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Fantasista Asuka von qureate: Wenn Fußball plötzlich ganz andere Prioritäten hat

EA Sports FC, UFL und Rematch können eigentlich direkt wieder einpacken. Fußball-Simulationen setzen normalerweise auf Lizenzen, Realismus und Taktik. Fantasista Asuka geht einen etwas anderen Weg. Der neue Titel von qureate, bekannt beispielsweise durch die überraschend erfolgreiche „Bunny Garden“-Reihe, erscheint am 12. Februar für Nintendo Switch und Steam.

SpielerInnen übernehmen die Rolle des Nachwuchstrainers Daisuke Aozora, der ein erfolgloses Frauen-Team namens The Golden Balls (ja, der Name ist echt) an die Spitze führen will. Gespielt wird in Echtzeit, Aktionen wie Pässe oder Schüsse kosten sogenannte „Vibes“, eine begrenzte Ressource pro Spielerin. Wer schlecht haushaltet, muss mit Leistungseinbußen und Wechseln leben.

Spezialmoves mit Nebenwirkungen

Besonders „auffällig“ sind die Spezialfähigkeiten einiger Spielerinnen. Gelingt ein solcher Move, kommt es zu einem „Uniform Break“ – die Kleidung wird „beschädigt“ und die Spielerin muss kurzzeitig vom Feld, um sich umzuziehen. Ergänzt wird das Ganze durch eine Trikottausch-Sequenz nach Spielende, die den gegenseitigen Respekt untermauern soll … Ja, so steht das hier.

Um Ärger zu vermeiden, den es in der Vergangenheit auch schon gab, setzt qureate auf eine manuell durch den Spielenden zuschaltbare Selbstzensur in Form eines „heavenly light curtain“ – nutzbar beispielsweise, bevor Bilder in sozialen Medien geteilt werden. Die Switch-Version fällt dabei erwartungsgemäß zurückhaltender aus als die PC-Fassung.

In der Vergangenheit mussten auch schon Switch-Versionen abgesagt werden. Qureate-Spiele werden oft kritisiert. Diese Vorwürfe kommen nicht von ungefähr. Beat Refle beispielsweise, einst als Massage Freaks bekannt, sorgte selbst in Japan für die sexualisierte Darstellung der Frauen im Spiel für eine Kontroverse, weil es an reale Sexualverbrechen in Massagesalons erinnern würde. Auch nahezu alle anderen Spiele sexualisieren Frauen, die noch dazu sehr jung aussehen.

Unterm Strich ist Fantasista Asuka wenig überraschend weniger die klassische Fußball-Simulation als ein bewusst schräger Genre-Mix mit vielen Qureate-typischen Darstellungen. Aufmerksamkeit ist dem Titel aber schon jetzt sicher.

via Automaton Media, Bildmaterial: Fantasista Asuka, qureate

2 Kommentare

  1. Hmm, wollte es mal auf die Wishlist setzen, aber es gibt wohl noch keinen Steam Store Eintrag. Weird.

    Das ist auf jeden Fall besser als EAFC, was ja auch nicht wirklich schwer ist. :S

    Da kann man bestimmt nichts falsch machen. :/

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