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Bei einer Sache lässt sich Hamaguchi zu Final Fantasy VII Revelation von Fans nicht reinreden

Nach der Ankündigung von Final Fantasy VII Revelation beim Summer Game Fest ging Director Naoki Hamaguchi in anschließenden Interviews ins Detail. Eine der spannenden Antworten war jene zu den Minispielen im finalen Remake-Teil zu Final Fantasy VII.

Final Fantasy VII Rebirth bietet bekanntlich eine ausufernde Zahl an Minispielen – und nicht wenige Fans finden, hier hat es Square Enix sogar übertrieben. Das ging zu Lasten des Spielflusses, so eine weitläufige Meinung. In einem neuen Interview geht Hamaguchi auf diese Kritik ein und erklärt, was er bei Revelation besser machen will – und was nicht.

So erklärt Hamaguchi zunächst man habe das Belohnungssystem noch einmal deutlich übersichtlicher gestaltet. Bei Nebeninhalten werden Fans erkennen, was man für die Teilnahme an Minispielen und Quests erhält. Aber die Minispiele reduzieren? Nein, das kommt laut Hamaguchi nicht infrage.

„Der Wunsch, die Anzahl der Minispiele zu reduzieren, ist schwierig zu erfüllen. Ich habe eine ganz klare Linie, die ich nicht ändern möchte, egal wie viel Feedback wir erhalten. Schließlich gab es im ursprünglichen FFVII eine enorme Anzahl an Minispielen. Diese Remake-Reihe existiert dank des Originalspiels, und die Achtung vor dem Original ist einer unserer Grundsätze“, so Hamaguchi gegenüber Automaton Media.

Keine Reduzierung – aber angenehmer

In Revelation habe man aber noch mehr darauf geachtet, dass sich Fans nicht mit Minispielen beschäftigen müssten, wenn sie nicht möchten. So gibt es in Revelation auch keine wichtigen Belohnungen, welche die Entwicklung der Kämpfe beeinflussen würden. Stattdessen soll es Charakter-Skins und ähnliche Dinge geben.

Da es natürlich auch Fans geben wird, die ein Minispiel nicht mögen, aber die Belohnung wollen, habe man speziell für Minispiele neue Schwierigkeitsstufen eingeführt. Auch ein sofortiger Abbruch von Minispielen ist möglich. „In diesem Sinne haben wir alles getan, was wir vernünftigerweise tun können. Wir werden die Anzahl der Minispiele nicht reduzieren, aber wir werden weiterhin alles daran setzen, dass möglichst viele Spieler Gefallen an ihnen finden“, sagt Hamaguchi.

Wir werden in den nächsten Monaten sicherlich mehr über Final Fantasy VII Revelation erfahren. Am Wochenende haben wir bereits ausführlich ausgewertet, wie das neue Job-System funktioniert und was uns in der Open-World erwartet. Final Fantasy VII Revelation soll zeitgleich im Frühjahr 2027 für PS5, Xbox Series, PCs und Nintendo Switch 2 erscheinen.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Revelation, Square Enix

9 Kommentare

  1. Hamaguchi hat in nem Interview schon gesagt, dass man für DLC bereit wäre, sofern es sich die Spieler wünschen nach Revelation... unabhängig davon denke ich war das einfach nur PR um gleich klar zu machen indirekt, dass da mehr kommen wird.

    Daher denke ich da fest, dass es zu 90% Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen wird, dass Reveleation das Original-Ende maximal anstrebt, hilft schließlich auch den Inhaltsbogen nicht zu überspannen und sicherzustellen ,das alles auf maximal 2 Disks drauf passt, wovon halt 1 wieder Installationsdisk ist, die andere die Spieldisk, um die 150+ GB abdecken zu können wen man diesmal nicht gar an die 200 GB kratzen wird, aufgrund der offenen Spielwelt die nun ganzheitlich bereisbar sein wird

    Und damit man alle Spieler zufrieden stellen können wird, denke ich hat man sich dann dazu entschlossen das spielbare Advent Children und das praktische Dirge of Cerberus Remake dann in DLC Erweiterungen umzuverlagern, weil so kann jeder Spieler später für sich frei entscheiden, bis wo hin man das ganze mitspielen will, wenn Dirge of Cerberus als Standaloen DLC Erweiterung rausgebracht wird durch die ganzen Revelation Assets jetzt, hat man damit auch schon sehr viel Entwicklungszeit gespart und kann daher ein DoC-DLC relativ schnell denke ich innerhalb 1-2 Jahren nach Release bringen, wohlmöglich dann zusammen mit dem Advent Children DLC, so das man dann auch marketingtechnisch geschickt beides auch als Bundle anbieten können wird bzw. als Komplettbundle.

    Leute die dann AC nicht mögen, die lassen den Teil des DLC's einfach aus, müssen dann aber wahrscheinlich damit leben, dass ihre Erfolgsliste dafür unvollständig bleiben wird

  2. Die wichtigste Lektion, die man gelernt haben sollte, ist, den Spielern nichts aufzuzwingen, worauf sie keinen Bock haben. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich in der Yakuza-Reihe schon einmal ein aufgezwungenes Tutorial für Shogi oder den Host-Clubs bekommen habe.

