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Mit Noctis in Gameplay-Haft: Übersetzer teilt Insider-Infos zu Final Fantasy Versus XIII

Langjährige „Final Fantasy“-Fans erinnern sich an die Zeit, als Final Fantasy XV noch als Final Fantasy Versus XIII und Teil des „Fabula Nova Crystallis“-Mythos gehandelt wurde. Ursprünglich als thematisches Gegenstück zu Final Fantasy XIII konzipiert, sollte der Titel unter der Leitung von Tetsuya Nomura eine düsterere Richtung einschlagen.

Daraus wurde bekanntlich nichts. Die Projektleitung ging an Hajime Tabata über und der realisierte letztlich Final Fantasy XV, so wie wir es heute kennen. Nun teilte ein ehemaliger spanischer Übersetzer, der an der Lokalisierung des Spiels mitwirkte, frische Details zum langwierigen Entwicklungsprozess und Überreste des ursprünglichen „Versus XIII“-Konzepts im Gespräch mit YouTuber The Night Sky Prince.

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Keine Überraschung: Dem Übersetzer zufolge sei ein Großteil der ursprünglich angedachten „Fabula“-Mythologie während des Übergangs von „Versus XIII“ zu „XV“ gestrichen worden. Allerdings beinhalte die veröffentlichte Version weiterhin Spuren besagten Konzepts. Als prominentes Beispiel nennt er die Stadt Tenebrae, die eine Rolle in Final Fantasy XV spielt.

Allerdings bei Weitem nicht eine so große, wie ursprünglich angedachten. Die Stadt sei fest mit der Handlung von „Versus XIII“ verknüpft gewesen. Es sollte um eine geheimnisvolle Göttin und ein Tor gehen, das ins Jenseits führt. Auch das „Mond“-Motiv sei in diesem Kontext vor der Neuausrichtung des Projekts von deutlich prominenterer Bedeutung gewesen.

Mehrstündige Gameplay-Haft

Viel spannender gestaltet sich aber ein vermeintlich gestrichenes Gameplay-Konzept, das im Laufe der Entwicklung angedacht war. Ihr erinnert euch an den zehnjährigen Zeitsprung zum Ende des Spiels? Den hättet ihr an der Seite von Noctis in Quasi-Haft verbringen sollen, so heißt es.

Und zwar im Rahmen einer mehrstündigen Sequenz, in der euch lediglich minimale Interaktionsmöglichkeiten zur Verfügung stünden. Besagte Spielsequenz sollte sich angeblich darauf konzentrieren, dass SpielerInnen in völliger Isolation den Mond anstarren, um so Noctis’ Einsamkeit und sein psychisches Leid nachzufühlen.

Dem Übersetzer zufolge wurde die Idee verworfen, nachdem sich die Mitarbeitenden an Entwicklung und Lokalisierung dagegen ausgesprochen hatten. Ihre Befürchtung: Eine solch ausgedehnte, passive Sequenz hätte nur eine negative Reaktion von SpielerInnen nach sich gezogen. Hättet Ihr Noctis‘ Kristallhaft-Sequenz gerne gespielt?

via Twisted Voxel, Bildmaterial: Bildmaterial: Final Fantasy XV, Square Enix

6 Kommentare

  1. FF15 ist definitiv ein Spiel, das nen Remake brauch, zum einen um viele gute verworfene Dinge zu fixen, zum andere um die gesamte Spielstory grade zu biegen und den ganzen Tabata-Schwachsinn zu entfernen und die Spielwelt auch deutlich mehr mit LEBEN zu füllen..

    Die Spielwelt von FF15 war so riesig und so verdammt tot, weil kaum irgendetwas darin dynamisch vorkam, bis auf die ewig nervigen Gegner-Spawns an Soldaten mit ihren Flugtransportern, oder in der Nacht halt die nervtötensten Monster.

    Interaction mit NPC's Fehlanzeige..Gegenverkehrt sticht optisch einfach nur negativ auf, weil dieser optisch einfach nicht die gleiche Qualität besitzt, wie unser eigenes Fahrzeug, das dagegen übertrieben groß wirkt... die niedrige Anzahl an spielbaren Charaktere, weil halt alles nur auf diese 4er Bromance ausgelegt ist, empfand ich auch als kontraproduktiv.. man hätte das interaktiver sein können mit Gastcharakteren wenigstens, die verfügbar sind entweder temporär, oder ortsgebunden zur Verfügung hätten stehen können.

