wenn ich mir so anschaue, was sie fabrizieren... haben sie eigentlich jetzt schon zu viel davon.

  2. Aber mal ganz unabhängig davon, dass die Entscheidungsträger für so etwas ziemlich widerwärtig sind, spart Microsoft nicht wieder am falschen Ende?

    (Meine Aussage dient nicht als genaue Erklärung, sondern für das große Breite)

    Im Endeffekt kommt es immer darauf an, was man als Unternehmen für ein Ziel gesetzt hat. Microsoft hat sehr laaange das Geduldspiel gespielt. Die erste Xbox, die sehr viel Unterstützung durch SNK und SEGA bekam, war ein Flop, ein ziemlich großer Flop sogar. Man hat nach 3 Generationen es nicht geschafft, das Niveau zu erreichen wie Nintendo, oder Sony. Man scheint diesbezüglich etwas am Ende zu sein. Das Endziel kennt nur Microsoft selbst und das Internet wird dir diesbezüglich keine Antwort geben. Siehe Budgetdiskussionen in diesen Thread, da fehlen andere Faktoren wie Steuervergünstigungen, Sonderdeals, Garantieverträge etc. Kein Gamer wird dir eine realistische Zahl geben können, wie hoch der Fixbetrag einer Entwicklung ist. Es kann überraschend niedrig sein, oder unlogisch hoch. Ohne nackte Zahlen kann dir da niemand eine klare Antwort geben.

    Man schließt kleinere Studios, aber hält an potentiellen Millionengräbern wie Gears of War und Fable fest? Die Spiele kosten deutlich mehr in der Entwicklung und sind ein viel größeres finanzielles Risiko. Wenn eines dieser Spiele scheitert, brennt bei Microsoft aber richtig die Hütte, mehr als jetzt schon.

    (Auch hier, meine Aussage dient nicht als genaue Erklärung, sondern für einen größeren Tellerand, ohne buchhalterischen Einblick kann ich nichts erklären, daher hier reine Mutmaßungen)

    Das Studio kann Mehrzwecknutzen haben, die uns allen eventuell unbekannt sein können. Bei Gears of War Studio scheinen da Unreal Engine Experten zu sitzen, die sehr lukrativ sind durch deren Know-How und eventuell an Games von anderen Studios dadurch beteiligt waren. Die Schließung eines Studios kann mehrere Gründe haben. Die Studios können teilweise echt teuer sein (je nach Standort, kann das einen überraschenden hohen Kontrast kreieren), aber auch durch die Handhabung und teilweise Gesetze des Landes, oder gar durch die Währung. Je nachdem, was du für intrinsische und extrinsische Kosten hast, kann das in unterschiedlichen Richtungen gehen. Vielen Leuten wundert die Schließung von Blue Points oder Japan Studio. Blue Points sitzt zum Beispiel in Austin Texas. Du zahlst für einen Entwickler zum Beispiel teilweise das 3,5fache als einen Entwickler, welcher in Montreal sitzt durch Steuervergünstigunen, da die Textilindustrie in Quebec durch globale Wirtschaftsverzweigung in Kanada komplett kaputt wurde, wodurch Kanada die moderne Alternative angeboten hat, mehr IT fokussiert zu werden und dadurch gibt es für Unternehmen Steuervergünstigungen, wenn man Studios in Kanada hat. Man hat im Endeffekt dadurch komplett eine andere Ausgangssituation. Ubisoft hat z.B. ein Studio in Serbien, wo man platt denkt, man war nur für 1-2 Tom Clancy Games verantwortlich, waren aber als Hilfsstudio für einige Games tätig, Durchschnittsgehalt ist da niedriger als in anderen Ländern)

