Die Arbeiten an der PlayStation 6 schreiten voran und zahlreiche Leaks beschreiben bereits die neue Sony-Konsolen-Hardware. Einem neuen Leak zufolge soll die PlayStation 6 abwärtskompatibel sein.
In einer aktuellen Episode des Broken Silicon Podcasts des bekannten Youtubers Moore’s Law Is Dead vom 14. April wird behauptet, dass die PS6 eine Abwärtskompatibilität bieten wird. Bei Minute 2:28:20 der Episode sprechen die Hosts über die PS6 und ein geleaktes Dokument zu ihren Spezifikationen.
Dabei erklärte Tom: „Der PS6-Handheld ist eine PS6, und was ich heute leaken möchte – weil dieses Dokument Jahre alt ist – ist, dass es direkt die Abwärtskompatibilitätsunterstützung von Canis [PS6 Handheld-Codename] zeigt. An einer anderen Stelle im Dokument steht buchstäblich ‚Back – Compat [Abwärts-Kompatibilität] PS4, PS5‘.“
„Ich will das heute leaken: Die PS6, ja, sie hat Abwärtskompatibilität zu 4 [PS4] und 5 [PS5], und das wird überall ausdrücklich erwähnt. Selbst beim Handheld wird ausdrücklich gesagt, dass es PS6-, PS5- und PS4-Spiele ausführt.“ Im Video wird anschließend gezeigt, was offenbar ein Teil des besprochenen geleakten Dokuments ist.
Gleiche Architektur
Natürlich sollte man diese Information mit Vorsicht genießen, solange Sony die Behauptung nicht offiziell bestätigt hat. Zudem wird das Spezifikationsdokument selbst als „Jahre alte“ Quelle beschrieben, was bedeutet, dass Sony seine Pläne seitdem geändert haben könnte.
Hardwareseitig sollte der Abwärtskompatibilität zumindest nichts im Weg stehen, da sich die Hardwarearchitektur der PlayStation seit der Playstation 4 nicht grundlegend geändert hat. Alle Sony-Konsolen der letzten Jahre nutzen einen System-on-a-Chip von AMD, auch die Playstation 6 wird dem Vernehmen nach auf einen solchen setzen. Spannend wird sein, wie der Canis-Handheld die nötigen Taktraten für die PS5-Abwärtskompatibilität erreichen wird.
via Insider Gaming, Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

Rund 80% der Spiele sind bis heute ohne Patches spielbar (ein Blick auf die Seite "Does it play?" kann hier Erkenntnis bringen). Heißt: Das was Unternehmen wie Ubisoft und EA so verbrechen ist keinesfalls Standard, wird durch zweifelhafte Berichterstattung aber normalisiert.
Davon abgesehen sollten wir als Endkunden vielleicht aufhören, Software-Riesen nach dem Mund zu reden. Die vertreten nämlich nicht unsere Interessen sondern ihre.
Bei der PS5 steht schon direkt 67% dabei, bei Xbox Series 51%. Ich persönlich finde die Statistik auch verzerrt, wenn das Originalspiel und die GOTY/Ultimate Edition separat gezählt werden, aber das ist noch mal eine andere Diskussion. Immerhin ist eine Version des Spiels dann überhaupt archivierbar, auch wenn es meistens nicht die ist, die die meisten gekauft haben...
Ich bin seit fast 15 Jahren nahezu komplett digital unterwegs und archiviere meine Spiele sehr fleißig. Die größten Probleme, die ich bisher hatte, sind der deutsche Jugendschutz und fehlende Patches der Hersteller. Aber noch mal: Das kann dir alles mit einer Disc genau so passieren. Server sagt nein, Hersteller stellt den Dienst ein und du hast nutzlose Daten auf der Disk. Das hat sehr wenig mit Disk oder digital zu tun. Technisch sind die Voraussetzungen dafür seit der Xbox 360 geschaffen, umgesetzt wird es bisher nur in Ausnahmefällen.
Meinst du jetzt PC-DVDs oder Konsolen Disks? Beim PC kann ich das Leiden gut verstehen; da tauchen genau die von dir beschriebenen Probeme auf, wenn man sie heutzutage installieren will ( z.B. Dead Space, Bioshock & Crysis Warhead). Der Kopierschutz war eher eine Gängelung ehrlicher Kunden als wirksamer Schutz gegen Piraterie.
EA mit Securom war besonders schlimm, aber da gab es noch weitere grausame DRM-Software. Manche haben glücklicherweise drauf verzichtet und sind bei der altbewährten Seriennummer geblieben oder es gab später Versionen ohne Kopierschutz. Musste man dann für ein paar Euro nochmal kaufen und war sicherlich nicht Sinn der Sache, aber immerhin.
Bei Steam hingegen hab ich im Gegensatz zu GOG schon den Fall, das Spiele bei mir offline nicht dauerhaft spielbar sind. Nach einer gewissen Zeit muss ich online gehen und mich einloggen, ansonsten kann ich das Game nicht spielen. Auch wieder ein gutes Beispiel für Lizenz-Kauf statt vollwertigem Software-Kauf.
Bei Konsolen hatte ich mit Discs allerdings nie das Problem, dass ein Spiel nicht gestartet ist oder unspielbar war. Also weder PS2, PS3 oder PS4 (die beiden Letzteren laufen bei mir immer offline). Hab in meinem Wohnzimmer keine Internetanbindung, von daher bin ich dankbar, dass es so reibungslos klappt. Hatte bei der PS3 aber schon den Fall, das die Disc eingelegt und dann ein Systemsoftware-Update gestartet wurde (also von der Disc, ohne Internetanbindung), bevor das Spiel installiert werden konnte. Bei der PS4 eventuell auch, aber da bin ich mir nicht zu 100% sicher.
Trifft bei Konsole eigentlich auch nur auf GAAS Titel zu, die ohnehin "Always Online" vorschreiben, die verlieren ihre Spielbarkeit wenn da mal die Server weg sind. Ich kenne keine Storyspiele die nicht mehr spielbar sind. Meistens sind nur MP Funktionen deaktiviert die Spiele laufen aber noch im Singleplayer oder mit Bots wenn es das gibt.
Das sind jene, welche ohne Patch brillant laufen. Zählt man die hinzu, welche ungepatched zwar nicht einwandfrei aber zumindest spielbar sind, kommt man bei der PS5 aktuell auf 83% und bei der XSX auf 63%. Bei der Switch sind es 90% und bei der Switch 2 bislang mehr oder weniger alle. Dass Unternehmen wie Ubisoft mittlerweile regelmäßig Datenmülldiscs zum Vollpreis verteilen, darf vor diesem Hintergrund als pure Provokation gelten - und sollte auch als genau das bezeichnet werden.
Bezeichnenderweise sind es vor allem sehr teure Spiele, welche die Statistik drücken. Indie- und AA-Games laufen fast ausnahmslos ungepatched (wenn auch nicht immer perfekt, aber verbuggte Spiele gab es auch schon vor 20-25 Jahren). Ein gutes Argument gegen die Immer-mehr-Grafik-Anspruchshaltung.