Bevor Life is Strange: Reunion seit einigen Tagen das „emotionale Finale“ um Serien-Stars Max und Chloe erlebbar machte, hatte die „Life is Strange“-Serie einen schweren Stand. Es gab Medienberichte, wonach der letzte Teil „Double Exposure“ große Verluste eingefahren habe.
Nach der Veröffentlichung von Life is Strange: Double Exposure hatte das Entwicklerstudio außerdem Deck Nine Entlassungen bekannt gegeben. „Life is Strange“-Fans musste um die Zukunft der Serie fürchten, bis schließlich überraschend „Reunion“ angekündigt wurde.
Nicht nur „Life is Strange“-Fans werden bemerkt haben, dass der berühmte „Buzz“ rund um die Veröffentlichung des neuen Teils ein wenig fehlte. Doch das könnte sich jetzt vielleicht ändern. Mit einem Metacritic-Score von 78 startete „Reunion“ zwar gut, aber nicht außergewöhnlich. Doch was auffällt, sie die Nutzerbewertungen.
Nach 282 Nutzerbewertungen bei Metacritic steht Life is Strange: Reunion nämlich bei einem Durchschnitt von 8,4 Punkten. Und das ist, wie GameRant bemerkt hat, die höchste Nutzerwertung eines Spiels der Serie seit dem Original „Life is Strange“ von 2015.
GameRant merkt an, dass „Life is Strange“-Fans schwierig zufriedenzustellen seien. True Colors landete bei 7,0 Punkten und Double Exposure zuletzt bei 4,6 im Durchschnitt und damit deutlich unter den Medienbewertungen. Die bisher 8,4 im Nutzerschnitt wertet die Website deshalb als riesigen Erfolg.
Es wäre nicht das erste Spiel, das vor allem von seiner Mund-zu-Mund-Propaganda lebt. Bei Steam sieht es ganz ähnlich aus. Nach über 1.800 Rezensionen wird „Reunion“ als „sehr positiv“ bewertet. „Double Exposure“ steht über alle Bewertungen nur „ausgeglichen“ da.
Bildmaterial: Life is Strange: Reunion, Square Enix, Deck Nine Games

0 Kommentare