    Es ist halt die Frage, ob man im Softwaresektor durch die steigenden Kosten man Alternativen in anderen Märkten schaut, z.B. angenommen Xbox möchte ein Genshin Impact Hero Selection Game kreieren, dann braucht man eine komplett andere Infrastruktur. Du kannst z.B. wenn man jetzt Blue Point als Beispiel nimmt, du kannst die nicht spontan in ein Mobile-Studio anwenden, da weder die Ressourcen existieren, noch das Know-How, daher brauchst du was Anderes. Der leichteste Weg ist es in den USA die Leute rauszuwerfen. In Europa ist es in gewissen Ländern auch noch gut möglich, da darfst du nur eine gewisse Anzahl an Leuten rauswerfen und man wiederholt das monatlich. Das klingt böse und ist auch so, aber ist auch von Land zu Land unterschiedlich. Eine schiere Anzahl an Leuten einfach umzuschulen ist nicht drinnen, da das im Endeffekt nur mehr Kosten verursacht und das will man ja so schnell wie möglich minimieren, aufgrund anderer Faktoren. Kleine Games, können große Brötchen erschaffen, aber muss es nicht, siehe Devolver Digital, die haben auch zu kämpfen.

    Es kann durchaus sein, dass Microsofts Strategie weniger die Software ist, sondern durch Project Helix, dass man GamingPC im Stile von Xbox vermarkten und verkaufen möchte, um ein Mittelweg zwischen PC's und Konsole zu kreieren und sich dadurch ein Monopol kreieren zu können statt in einen Oligopol-Markt, wo man sich nur tiefer schaufelt wie man es seit der ersten Xbox das tut, aber das ist jetzt nur von mir frei erfunden. Wenn man Kosten sparen möchte, dann ist es gut möglich, dass man versucht einen komplett anderen Markt zu penetrieren.

    Im Endeffekt möchte ich nur sagen: Kein Gamer kann dir den Grund sagen und erklären, es ist eine reine finanzielle Angelegenheit und eventuell möchte man seine finanzielle Ressourcen in komplett anderen Bereichen auslagern. Es kann sein, dass man im Moment fokussiert ist auf Gears of War und Fable, aber das kann in 2 Jahren komplett anders aussehen, siehe Square Enix Strategie von vor 4 Jahren und heute. Man versucht als Unternehmen immer den höchstmöglichen Umsatz zu erzielen und man wird diverse Strategien analysieren und testen. Es ist halt so, dass "halbes Gambling" ist und Endeffekt muss man sehen wo man bleibt.

    Edit: Zusammengefasst: Niemand kann es erklären, ohne Einblick auf buchhalterische Informationen ^^

  3. Aber mal ganz unabhängig davon, dass die Entscheidungsträger für so etwas ziemlich widerwärtig sind, spart Microsoft nicht wieder am falschen Ende? Man schließt kleinere Studios, aber hält an potentiellen Millionengräbern wie Gears of War und Fable fest? Die Spiele kosten deutlich mehr in der Entwicklung und sind ein viel größeres finanzielles Risiko. Wenn eines dieser Spiele scheitert, brennt bei Microsoft aber richtig die Hütte, mehr als jetzt schon.

    Außerdem, wie will man bitte die Marke Xbox je stärken, wenn man so viel zu wenig Xbox-Exklusivititel auf die Beine stellen kann?

    Ganz ehrlich, ich befürchte, Xbox wird sich nicht mehr lange halten. Und im Grunde trauere ich dem Verein wenig hinterher, wünschte nur, die richtigen würden die Konsequenzen tragen, was, wie immer, nicht der Fall sein wird.

    Aber trotzdem ist das schlecht. Sollte Xbox weg vom Fenster sein, haben Sony und Nintendo noch weniger Konkurrenz. Und weniger Konkurrenz bedeutet, dass sie mehr Freiheiten haben werden, zu machen, was sie wollen, Und wenn ich mir so anschaue, was sie fabrizieren... haben sie eigentlich jetzt schon zu viel davon.