    Natürlich wollen die Entwickler dir das schmackhaft machen und bauen sowas gerne mal in die Story ein. Das ist bis zu einem gewissen Punkt in Ordnung. Aber als ich bei meiner Freundin mal zugeschaut hatte bei ihrem Durchgang, hat Rebirth da doch eine Grenze des guten Geschmacks überschritten. Ne solcher Minispiele sind halt auch noch mit lästigen Tutorials verbunden. Die Mehrheit hat keine besondere Lust darauf, sich irgendwelche zusätzlichen Spielregeln von zahlreichen Minigames einzuprägen. Andere Final Fantasy Ableger, so auch das Original FFVII, haben das deutlich besser hinbekommen. Es gibt essentielle Minispiele in der FF-Reihe, die du vermutlich länger und exzessiver spielen kannst als die Hauptkampagne des Spiels. Aber, du konntest diese Spiele auch immer so hart ignorieren, dass du nie wieder genervt wurdest, nachdem sie einmal kurz erwähnt wurden.

    Das aktuelle Statement klingt danach, als verfolge man genau diesen Ansatz. Die Minispiele werden ihre Fans haben, wichtig ist es aber, sie für wenig interessierte auch nicht so penetrant in den Fokus zu stellen. Vielleicht ist das der besondere Catch, der sogar dafür sorgen könnte, dass einige dieser Leute diese Minispiele einfach mal so aus freien Stücken ausprobieren werden.

  3. Minispiele sollten grundsätzlich optional und an keine relevanten Items (Waffen, Ausrüstung oder Quest-Items) gebunden sein. Beste Beispiele, wie man's nich machen sollte, waren hier FFX und DQXI.

    Leider war es in Rebirth zu oft der Fall, dass man an einem Minispiel vorbei musste, um weiter zu kommen. Solange diese sich dann einfach spielen und man dafür kein Finger- Akrobat, oder ein Mutant mit einer übermenschlichen Reaktionszeit sein muss, hab ich damit kein Problem. Alles andere frustet und nervt nur. Dann hab ich auch keinen Bock, das Spiel noch fertig zu spielen. Dann lieber zum Xten Mal FFXVI - da gab es solchen Quatsch einfach nich, herrlich.

  4. Minispiele sollten grundsätzlich optional und an keine relevanten Items (Waffen, Ausrüstung oder Quest-Items) gebunden sein. Beste Beispiele, wie man's nich machen sollte, waren hier FFX und DQXI.

    Leider war es in Rebirth zu oft der Fall, dass man an einem Minispiel vorbei musste, um weiter zu kommen. Solange diese sich dann einfach spielen und man dafür kein Finger- Akrobat, oder ein Mutant mit einer übermenschlichen Reaktionszeit sein muss, hab ich damit kein Problem. Alles andere frustet und nervt nur. Dann hab ich auch keinen Bock, das Spiel noch fertig zu spielen. Dann lieber zum Xten Mal FFXVI - da gab es solchen Quatsch einfach nich, herrlich.

    Ist doch eigentlich leider in fast jeden jrpg so. Wenn es nicht minispiele sind ist es irgendein Superboss wo man stumpf grinden muss. Ist somit genauso nervig wie bei Minispielen, da man dort auch entweder sehr viel Sitzfleisch oder Skill haben muss. Aus dem Grund mag ich die Lösung hier ja, da Schwierigkeitsgrade dieses Problem universell lösen.

  5. und an keine relevanten Items (Waffen, Ausrüstung oder Quest-Items) gebunden sein. Beste Beispiele, wie man's nich machen sollte, waren hier FFX und DQXI.

    Dann kann man das ehrlich gesagt auch ganz sein lassen. Minispiele sollten in irgend einer Form Vorteile für das Hauptspiel schaffen, sonst haben sie im Spiel selbst gar nichts verloren. Bei JRPG's ist es auch sehr schwer Ausnahmen zu finden. Das größte Problem ist für mich eher, dass Minispiele nicht genug Reiz haben, um sich die ganze Tortur anzutun. Queen's Blood wird nur TCG Fanatiker wie mich abholen, für viele andere nur Konvolut sein. Keine Ahnung wer das ganze Ballgeschubse mit RedXIII mögen soll, aber Erfüllung findet man da nicht wirklich. Diese Railgunschooter Geschichte mit Barret und Yuffie ist auch blödsinnig. Wenn man unbedingt darauf besteht, dann sollte da schon mehr dahinter sein als nur substanzloser Zeitvertreib.

    Andere Final Fantasy Ableger, so auch das Original FFVII, haben das deutlich besser hinbekommen. Es gibt essentielle Minispiele in der FF-Reihe, die du vermutlich länger und exzessiver spielen kannst als die Hauptkampagne des Spiels. Aber, du konntest diese Spiele auch immer so hart ignorieren, dass du nie wieder genervt wurdest, nachdem sie einmal kurz erwähnt wurden.

    Minigames in irgend einer Form gab es leider auch damals schon. Ich hatte persönlich keine Lust auf die ganze Opera Geschichte mit Celes, aber da musste man leider durch. Zählen die Tower Defense Sequenz, wo man die Truppe in 3 Gruppen aufteilen muss als Minigames? Auf der PS1 haben sie komplett den Vogel abgeschossen mit Motorrad Sequenzen, Paraden, Codes um Züge zu entkoppeln, Tekken Luftkämpfe gegen NPC Soldat Nr. 83, Theater Kämpfe mit Blank oder gar ein Tetra Master Turnier, das einem aufgezwungen wird weil Zidane gerade Zeit totschlagen muss. Nur um unbedingt eine inszenatorische Meisterleistung zu erbringen. Die sind nicht unbedingt verzwickt wie sowas wie Queen's Blood, aber weichen auch schon stark von dem ab, was man von einem JRPG eigentlich wollen würde.

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