Mit der Switch-2-Portierung von Final Fantasy VII Remake sorgte Square Enix Anfang des Jahres für hochgezogene Augenbrauen. Viele Fans dürften nicht erwartet haben, dass der grafisch anspruchsvolle Titel so ordentlich auf Nintendos Hybridkonsole laufen würde.
Trotzdem gingen wir kürzlich mit Skepsis in das Hands-on zur Switch-2-Fassung der Fortsetzung. Streng abgesteckte Gassen sind eine Sache, aber eine ganze offene Welt? Ist offensichtlich auch bestens machbar, wie wir in unserem Anspielbericht schildern und viele von euch sicher auch schon im Zuge der frisch veröffentlichten Demo festgestellt haben.
Selbst Hamaguchi hatte Bedenken
Allerdings waren wir mit unserer anfänglichen Skepsis nicht allein. Director Naoki Hamaguchi selbst äußerte kürzlich in einem Gespräch mit The Outer Haven, dass er im Vorfeld Bedenken hinsichtlich der Portierung hatte.
„Um ehrlich zu sein: Ja, ich hatte Bedenken. Im Vergleich zu ‚Remake‘ ist ‚Rebirth‘ offener gestaltet, bietet weitläufigere Areale und stellt deutlich höhere Anforderungen an die Rechenleistung. Anfangs beschäftigte uns vor allem die Frage, ob wir das Spielerlebnis tatsächlich so auf die Switch 2 übertragen könnten, dass es auch im Handheld-Modus voll zur Geltung kommt“, so Hamaguchi. „Im weiteren Verlauf der Entwicklung wuchs jedoch unser Vertrauen darin, wie viel wir mit dem nötigen Einfallsreichtum erreichen können.“
Er erklärt: „Wir nutzten die Optimierungserkenntnisse, die wir bereits bei ‚Remake‘ gewonnen hatten, und überarbeiteten auf dieser Grundlage unsere Rendering-Techniken, die Beleuchtung sowie das Hintergrund-Streaming für ‚Rebirth‘.“
Man habe nicht nur „ein Wunder vollbringen“ wollen, sondern Ideen ausgearbeitet, wie sich das Spielerlebnis bis ins letzte Detail realisieren ließ. Die erfreuliche Erkenntnis: „Dieser Prozess hat uns ganz klar gezeigt, dass wir genau dasselbe auch für den dritten Teil der Reihe erreichen können.“
via The Outer Haven, Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

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