    Sony und Nintendo sind nichts gegen Microsoft. Nur auf dem Konsolenmarkt befindet sich Microsoft überhaupt in Konkurrenz zu den Japanern. Ganze Konsolengenerationen sind nur deswegen für Microsoft nicht komplett in die Hose gegangen, weil Amerikaner gerne ohne Sinn und Verstand amerikanisch kaufen. Brilliert haben sie hier nie.

    Mit den aktuellen Hardwarepreisen ist die Herstellung einer eigenen Konsole schlicht ein Risiko. Sony und Nintendo MÜSSEN dieses Risiko eingehen. Microsoft jedoch nicht. Die Marke Xbox kann bestehen bleiben, ohne dass es eine physische Xbox gibt, die Marke geht dann halt einfach im PC-Markt auf.

    10 kleinere Spiele wiegen nicht im Ansatz ein erfolgreiches AAA-Spiel auf. Die erheblichen Marketingkosten müsste man hier auch berücksichtigen. Zudem belohnen Spieler diese prestigeträchtigen Exklusivtitel mit ihrer Loyalität. Und, Beispiel Fable, das ist eine am Markt bereits etablierte AAA-Marke, deren Vorsprung sich von neuen, kleineren Marken nicht so einfach einholen lässt. Kurz, um Microsoft davon abzubringen, ein 200-Millionen-Spiel nach dem anderen zu machen und ein kleines Studio nach dem anderen abzusägen, müsste sich unser Konsumverhalten grundlegend ändern.

    Ich seh's nicht kommen. :(

  4. Wenn ein Studio oder Unternehmen von Microsoft aufgekauft wird, besteht immer das Risiko von eine Umstrukturierungen. Das bedeutet, dass Teams zusammengelegt, Projekte eingestellt oder im schlimmsten Fall sogar ganze Tochterunternehmen geschlossen werden können wie diese Fall, leider. Deshalb sollten sich Spieler nicht wundern, wenn nach einer Übernahme zunächst weniger Spiele erscheinen als früher. Viele Studios müssen sich erst an neue Strukturen anpassen, wodurch Entwicklungen verzögert werden können.

    Das sieht man nicht nur bei Microsoft. Auch Sony hat trotz des großen Erfolgs der PS4 und der PS5 mehrere Studios umstrukturiert oder geschlossen. Wirtschaftlicher Erfolg allein schützt ein Studio nicht vor solchen Entscheidungen. Oft spielen Kosten, Strategieänderungen oder die Erwartungen der Konzernleitung eine größere Rolle als die Zufriedenheit der Spieler.

    Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass nach großen Übernahmen oder Umstrukturierungen zeitweise weniger neue Spiele erscheinen wie gesagt. Die Entwicklung moderner Spiele dauert heute außerdem noch deutlich länger Zusätzlich (Nintendo eben) so als noch zu Zeiten der PS4/Xbox One-Generation.

    Besonders überraschend sind die Meldungen rund um Ninja Theory. Laut The Verge wurden Mitarbeitende des Studios bereits über eine geplante Schließung informiert. Gleichzeitig soll das Team versuchen, einen Käufer für das Studio zu finden.

    Die Studio war auch bereits am wackeln, wo vor Senua angekündigt wurde und dessen angekündigt wollte man dem Investoren zu hoffen erscheinen heißt das mal. Obwohl auch noch weitere Geheim Projekten hatten sollte also auch gechancelt sein jnd hat sich damn wohl auch dann erledigt.

  5. Toys for Bob haben es ja geschafft, sich semi-unabhängig zu machen, ich kann nur hoffen, dass für jedes dieser Studios ein ähnlicher Rettungsanker kommt. Ich denke, sie alle wären ohne Microsoft besser dran.

