Nachdem die chinesischen Großinvestoren von NetEase und Tencent diversen Studios – unter anderem vielen japanischen Persönlichkeiten – den Geldhahn zudrehten, traf es kürzlich auch Nagoshi Studios.
Im letzten Monat wurde bekannt, dass NetEase seine finanzielle Unterstützung für Gang of Dragon eingestellt hatte, wenige Wochen nach Enthüllung des heißerwarteten Projekts im Rahmen der Game Awards. Der Grund: Sieben Milliarden weitere Yen zur Realisierung des Spiels waren dem chinesischen Geldgeber dann doch zu viel.
Das Ende von Gang of Dragon?
Ein Rückzug des Geldgebers bedeutet nicht zwangsläufig das Aus für ein Projekt. Es bestehe durchaus die Möglichkeit, dass ein anderer großer Publisher einspringt und das Nagoshi Studio rettet, wie auch Bloomberg im Kontext der Meldung ausführte. Ebenso erklärte man aber, ein NetEase-Vertreter habe bestätigt, dass im Mai die Lichter im Studio des Yakuza-Schöpfers ausgehen sollen. Eine Frist, die unmittelbar bevorsteht. Und jetzt wirkt es umso mehr, als müssten Nagoshi-Fans stark sein.
Es ist gut möglich, dass Nagoshi Studio keinen Erfolg bei der Suche nach einem neuen Geldgeber hatten. Dass das prominent besetzte Gang of Dragon (Don Lee in der Hauptrolle) das Licht der Welt erblickt, ist damit immer weniger wahrscheinlich. Kürzlich bemerkten Fans nämlich, dass der YouTube-Kanal des Studios gelöscht wurde.
Auch anderen Fans fiel auf, dass der offizielle Trailer zum kürzlich angekündigten Spiel nicht mehr verfügbar ist. Lediglich Neu-Uploads sowie die offizielle Enthüllung im Rahmen der Game Awards können noch angesehen werden. Die Aussichten sind zweifellos düster, aber noch ist nicht aller Tage Abend – eine offizielle Stellungnahme von Nagoshi Studio zum Status von Studio und Projekt steht aus. Vielleicht dürfen Fans noch auf ein kleines Wunder hoffen.
via The Gamer, Bildmaterial: Gang of Dragon, Nagoshi Studio

Ist wirklich schade die ganze Sache. Hätte gerne gesehen was er so gezaubert hätte und ich sage auch niemals nein zu noch mehr Yakuza spielen, da ich die einfach liebe. Leider war es schon seit der ersten Meldung klar das dies nicht mehr klappt, da nach der langen Entwicklungszeit immer noch ca. 40 Millionen + Rechtekauf zu brauchen wird halt kein Publisher mitmachen. Hier hat sich Nagoshi definitiv viel zu sehr in seinen Ambitionen übernommen.