Mitte November letzten Jahres stellte Valve offiziell die neue Steam Machine vor. Ein kompakter, stationärer PC für zu Hause – inklusive neuem Controller und VR-Headset. Viele Details zum kleinen Würfel sind seitdem bekannt, nur eine entscheidende Frage blieb offen: der Preis. Und genau dazu gibt es nun ein Gerücht, das bei vielen SpielerInnen eher für Ernüchterung sorgt.
Fast vierstellig?
Laut einem Eintrag eines tschechischen Händlers, der auf Reddit die Runde machte, soll die Steam Machine alles andere als günstig werden. Genannt werden umgerechnet rund 950 US-Dollar für das 512-GB-Modell und etwa 1.070 US-Dollar für die 2-TB-Version.
Wichtig: Das Ganze ist nicht bestätigt und könnte auch schlicht ein Platzhalterpreis sein. Trotzdem schlägt die Zahl Wellen – vor allem, weil viele mit einem wenigstens etwas niedrigeren Einstieg gerechnet hatten.
Entsprechend zurückhaltend fallen die Reaktionen aus. In den Kommentaren ist von „Passt für mich“ bis „Bei dem Preis bin ich raus“ so ziemlich alles dabei. Nicht vergessen darf dabei natürlich auch nicht die weiterhin sehr hohen Preise für RAM, die sicher auch die neue Steam Machine treffen.
Ob sich das Gerücht bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Sollte Valve tatsächlich in dieser Preisregion landen, dürfte sich mancher zweimal überlegen, ob er nicht doch lieber beim bestehenden Setup bleibt. Wo läge eure persönliche Schmerzgrenze für eine neue Steam Machine?
via GameRant, Bildmaterial: Valve

Und wenn man sich mal Steams offizielle Zahlen anschaut was für Hardware deren Nutzer haben dann liegt das Teil ziemlich genau in dem durchschnitt der Steamnutzer ergo braucht es der Durchschnitts Steamnutzer nicht da sie eben genau die Hardware bereits haben.
Also an wen genau richtet sich das Teil? Wohl eher an Einstiegskunden die ein Gesamtpaket haben wollen und genau diese verprellt man bei nem Einstiegspreis von 1000€ ganz schnell da man eben dann in einer Preisspanne ist wo man sich etwas deutlich besseres selber bauen kann. Oder sich eben ne Konsole ins Wohnzimmer stellen kann.
Und weniger als einem Versprochen wurde.....4k@60 fps mit den Specs


Valve hat selber gesagt das man mit dem Teil in Konkurrenz zu den Konsolen treten möchte dementsprechend sollte man auch einen Preis anstreben der Konkurrenzfähig ist. Die Hardware ist wie auch schon bei den Konsolen zum Release nicht das Nonplus Ultra. Die aktuelle Konsolengeneration ist mittlerweile auch schon 5 Jahre alt. Die angebliche PS6 Verschiebung wegen der RAM Kriese wurde auch schon von einem angeblichen Insider dementiert. Ob an einem der Gerüchte was drann ist weiss man natürlich nicht ich halte es aber für durchaus Plausibel das wir innerhalb der nächsten 3 Jahre zumindest von Sonys Seite ne neue Konsolengeneration minimum angekündigt bekommen.
Dann hast du nen Gabecube für 1000 Flocken ins Wohnzimmer gestellt, ein komplett geschlossenes System das nicht upgradebar ist und in bereits 3-4 Jahren könnte die nächste Konsolengeneration vor der Tür stehen die von der Performance komplett den Boden mit dem Teil wischen könnte.
Wirkt für mich vorerst wie ein typischer Platzhalterpreis basierend auf aktuellen Aussagen von Valve, nachdem man ja wirklich ein Statement abgeben musste, nachdem die Preisdebatte Online entgleist ist.
Ich wusste auch gar nicht, dass das Gerät abseits vom Steam Store verkauft werden soll. Man kann aber wohl mit Sicherheit sagen, dass irgendwelche Händler aktuell genau so unwissend sind wie wir.
Es soll bei Valve interne Uneinigkeiten über die Preisgestaltung geben und man wisse wohl selbst nicht, welche Zielgruppe die Steam Machine hat. Wenn das so stimmt, hat man schon jetzt ein großes Marketing-Problem.
Ich sag's mal so, komplett unrealistisch dürfte diese Price-Range wohl nicht sein. Dazu kommt noch die aktuelle Krise mit den Preisen für RAM. Das ist ja gefühlt jährlich was neues an Komponenten, was entweder nicht verfügbar ist oder derzeit maßlos durch schwierige Verfügbarkeit überteuert ist. Es fing damals mit den neuen Grafikkarten auf dem PC an, setzte sich mit schwer verfügbaren Halbleitern fort was fast schon absurde Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von aktuellen Konsolen hatte und nun ist es RAM.
