Erst vor Kurzem hatte sich Nintendo laut Berichten selbst einer Klage gegen US-Zölle angeschlossen – jetzt drehen einige SpielerInnen den Spieß um. Wie unter anderem Game File berichtet, haben zwei US-SpielerInnen Nintendo verklagt und fordern, dass mögliche Rückerstattungen an die Kunden weitergegeben werden.
Streit um Preise und mögliche Rückzahlungen
Ausgangspunkt sind die Preiserhöhungen im Jahr 2025. Nintendo hatte damals Zubehör für die Nintendo Switch 2 in den USA teurer gemacht – offiziell „aufgrund veränderter Marktbedingungen“. Auch die ursprüngliche Switch-Hardware wurde später im Preis angehoben. Hintergrund waren laut Berichten weitreichende Zölle unter der US-Regierung, die insbesondere Technikprodukte betrafen.
Nachdem diese Zölle zuletzt juristisch angefochten wurden und Unternehmen – darunter Nintendo – Rückerstattungen fordern, sehen die Kläger ein Problem. Sie argumentieren, dass Nintendo doppelt profitieren könnte: Einmal durch die höheren Preise für Verbraucher und ein weiteres Mal durch mögliche Rückzahlungen vom Staat.
Kläger sehen „doppelte Einnahmen“
Die Kläger argumentieren laut Game File: „Sofern dieses Gericht dem nicht entgegenhält, droht Nintendo, die gleichen Zollzahlungen zweimal zu erhalten“ – also sowohl durch höhere Preise als auch durch staatliche Rückerstattungen.
Bereits zuvor hatte Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa bestätigt, dass Zölle direkt in die Preisgestaltung einfließen: „Wir betrachten sie als Teil der Kosten und beziehen sie in den Preis ein.“ Wie der Fall ausgeht, bleibt offen. Was ist eure Meinung dazu? Kassiert Nintendo hier zweimal ab oder seht ihr Nintendo hier nicht in der Pflicht?
via VGC, Bildmaterial: Nintendo, Illumination Entertainment, Super Mario Galaxy Movie

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