DLSS 5 ist die neueste Iteration der Nvidia‑eigenen DLSS‑Technologie, die auf RTX‑Grafikkarten von Nvidia verfügbar ist. Die Enthüllung wurde insbesondere auf Social Media überwiegend negativ aufgenommen.
Vor allem wurde kritisiert, dass die veränderten Bilder wie „AI Slop“ aussehen und zu stark gängigen KI‑Bildern ähneln, die oft einen homogenen, austauschbaren Look haben. Bei einer Presse-Fragerunde mit Toms Hardware auf der GTC 2026 reagierte Nvidia‑CEO Jensen Huang auf die jüngsten Beschwerden zu DLSS 5.
Zur Kritik sagte er klar und deutlich: „Nun, als Erstes: Sie liegen völlig falsch“. Er betonte, dass Entwickler die KI kontrollieren und feinjustieren können – auch Bethesda antwortete bereits in ähnlicher Form.
Huang ergänzte, es liege an den Entwicklern, wie sie die KI‑Funktionen von DLSS 5 nutzen wollen, und deutete an, dass die Technologie weit mehr könne, als nur Licht und Grafik „aufzuhübschen“. DLSS 5 funktioniere „sehr anders als generative KI“ und sei vielmehr „Content‑Control‑Generative‑AI“.
Entwickler können DLSS 5 anpassen
DLSS 5 soll erst im Herbst erscheinen und wird bis dahin noch angepasst werden. Ein Teil der frühen Kritik an den Vorher‑/Nachher‑Vergleichen richtete sich darauf, dass die Gesichter der Figuren zu stark verändert wurden; einige verwiesen dabei speziell auf Grace aus Resident Evil Requiem. Nicht nur ihr Gesicht wirke wie ein Instagram-Filter, auch ihr Haar hat in der DLSS‑5‑Variante markante dunkle Ansätze, während sie im Original überwiegend blond wirkt.
KI ist für viele Gamer derzeit ein rotes Tuch, nicht nur wegen der gestiegenen Nachfrage nach Hardware für KI‑Rechenzentren, die zu RAM‑ und SSD‑Engpässen und höheren Preisen für Endkunden geführt hat. Dennoch kann DLSS 5 dabei helfen, mit relativ wenig Aufwand ein deutlich besseres grafisches Ergebnis zu erzielen.
Doch auch hier liegt ein Lernprozess, wie Bethesda bereits andeutete. Unter einem Tweet von Digital Foundry schrieb der offizielle Account: „[…] Unsere Grafikteams werden die Beleuchtung und den finalen Effekt noch weiter anpassen, um das bestmögliche Ergebnis für jedes Spiel zu erzielen. Die Anpassungen liegen vollständig in der Hand unserer Künstler und sind für die Spieler völlig optional.“
via Toms Hardware, GameRant, Bildmaterial: Digital Foundry

Ich frage mich dabei, wie sieht so eine DLSS5 Optimierung auf einem Cel-Shading Anime basierten Look aus wie man ihn z. B. Im Trails Remake wahrnimmt? Oder generell alles was den Anime Stil ausmacht?
Werden dann aus Kulleraugen realistische Glubscher?
Ich hoffe da schon, dass die Entwickler grossen Einfluss darauf haben und nicht alles im AI Slop Prinzip automatisiert wird, sonst kann das am Ende ganz schlimm aussehen.