Sony Pictures hat einen offiziellen Teaser-Trailer zur nächsten „Resident Evil“-Verfilmung veröffentlicht. Der Film aus der Feder von Weapons- und Barbarian-Direcor Zach Cregger wird am 18. September 2026 in den Kinos anlaufen.
Mit dem neuen Film könnte uns tatsächlich mal eine ordentliche Live-Action-Adaption von Resident Evil ins Hausstehen. Zugegeben, das ist etwas harsch formuliert. Während über die Qualität von Paul W. S. Andersons Filmreihe streiten lässt, waren sie finanziell ein durchgängiger Erfolg.
Ein Erfolg, an den Johannes Roberts’ Reboot „Welcome to Raccoon City“ von 2021 kaum anknüpfen konnte. Die neue Adaption von Horror-Wunderkind Zach Cregger weckt jedoch große Erwartungen. Kürzlich gab es Insider-Berichte, wonach die Test-Screenings die Zuschauenden begeistert zurückließen.
Die heutige Meldung verspricht eine „spannende – und furchterregende – Neuinterpretation der ‚Resident Evil‘-Reihe.“ In einer völlig neuen Geschichte begleitet der Film den medizinischen Kurier Bryan (Austin Abrams) auf seinem ungewollten Abenteuer, das ihn in einen unerbittlichen Kampf ums Überleben verwickelt.
Der neue Teaser:
Bildmaterial: Sony Pictures

Die Frage für mich ist, ob man so etwas wie eine exklusive Resi-Atmosphäre heutzutage noch hinbekommt, zumindest auf filmischer Basis.
Resi ist im Grunde auch nur eine weitere Zombie Adaption und Walking Dead hat hier die Messlatte (bis auf die grottigen letzten Staffeln) schon weit hoch gelegt.
Eine vernünftige Resi Adaption punktet neben den Zombies mMn nach nur mit dessen eigenem Charakter und Monster-Repertoir, d. h. Lickers, Tyrants etc.
Eine anständige Nemesis Version wäre z. B. Einer dieser Schritte.
Mit Barbarian und Weapons hat Zach Cregger schon zwei verdammt gute Horrorfilme geliefert. In der Hinsicht vertraue ich dem Mann blind.
Zudem muss man sagen: ein einzelner Protagonist, der mit einer geheimnisvollen Situation überfordert ist, samt Monster und knappen Ressourcen... Mehr Resident Evil kann man eigentlich gar nicht liefern.
Irgendwie habe ich im Urin, dass das ein verdammt guter Film werden wird
Von allen Mainline-Ablegern war Resident Evil 7 so ziemlich der erste Teil, bei dem du einen einzelnen Protagonisten gesteuert hast. Schon im allerersten Resident Evil hattest du zwei Protagonisten zur Auswahl, die jeweils ein Teammitglied an ihrer Seite hatten, dem man relativ häufig begegnet ist. Bei Resi 2 ebenso. Jill hatte in Resi 3 Carlos an ihrer Seite, den man auch spielen konnte an einem Punkt. Claire hatte in Code Veronica Steve an ihrer Seite, später spielte man Chris. Zero baute auf Teamdynamik. In Teil 4 kann man vielleicht argumentieren, dass Ashley Leon noch eher zurück hält, aber auch sie hat einen spielbaren Abschnitt und wenn du sie wirklich nicht dazu zählen willst... waren trotzdem eher die Gegner mit Leon überfordert als umgekehrt, sind wir mal ehrlich. Teamdynamik in Teil 5, ganze 7 Protagonisten in Teil 6...
Ja, wirklich ein einzelner Protagonist war es erst mit Teil 7. Dass der Typ hier alleine ist, ist für die Reihe erfrischender als gedacht, vor allem, wenn der Film sich traut, dass der Kerl wirklich STÄNDIG allein ist. Das wär wirklich mal ungewöhnlich und würde mir gefallen.
Und selbst dann, psychologischer Horror für Resi? DAFÜR bin ich bereit, ins Kino zugehen!
Allem Anschein nach haben wir hier einen Film, der wirklich versucht, Survival Horror Mechaniken an sich filmisch umzusetzen. Dass dies möglich ist zeigte schon Alien.
Eine Umsetzung von Resident Evil ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich oder schwer. Man braucht halt nur Leute mit Vision die es drauf haben und ein Studio, was hinter dieser Vision steht.
Was ist das für ein geiles Jahr für Survival Horror Fans: Resident Evil Requiem, Silent Hill Townall und der wohl erste gute Resi Film. Ich kriege gleich Herz...
Sofern es kein guter Resident Evil Film wird, bin ich mir zumindest sicher, dass es ein guter Horrorfilm wird : D
Barbarian hat bei mir ne Comeback-Tour gestartet, wie es kaum ein anderer Film mal geschafft hat, den ich vorher wirklich stark kritisiert habe. Ich bin vor einiger Zeit mit einer anderen Herangehensweise an Barbarian gegangen und der Film ist ne Wucht. Dass ich dem Film doch nochmal ne Chance gegeben habe, lag aber auch ausschließlich daran, dass ich Weapons auf Anhieb sehr gelungen fand, auch wenn er gerne hätte 20 Minuten kürzer sein dürfen.
Cregger hat ja vor einiger Zeit bestätigt, den Film, der jetzt als Resident Evil bekannt ist, hätte er auch ohne die Lizenz gemacht. Ich spüre da jetzt auch noch nicht viel Resident Evil DNA, aber das war auch schon bei Resident Evil 7 der Fall (was als neue IP sicherlich genau so gut funktioniert hätte). Am Ende kommt es drauf an, ob es ein guter Film wird, der einmal keine exklusive Guilty Pleasure ist. Rein vom Trailer her hätte ich eher auf eine Silent Hill oder The Evil Within Adaption getippt.
Die Test-Screenings vor kurzem stießen wohl auf viel positives Feedback zum Film. Es soll ein paar Nachdrehs gegeben haben seitdem. Ansonsten sieht man in dem Trailer wirklich schon einiges aus dem geleakten Drehbuch und Set-Fotos. Austin Abrams scheint ne gute Besetzung für den verzweifelten Survival Horror Protagonist zu sein. Da er ja auch in Weapons ne wichtige Rolle gespielt hat fand ich einen Kommentar zum Resident Evil Trailer amüsant: "Der Typ kann es einfach nicht lassen, in Häuser einzubrechen"
Ein Kinobesuch ist also wahrscheinlich.