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Nach Rekordhoch fällt der Aktienkurs von Nintendo um mehr als 30 Prozent

Erst im August 2025 erreichte die Nintendo-Aktie mit 14.795 Yen (etwa 80 Euro) den höchsten jemals verzeichneten Kurs des Unternehmens. Jetzt fiel der Kurs auf 9.950 Yen (etwa 54 Euro) und unterschritt erstmals seit April 2025 die Marke von 10.000 Yen – GameSpark berichtet.

Die Gründe für Kursanstiege und -rückgänge lassen sich zwar nur vermuten, doch es ist wahrscheinlich, dass der Rekordkurs im August 2025 auf die Verkaufsrekorde der Nintendo Switch 2 in Japan und den USA nach deren Veröffentlichung im Juni 2025 zurückzuführen ist.

Der darauffolgende Rückgang dürfte auf Faktoren wie die verminderten Verkaufszahlen der neuen Hybridkonsole über die Feiertage zurückzuführen sein. Aktionäre werden sich zweifellos auch Sorgen über mögliche zukünftige Preiserhöhungen aufgrund der steigenden RAM-Kosten und der anhaltenden Zölle, insbesondere in Amerika, machen.

Kürzlich erklärte Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa, das Unternehmen behalte die Gewinnmarge der Switch 2 genau im Auge. Steigende Speicherpreise und internationale Zölle seien weiterhin ein Problem für die Branche.

„Wir beziehen unsere Rohstoffe von Lieferanten auf Basis unserer mittel- bis langfristigen Geschäftsplanung, aber der aktuelle Speichermarkt ist sehr volatil“, so Furukawa gegenüber der Kyoto Shimbun. „Es gibt keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Gewinn, aber wir müssen die Entwicklung genau beobachten.“

Auf die Frage, ob Nintendo die Preise in Abhängigkeit von den zukünftigen Beschaffungskosten erhöhen könnte, sagte Furukawa, das sei hypothetisch und er könne dazu keine Stellungnahme abgeben.

via VGC, Bildmaterial: Nintendo

8 Kommentare

  1. Investoren machen die Gamesbranche kaputt. Vor zwei Dekaden mag es zwar sinnvoll gewesen sein, Geld ranzuschaffen, weil Projekte immer aufwendiger wurden. Abet inzwischen geht es nur noch ums Maximieren, nicht mehr um die Menschen und das eigentliche Produkt. Es ist doch klar, dass bei diesen massiven und ungerechtfertigten, aufgeblasenen Kursen, irgendwann das große Platzen losgeht.

    Machen sie das wirklich? Also nehmen wir bspw. Nintendo, haben da Investoren irgendeinen nennenswerten Einfluss ausgeübt bisher, der sich negativ ausgewirkt hätte? Und ganz allgemein, die Gamesbranche ist gigantisch groß, inwiefern machen sie diese kaputt?

    Ich schätze mal der Nintendo Kurs wird sich über die Zeit noch erholen. Man muss ja sagen, Nintendo lag längste Zeit im einstelligen Bereich. HIer passiert quasi das Gegenteil von UbiSoft. UbiSoft war mal bei über 80 und liegt jetzt gerade bei 6,74 Euro. Nintendo dagegen ist jetzt etwas nach unten korrigiert worden, was wehtut wer spät eingestiegen ist aber wirklich langfristige Anleger dürfte es nicht jucken. Dazu kommen natürlich die Dividenden, auch wenn diese bei Nintendo eher zu vernachlässigen sind. Es wird wirklich spannend sein, wie es weitergeht. LLMs haben ein paar nützliche Bereiche aber die derzeitige Blase verursacht eigentlich nur Kosten für Mensch und Umwelt.

  2. Mal abgesehen Davon,

    dass,

    Wertpapiergeschäfte (wie Beispielsweise Handel mit Aktien) der letzten fünf 600 Jahre,
    sowie Zins & Zinseszins,
    als auch der "Boom" (ich empfinde es eher als weitere Verdummung, zusätzlich zu Zinsgeschäften und Wertpapierhandel) von Kryptowährungen der letzten zehn 15 Jahre,

    für einen sehr sehr großen Teil des / der "heutigen"
    (ist ja eigentlich schon hunderte Jahre "so" und wird sich wohl leider auch noch hunderte Jahre "so" weiter entwickeln - wenn die "zivilisierte" Menschheit nunmal leider nicht schlau draus wird - nur dass es eben Damals nicht So auffällig war, wie heutzutage und heutzutage nicht SO auffällig sein wird, wie es wohl leider noch in Zukunft wird)
    so starken Ungleichgewichts / Ungleichverteilung der Finanzen und Güter verantwortlich sind...


    Mal von All Dem abgesehen,

    sind "echte" Investoren
    (also Welche, die in Unternehmen investieren ohne sich "groß" in dessen Unternehmensphilosophien einzumischen und nicht auf "große" Gewinne aus sind, sondern sich über eine "kleine" , anteilige, regelmäßige Gewinnbeteiligung freuen)
    "noch" "gute" Investoren.


    Aber es gibt eben auch "eine Menge" "anderer Investoren"
    (Welche, die eben z.B. auf schnellstmögliche, höchstmögliche Gewinne, durch ihre "Investitionen" , aus sind
    und sich "deshalb" in die Unternehmensphilosophien jeweiliger Unternehmen einmischen, in die sie eben investiert haben,
    was eben "häufiger" das Gegenteil von Dem bewirken kann / bewirkt, was jene "Investoren" möchten, da "häufig" jene "Investoren" keine tatsächlichen Passionen für die jeweiligen "Produkte" jeweiliger Unternehmen haben) .


    Dann gibt es z.B. auch noch "Trittbrettfahrer-investoren" (z.B. Daytrader, aus denen, wenn es für die mal schlecht läuft, auch mal "Weektrader" und wenn es für die mal Sehr schlecht läuft "Monthtrader" werden können) .


    Es ist also nicht so, dass Investor gleich "Investor" ist...
    Und somit nicht so, dass alle
    Investoren / "Investoren"
    "schlecht" / "gut"
    sind.
    (Mal von der ganzen Einleitung abgesehen)

  3. Der Aktienkurs korrigiert sich auf ein Niveau vor dem Switch 2 Hype, quasi auf Ende 2024 Niveau. Sehe das nicht so tragisch.


    Der Gewinneinbruch ist dagegen schwierig, eine Preiserhöhung bei einer neu erschienenen Konsole wäre mies. Allerdings gibt es auch kaum noch leistungsfähige Hardware, die nicht 20–30 % teurer geworden ist durch die aktuelle Ram-Krise.

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