Glaube aber, der entscheidende Punkt ist jedoch, und da kann ich hier in den Kommentaren beide Seiten verstehen: Valve sieht das Teil als Mini-PC und möchte dieses exakt auch so unter die Leute bringen. Man wirbt ja damit, dass du halt völlige Freiheiten hast, was Anpassung angeht - wie beim Steam Deck also. Problem ist eben nur, damit hast du dann auch die gleiche Situation wie beim Steam Deck. Die Mehrheit wird das Steam OS nutzen, was vorinstalliert ist und ein kleiner Teil, die Tech-Nerds, werden die Steam Machine für Modding und Customization nutzen. soll heißen, nur die wenigsten Nutzer machen sich überhaupt die Mühe, da Windows drauf zu installieren da eben alles mit Extraschritten verbunden ist und du dann letztendlich ein gewisses Know-How mitbringen musst.
Was Valve also so leicht verspricht, ist es am Ende auch nicht. Und dann bist du als Nutzer halt weiterhin an das Steam OS und seine Linux-Quirks gebunden. Und dann hast du da am Ende auch nicht wirklich mehr stehen als einen kleinen Mittelklasse Mini-PC, der sich nicht entscheiden kann, ob er Konsole, PC oder Hybrid ist. Ich denke, mit der Leistung, die die Steam Machine hast kannst du mehr rausholen, als das Papier mit den Leistungsdaten hergibt. Aber dann hast du halt immer noch einen Mini-PC der Mittelklasse da stehen.
Die Leute denken natürlich, dass das irgendwas in der 499 Euro Price-Range sein müsste für das günstigste Gerät. Daran glaube ich halt nicht. Und gut möglich, dass ich was überlesen habe, aber den Controller müsste man selbst noch dazukaufen?
Was Valve hier in den Händen hält könnte nichts anderes als eine kleine Revolution sein, was Konsolen- und PC-Gaming miteinander verschmilzt. Und was verdammt viele Leute ansprechen könnte. Man ist damit bereits einmal übel auf die Schnauze gefallen, aber hat daraus gelernt. Aber Valve will das Teil eben auch nicht zu nem Verlust verkaufen sondern an seine dedizierte Community, die die Steam Infrastruktur als Plattform nutzen. Diese gute Idee, die man da also hat, wird letztendlich doch wieder viel exklusiver sein, als es einem lieb ist und ich gehe nach wie vor mit nem richtigen Brecher als Einführungspreis aus.
Da ja die Ki die uns so viele vorteile bringen soll die Preise in die Höhe schießen lässt, sieht ein unsubventunierter Preis halt so aus. Leute brauchen sich auch nicht groß Hoffnung machen mit der nächsten Konsolengeneration. Je nachdem wie stark Sony hier subventioniert wird die Ps6 trotzdem mindestens so viel kosten wie aktuell die ps5 pro.
Einen Preis um 900-1000€ hatte ich schon erwartet, von daher würde es mich nicht überraschen, wenn das am Ende auch der finale Preis wäre. Und das liegt sicherlich nicht allein an der Speicherkrise. Das ist halt ein kompletter Mini-PC mit Sonderteilen; selbst in Serienfertigung kostet der vermutlich ähnlich viel wie Komplett-PCs mit Standard-Bauteilen aus Online-Shops mit ähnlicher Leistung. Wenn man einen solchen PC selbst bauen wollte, dürfte man nochmal 150-200€ günstiger rauskommen, wenn man RAM zu einem vernünftigen Preis erwischt. Dazu hätte man bei offenen Systeme die Möglichkeit einzelne Komponenten auszutauschen und zu upgraden. Bei der Steam Machine sind höchstens die SSD oder der RAM austauschbar.
Das Versprechen von 4K und 60FPS halte ich für hanebüchen. Vielleicht für ältere oder Indie-Titel, aber sicherlich nicht für anspruchsvolle moderne Games bei höchsten Einstellungen. Native 1080p und 60 FPS würden wohl keinen vom Hocker hauen, dürften aber realistischer sein. Alles darüber wird vermutlich DLSS oder FSR in Anspruch nehmen und ob und inwieweit man damit zufrieden ist, hängt sehr vom subjektiven Eindruck ab.
Die Frage nach der Zielgruppe hat uns hier im Forum ja schon bei der Ankündigung der Steam Machine umgetrieben und das oben genannte inoffizielle Preisschild setzt noch ein weiteres Fragezeichen dahinter. Gerade mit den aktuellen Gaming-Handhelds bekommt man für weniger Geld ähnliche Leistung geboten und hat ein mobiles All-In-One-Gerät, dass man wie die Steam Machine an jeden Bildschirm anklemmen kann. Die aktuelle Konsolengeneration geht zwar die nächsten 1-2 Jahre auf ihre Ende zu, ist aber deutlich günstiger zu haben (besonders gebrauchte Konsolen sind da echte Schnapper).
Wer ein offenes System haben will, kann sich also für das selbe Geld selbst eine schöne Maschine zusammenbauen. Wer ein geschlossenes System bevorzugt, kriegt mit Gaming-Handhelds oder PS5/Pro aktuell sehr viel geboten und bezahlt weniger (sofern der Preis sich als korrekt herausstellt). Also abseits von beinharten Steam-Fans, die gerne in das neue Ökosystem von Valve eintauchen wollen, würde mir jetzt keine Zielgruppe einfallen, die unbedingt auf den Release dieses Geräts warten sollte.
Dafür dass das Ding nicht mehr kann als PS5/Xbox Series X ist der Preis definitiv zu hoch. Da würde ich mir lieber eine Konsole kaufen und habe mehr davon.