    Aber bis man sich vermutlich daran wagt, das man in die tat umzusetzen, bis dahin haben wir vermutlich die PS7, weil man natürlich seine Zeit ertmal wesentlich einfacheren Projekten widmen wird, die nicht so kostenaufwendig wäre, wie ein FF15 Remake, wo anders als für 7 es wesentlich mehr Sinn gemacht hätte, mehr zu verändern - zum besseren hin, indem man z.B dem Spiel auch nen sinnvollen NG+ gibt, der die Story dahingehend verändert, das man beim NG+ nicht das "normale Ending" sieht in der Annahme, Lunafreya ist gestorben... sondern das Wahre Ende erlebt, wo man im NG+ z.B. die Change erhält Lunafreya zu retten und mit ihr als spielbaren Charakter die Reise dann fortführt und dadurch die Reise etwas anders erlebt als wie vorher.

    Sowas wäre ne erfrischende Veränderung zum Beispiel, oder dass man auch andere Vehikel mal zu steuern kriegt, statt immer nur das Auto.. ldast das mal ne Panne kriegen und man steigt dann zwischenzeitlich auf Motorrräder um :D .. mit den Chocobos hätte man auch mehr mit anstellen können imo

    Naja, man kann nur hoffen, dass man irgendwann bei SE zur Besinnung kommt und das Spiel noch mal neu angeht, ohne nomurischen und Tabata-Einfluss und mit der nötigen zeit und dem Budget, die es erfordern täte das Spiel als technisch generalüberholte verbesserte Version mit neuen und besseren Inhalten gefixt für die dann aktuelle Konsolengeneration aufzulegen, die dafür sorgt, dass das Spiel aus den gemachten Fehlern lernt und man somit ein besseres Spielerlebnis dann bieten könnte, als wie das Original es vermochte, welches vor lauter Chaos in der Entwicklung nicht mal all seine angekündigten Inhalte mehr bekam, die definitiv dazu hätten beitragen können, ein besseres und runderes Spiel abzuliefern, das die gröbsten Fehler des Basis-Spiels korrigieren hätte könne - aber leider mussten die letzten DLC's ja alle gecancelt werden

  2. Eine der geößten Dramen für mich in der Historie von FF. FF versus xiii hätte von allem was man vorher gewußt und gesehen hat sogar mein aller liebstes Game ffviii ablösen können. Aber nein Tabata musste das Game zu XV mit seinem Camping Quatsch zerstören.

    Da hat man wirklich unfassbar geile dramatische und geheimnisvolle Ideen einfach fallen gelassen weil man ein Camping ausflugssimulator machen musste und Splitter Teile der originalen Idee

    Tabata musste in kurzer Zeit 3 30 Stunden Spiele in ein 30 Stunden stopfen.

  3. Die Spielwelt von FF15 war so riesig und so verdammt tot, weil kaum irgendetwas darin dynamisch vorkam, bis auf die ewig nervigen Gegner-Spawns an Soldaten mit ihren Flugtransportern, oder in der Nacht halt die nervtötensten Monster.

    Interaction mit NPC's Fehlanzeige


    Gut, du beschreibst da im gleichen Moment aber auch Final Fantasy XVI 8o Und einiges davon kannst du auch noch auf das FFVII-Remake anwenden. Dass dort die Spielwelt lebendiger und mehr Interaktion herrschen soll, liegt eher daran, dass besonders Rebirth mit Trilliarden an Minispielen künstlich aufgeblasen wurde.

    Man sieht also, Final Fantasy XV war kein Einzelfall, was das Gameplay-Design bei Final Fantasy angeht.

    Naja, man kann nur hoffen, dass man irgendwann bei SE zur Besinnung kommt und das Spiel noch mal neu angeht, ohne nomurischen und Tabata-Einfluss und mit der nötigen zeit und dem Budget, die es erfordern täte das Spiel als technisch generalüberholte verbesserte Version [...]


    Erstmal vorab: Dein kompletter Absatz ist ein einziger Satz^^ Es soll nicht böse gemeint klingen, aber es ist ein wenig anstrengend zu lesen. Aber man merkt halt, wie emotional das Thema für dich ist und du da wirklich auch anscheinend noch mit zu kämpfen hast. Vielleicht kommt das auch nochmal hoch, denn in wenigen Monaten wird Final Fantasy XV 10 Jahre alt^^

    Du scheinst aber auch deinen ganzen Frust auf Tabata zu kanalisieren. Und das ist, wie ich finde, nach wie vor falsch. Man hat diesen Mann und sein Team installiert, weil andere es in rund 7 Jahren oder so nicht hinbekommen haben, ein Videospiel zu entwickeln. Tabata hat es also geschafft, in etwas über 1 Jahr aus einem Asset-Trümmerhaufen ein Spiel zu kreieren. Das auch noch spielbar war und wie ich schon mal geschrieben habe, sich mehr wie Final Fantasy anfühlte als Final Fantasy XVI. Ich sehe da einfach keinen riesigen Unterschied in Sachen Qualität, wenn ich mir FFXV angucke mit seinem chaotischen Entwicklungszyklus und FFXVI mit seinem angeblich reibungslosen Entwicklungszyklus.

