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PEGI stuft ein neues „Life is Strange“-Spiel ein, das noch gar nicht angekündigt ist

Ups. Ist PEGI etwa ein neuer Eintrag in die „Life is Strange“-Reihe durchgesickert? Offenbar wurde Life is Strange: Reunion in Europa eingestuft. Mittlerweile wurde die entsprechende Subpage wieder von der PEGI-Webseite entfernt. Gematsu hat den Eintrag sichern können.

Demnach ist für „Reunion“ eine Altersfreigabe von 16 Jahren vorgesehen. In der Beschreibung zum Spiel heißt es, dass Chloe Price – geplagt von Albträumen und „unmöglichen Erinnerungen“ – an die Caledon University kommt, um Max Caulfields Hilfe zu suchen. Diese hat allerdings schon genügend eigene Sorgen: In drei Tagen soll der Campus von einem Inferno zerstört werden.

Die Einstufung besagt, dass Life is Strange: Reunion den Konsum illegaler Drogen beinhaltet; auch von realistischer Gewalt und leichteren Schimpfwörtern ist die Rede. Außerdem wird auf eine Echtgeld-Komponente hingewiesen. SpielerInnen sollen Outfits, sowie ein digitales Deluxe-Upgrade erwerben können. Detaillierte Informationen findet ihr hier.

Wann Life is Strange: Reunion angekündigt, geschweige denn veröffentlicht werden soll, bleibt vorerst unklar. Fans wird es sicherlich freuen, dass es weitergeht. Double Exposure, der neueste Teil der Reihe, erschien im Herbst 2024 und erhielt gemischte Reaktionen von Fans und Presse. Anschließend gab es Entlassungen bei Deck Nine Games und Berichte, wonach Double Exposure „große Verluste“ eingefahren habe.

via Gematsu, Eurogamer, Bildmaterial: Life is Strange: Double Exposure, Square Enix, Deck Nine Games

9 Kommentare

  1. Bei Life is Strange könnte man auch meinen, dass Disney hier am Werke ist. Auf Gedeih und Verderb das ruinieren, was man in schöner Erinnerung hat. Nach dem Rohrkrepierer, wo dann auch noch der größte Kritikpunkt das fehlen von Chloe war (obwohl man mit Max eine so starke Figur hat, dass man richtig schöne Abenteuer mit ihr in der Hauptrolle schreiben könnte), holt man nun wieder Chloe zurück. Und die braucht die Hilfe von Max, weil ein neuer Deus Ex Machina im Anmarsch ist. Vielleicht hat man dabei nun auch Chloe Superkräfte verliehen.

    Ich weigere mich bis heute, Double Exposure zu spielen, war dann aber doch neugierig, ob die Caldeon University irgendwas mit Double Exposure zu tun hat. Sie scheinen das Spiel zumindest nicht zu ignorieren, was von etwas Selbstachtung zeugt.

    Aber wenn ich dann schon wieder lese, wie gierig Square Enix diesen noch nicht einmal angekündigten Ableger wieder monetarisieren möchte, zeigt mir die sich anbahnende Ankündigung, dass man rein gar nichts gelernt hat. Würde mich also nicht wundern, wenn es für mehrere Episoden wieder 2 Wochen Vorab-Zugang gibt. Square Enix ist für gierige Monetarisierung in ihren Singleplayer-Titeln nicht einmal bekannt. Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum man Life is Strange mit so einem Blödsinn zukleistert.

    Man wird den Leuten nun das geben, was sie wollten. Und egal ob das so unnötig wie der Wetterbericht von vor 2 Wochen sein wird, man wird es nochmal versuchen und es wird wohl der letzte Versuch für Deck Nine sein, sich nochmal zu beweisen und für Square Enix die letzte Chance, die IP nochmal irgendwie relevant unter die Fans zu bringen.

    Aber da ich ja auch einen Soft-Spot für Chloe Price habe, warte ich zumindest ab, was man diesmal fabriziert. Danach kann ich immer noch lästern und das Spiel ignorieren, wenn es Müll sein sollte :/

  2. Also aktuell freue ich mich noch drauf, aber ich habe ja auch noch nicht double Exposure gespielt. Kann sich also noch ändern, wobei ich dann je eh oft solch stark Kritisierte Spiele meist dennoch mag. War ja bei Forespoken oder Star War Outlaws genauso. Das es wieder eine digital delux edition gibt ist klar und natürlich unnötig aber meiner Meinung nach nichts was nicht die meisten andere Spiele nicht auch machen, meist ist es dort sogar schlimmer wie bei vielen jrpgs wo die dlc Seite im Store wie bei einem Mobile Game aussieht (heißt natürlich aber nicht das ich das bei Life ist Strange gut reden will).

  3. Ein bisschen kurious ist die Sache schon. Ich persönlich mochte Double Exposure, aber die Realität ist halt auch, dass es sehr schwierig ist, an Life is Strange 1 überhaupt anzuschließen, da am Ende eben diese eine große Entscheidung steht, die Max's Leben ja auch nachhaltig beeinflusst haben muss. Ich persönlich habe mich damals für das Arcadia Bay-Ending entschieden und Double Exposure schließt daran auch ziemlich sinnvoll an, während es für all diejenigen, die das andere Ending genommen haben, nicht gerade befriegend gewesen sein dürfte. Auf der anderen Seite lässt sich Reunion nun, der Inhaltsbeschreibung nach zu urteilen, überhaupt nicht mit dem Arcadia Bay-Ending vereinbaren. Ich weiß nicht, ob man sich einen Gefallen damit getan hat, hier weiterzumachen. Ich mochte Double Exposure zwar, aber im Prinzip hätte man sich direkt dafür entscheiden müssen, dass ein Ending "canon" ist. Und damit stößt du halt allen anderen vor den Kopf.

  4. @Lynacchi Ich denke du weißt ganz genau, dass das kein Tippfehler ist, sondern Absicht. Daran wird auch dein vereinzelter Kommentar nichts ändern. Ich habe deine ablehnende Haltung zum Gendern aber zur Kenntnis genommen. Danke für deine Meinung!

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