In diesem Jahr hat Sony schon zwei Studios dichtgemacht: Der aufsehenerregenden Schließung von Bluepoint folgte das Aus für Dark Outlaw Games, das Sony erst vor einem Jahr gegründet hatte.
Von den Firewalk Studios, den London Studios und hunderten Entlassungen und natürlich von den Japan Studios wollen wir mal gar nicht anfangen. Dem gegenüber hat Sony jetzt wieder auf dem Markt zugegriffen. Man hat Cinemersive Labs übernommen.
Cinemersive Labs wurde erst 2022 gegründet und sitzt im Großbritannien. Das Studio sei „ein spezialisiertes Team mit fundiertem Fachwissen in den Bereichen Computer Vision und maschinelles Lernen“ und soll Teil der Visual Computing Group werden, wie es heißt.
Dort soll Cinemersive Labs dazu beitragen, „die Visual Computing-Technologie auf den neuesten Stand der Technik zu bringen“, unter anderem durch „den Einsatz von maschinellem Lernen zur Verbesserung der Spielgrafik, zur Optimierung von Rendering-Techniken und zur Erschließung neuer Dimensionen visueller Realitätsnähe für die Spieler.“
Die Visual Computing Group wurde 2024 ins Leben gerufen und widmet sich der Forschung und Entwicklung – nicht der Erschaffung von Videospielen. „Die Mission der Gruppe besteht darin, fortschrittliche neuronale Netze und maschinelles Lernen (ML) für die Spiel-Rendering- und Streaming-Systeme von SIE zu entwickeln und einzusetzen, die hinsichtlich Laufzeiteffizienz, visueller Qualität und Latenz den aktuellen Stand der Technik übertreffen“, heißt es.
„Wenn es Sie begeistert, die Zukunft des Gaming auf der Grundlage von Computer Vision, generativer KI und Spiel-Rendering mitzugestalten, sollten Sie sich uns anschließen“, hieß es in einem Aufruf im Sommer 2025. Von Initiativen und Technologien wie dem verbesserten PSSR zum KI-Upscaling dürften wir zukünftig mehr sehen – sicherlich auch im Hinblick auf die nächste Generation.
Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

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