    Man hat im Akkord ein Spiel entwickelt, genau das, was die Bosse wollten. Tabata hat dauerhafte Kommunikation mit den Fans gehalten, damit man überhaupt mal was von dem Entwicklungsprozess mitbekommt. Als man am Ende dann unzufrieden war, hatte man sich Tabata als eine Art Punching-Bag ausgesucht, der für miserable Arbeit des vorherigen Teams herhalten musste sowie nicht eingehaltenen Erwartungen bei Fans. Ist er komplett frei von Fehlern? Natürlich nicht. Da er ja auch ne menge Features in FFXV versprochen hatte, die es selbst nach unzähligen Content-Updates nie ins Spiel geschafft haben. Aber bei einem Open World Projekt ist sowas schon beinahe ein Feature.


    Was diese neuen Erkenntnisse von diesem Übersetzer angeht: Er hat jetzt nicht wirklich viel verraten, was man nicht unlängst wusste und schon unzählige male durchgekaut wurde über die Jahre. Wirklich neu ist lediglich der erwähnte Part mit diesem Gameplay-Segment rund um den Timeskip. Und das könnte er sich auch theoretisch aus den Fingern gesaugt haben. Hab auch mal in das Video geklickt und da das Englisch von diesem Übersetzer nun auch nicht das aller geilste ist, ist es etwas nervig, da zuzuhören. Aber es reichte eben, von diesem besagten Abschnitt mal etwas mehr zu erfahren. Ja, kein Plan wie viel Einblick er da als Spanisch-Übersetzer nun hatte. Viel mehr würden mich da weitere Aussagen der japanischen Synchronsprecher interessieren, denn die werden auf alle Fälle mehr wissen und Tatsuhisa Suzuki, der Sprecher von Noctis, hat da vor einigen Jahren bereits mal etwas aus dem Nähkästchen geplaudert, wie anders der ursprüngliche Noctis war. Mehr wird man wohl leider nie erfahren.

    Dass Square Enix sich nach den gecancelten DLC's jemals nochmal an FFXV und irgendwelchen Originalkonzepten wagen wird, bezweifle ich ebenfalls. Trotz der sensationellen Verkäufe, die das Spiel erreicht hat, möchte man diesen Abschnitt als Firma wohl lieber vergessen. Da wird sich denke ich auch in den kommenden Jahren nicht wirklich was an der Haltung ändern. Und das ist auch gut so. Denn wir wollen von Final Fantasy gerne nach dem FFVII Remake neue Ableger sehen. Wieder neue Ideen, Stories und Charaktere, die Eindruck hinterlassen und man nicht immer wieder kalten Kaffee nochmal aufwärmt.

  4. Tabata musste in kurzer Zeit 3 30 Stunden Spiele in ein 30 Stunden stopfen.


    Stimmt nicht so ganz. Diese ganze Beiname Camping Nummer ist auf seinem Mist gewachsen und hatte nix mit der ursprünglichen Version zu tun in der es um totengötter und ne Art Romeo Julia Nummer geht. Er musste sowas in ein dramatisches storytelling zwängen was meiner Meinung nach hinten und vorne nicht gepasst hat.

  5. Und das ist auch gut so. Denn wir wollen von Final Fantasy gerne nach dem FFVII Remake neue Ableger sehen. Wieder neue Ideen, Stories und Charaktere, die Eindruck hinterlassen und man nicht immer wieder kalten Kaffee nochmal aufwärmt.

    Wenn Square nicht so ein großes Problem mit ihrer Produktion hätte, wäre beides gut möglich. Remake- und Nachfolgerwünsche sind auch nicht gerade selten. Ich würde wirklich einiges opfern, damit Final Fantasy XV den gleichen Sprung machen darf, wie Final Fantasy 7 Remake mit Rebirth bereits durfte. Aber so befindet wir uns tatsächlich in einer "entweder oder" Bredouille. Das Beste worauf man hoffen kann, ist sowas wie Stranger of Paradise, was eine wundervolle Hommage an Final Fantasy I war (Gameplay sei mal ausgeklammert).

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