    Aber mal ganz unabhängig davon, dass die Entscheidungsträger für so etwas ziemlich widerwärtig sind, spart Microsoft nicht wieder am falschen Ende? Man schließt kleinere Studios, aber hält an potentiellen Millionengräbern wie Gears of War und Fable fest? Die Spiele kosten deutlich mehr in der Entwicklung und sind ein viel größeres finanzielles Risiko. Wenn eines dieser Spiele scheitert, brennt bei Microsoft aber richtig die Hütte, mehr als jetzt schon.

    Außerdem, wie will man bitte die Marke Xbox je stärken, wenn man so viel zu wenig Xbox-Exklusivititel auf die Beine stellen kann?

    Ganz ehrlich, ich befürchte, Xbox wird sich nicht mehr lange halten. Und im Grunde trauere ich dem Verein wenig hinterher, wünschte nur, die richtigen würden die Konsequenzen tragen, was, wie immer, nicht der Fall sein wird.

    Aber trotzdem ist das schlecht. Sollte Xbox weg vom Fenster sein, haben Sony und Nintendo noch weniger Konkurrenz. Und weniger Konkurrenz bedeutet, dass sie mehr Freiheiten haben werden, zu machen, was sie wollen, Und wenn ich mir so anschaue, was sie fabrizieren... haben sie eigentlich jetzt schon zu viel davon.

    Das kann natürlich so kommen, aber aktuell ist das eher eine Vermutung als eine Tatsache. Niemand außerhalb von Microsoft kennt die genauen Pläne für die Zukunft von Xbox. Die Studioschließungen und Umstrukturierungen geben zwar Anlass zur Sorge, aber daraus direkt abzuleiten, dass Xbox bald verschwindet, halte ich für spekulativ. Erst die nächsten Jahre werden zeigen, ob Microsofts Strategie aufgeht oder nicht.

    Generell wird mir in diesem Forum momentan auch etwas zu viel spekuliert im dem letzten Zeit. Das erinnert mich an die Zeit der Wii U. Damals hatte ich die Vermutung geäußert, dass Zombie U kein großer Verkaufsschlager werden könnte und manche Kunden möglicherweise davon abschrecken würde, weitere Wii-U-Spiele zu kaufen. Für diese Meinung wurde ich damals von einigen Usern stark angegriffen und die damsls such von Nintendo Support wurde (mehr sage da nciht mehr dazu, mein alte Account war aus meine Gründe wegen des vermitlichen Hacks am mekn Emails gesperrt) . Viele dieser Leute sind heute nicht einmal mehr aktiv oder haben das Thema längst hinter sich gelassen.

    Deshalb sehe ich die aktuellen Diskussionen rund um die Xbox Series X und die kommende Xbox-Generation etwas gelassener. Am Ende wird der Markt entscheiden, wie erfolgreich die Strategie von Microsoft tatsächlich ist.

    Mich persönlich hätte es nicht gestört, wenn sich Microsoft nach der Xbox One aus dem Konsolenmarkt zurückgezogen hätte sowie @Pyscake sagte. Hätte sich die Xbox One damals noch schlechter verkauft, würde heute wahrscheinlich keine Xbox Series X mehr existieren.

    Andererseits hat Microsoft mit der Series X gezeigt, dass man die Marke Xbox trotz der schwierigen Xbox-One-Generation nicht aufgegeben hat. Ob sich diese Strategie langfristig auszahlt, wird sich allerdings erst in den nächsten Jahren zeigen

    Erst dann wird man beurteilen können, ob Microsoft seine Versprechen tatsächlich eingehalten hat oder ob am Ende vieles nur heiße Luft war. Sollte die Strategie scheitern, könnte es auch personelle Konsequenzen geben. Denkbar wäre, dass die Xbox-Führung ausgetauscht wird und Microsoft sich stärker auf die Rolle als Software- und Publisher-Unternehmen konzentriert ähnlich wie es Sega nach dem Ausstieg aus dem Konsolengeschäft getan hat und Sega scheint dass diese Zwang (als Softwareentwickler) doch noch gelohnt hat.

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