Seit letzter Woche Mittwoch kann jetzt jeder in die Häuserschluchten von Hethereau eintauchen. Zum Start von Neverness to Everness wurde nun eine erste große Erfolgsmeldung verkündet.
Laut Publisher Perfect World Games konnte das Spiel am ersten Tag weltweit Einnahmen von über 100 Millionen Yuan (rund 14 Millionen US-Dollar) erzielen. Die größten Umsatzanteile stammen dabei aus Japan und den USA, während auch Südkorea stärker als erwartet performt. Es ist allerdings unklar, ob in dieser Zahl auch die Verkäufe der chinesischen Version des Spiels enthalten sind.
Auffällig ist zudem die Plattformverteilung: Rund 75 Prozent der Einnahmen kommen von PC- und „PlayStation“-SpielerInnen. Insgesamt wird die Resonanz als positiv beschrieben – viele SpielerInnen verbringen ihre Zeit vor allem mit der Erkundung der urbanen Spielwelt, weniger mit Kämpfen.
Laut dem Unternehmen wird kritisiert, dass das Spiel unter anderem etwas „zu grindy“ ist. Hier sind aber auch schon Anpassungen geplant, beispielsweise ein leichteres Farmen von Ressourcen.
Fokus auf Inhalte und kommende Updates
Für die Zukunft plant das Entwicklerteam bereits weitere Inhalte. Darunter unter anderem Erweiterungen rund um das Stadtleben, etwa neue Outfits, Fahrzeuge oder Wohnmöglichkeiten. Gleichzeitig sollen kommende Updates – darunter Version 1.1 und 1.2 – die Performance verbessern und das Spiel zugänglicher machen.
Zudem wurde vor kurzem eine Kooperation mit „Porsche“ und „Persona“ angekündigt. Die Tracks aus Persona 5 Royal und Persona 5: The Phantom X sind bereits in den Musikläden erhältlich.
Langfristig will Perfect World Games zudem auf Feedback aus der Community reagieren, um Gameplay und Motivation weiter zu stärken. Neverness to Everness ist aktuell für PC, PlayStation 5 sowie mobile Plattformen verfügbar.
Den GTA-Vergleich hat sich „NTE“ mit dem urbanen Setting verdient, das anders als Genshin Impact oder Tower of Fantasy eben mal keine Fantasy-Welt ist. Außerdem kann man herumfahren und Dinge zerstören. Was ist eure Meinung zum Spiel? Unsere Eindrücke findet ihr übrigens in unserem ausführlichen Test.
via Automaton Media, Bildmaterial: Neverness to Everness, Perfect World Games, Hotta Studio

Das Marketing in Japan, Korea und den USA war auch ein ganz anderes als hier, wo es ziemlich unter dem Radar lief. In den USA war das Merketing auch extrem PS5-lastig. Wundert mich deshalb auch wenig, dass die Verteilung deutlicher Richtung Konsole und PC ausschlägt.
Die starke Verteilung auf PS5/PC lässt vermuten, dass China eher nicht bei den Zahlen dabei ist...
Ich und meine andere Hälfte sind auch recht erfreut gestartet. Es sieht echt gut aus und abseits der Minigames läuft es ziemlich sauber..
Aber so paar Punkte wie: Ruckeln beim Powerwashing im Knast, plumpe Karambolagen mit Autos, miese Kameraführung bei Rennen und ganz üble Tetris Steuerung.. da sollte auf jeden Fall angegangen werden.
Haha, ja, die Physik Engine ist schon sehr grob. Besonders bei den Rennen. Auf der anderen Seite lädt gerade das auch irgendwo zum Experimentieren ein, welche Objekte man so alles als Abflugrampe für sein Auto benutzen kann. Oder für Nanally
Die Tetris-Steuerung wurde gegenüber der Beta schon ordentlich verbessert. Was habe ich als Tetris-Fan am Anfang geflucht. Inzwischen ist sie nicht ideal, aber man muss auch bedenken, dass das Spiel mit Mobile-Fokus entwickelt wurde. Also entweder man entwickelt zwei verschiedene Steuerungsschemen für Touch und Controller oder man löst es eben wie in NTE...