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Analysten sehen Preiserhöhung für die Nintendo Switch 2 am Horizont

Erst gestern ging es noch um starke Zahlen des japanischen Konsolenmarktes, jetzt klingt der Ausblick etwas weniger optimistisch. Laut einer Prognose der Marktforscher von Niko Partners könnte der Preis der Nintendo Switch 2 im Laufe von 2026 weltweit steigen. Nintendo selbst bestätigt nichts – doch die Rahmenbedingungen sprechen offenbar eine klare Sprache.

Zölle und Wirtschaft als Preistreiber

In ihrem Ausblick für 2026 erklären die Analysten, dass die Switch 2 aktuell zwar „preislich wettbewerbsfähig“ im Vergleich zu PlayStation 5 und Xbox Series X sei, langfristig aber wohl nachziehen müsse:

„Wir glauben jedoch, dass die Switch 2 in die Fußstapfen von Sony und Microsoft treten und aufgrund der Auswirkungen von Zöllen, gestiegenen Speicherkosten und allgemeinen makroökonomischen Bedingungen ebenfalls eine Preiserhöhung erfahren wird.“

Besonders Speicherpreise spielen dabei eine Rolle. Nintendo habe den Einstiegspreis von 449 Dollar in den USA zwar trotz neuer Zölle gehalten, doch steigende Nachfrage nach RAM und Speicher – unter anderem durch KI-Rechenzentren – setze die Margen unter Druck. Laut Niko Partners könnte Nintendo deshalb irgendwann das günstigere Modell streichen und nur noch Bundles ab 499 US-Dollar oder mehr anbieten.

Nintendo beobachtet die Lage genau

Ganz aus der Luft gegriffen ist das Szenario nicht. Shuntaro Furukawa, Präsident von Nintendo, sagte kürzlich gegenüber der Kyoto Shimbun: „Der aktuelle Speichermarkt ist sehr volatil. […] Es gibt keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Erträge, aber wir müssen die Entwicklung genau beobachten.“

Auf die Frage nach möglichen Preiserhöhungen wich Furukawa aus und sprach von einer hypothetischen Situation. Dass Nintendo bei Bedarf nachjustiert, zeigte sich allerdings schon 2025, als Zubehörpreise angepasst wurden – und später sogar die Preise der ursprünglichen Switch-Modelle in den USA stiegen.

Unterm Strich bleibt es vorerst bei einer Prognose. Angesichts steigender Kosten und globaler Unsicherheiten wirkt eine Preisanpassung für die Switch 2 aber alles andere als unrealistisch. Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte das Thema 2026 definitiv im Hinterkopf behalten.

via VGC, Bildmaterial: Nintendo

16 Kommentare

  1. Man hat fast 10 Millionen Dinger verkauft und bekommt den Hals nicht voll genug!

    Die sollten einfach sagen: Wir verkaufen die Konsole nur für eine limitierte Zeit (6 Monate) und danach nicht mehr. Das hat Nintendo doch auch bei Mario Galaxy erstmal ne Weile gemacht. Künstliche Verknappung :D

  2. 'Saftläden' sind alle drei großen Player! So! :D Hauptsache Kohle halt.

    Mich würde es wundern, wenn Nintendo keine Preiserhöhung vollstrecken sollte. Schade-Schokolade, aber wie hier schon oft gesagt: Das sind die aktuellen Marktentwicklungen. Wäre vielleicht ein weiteres gutes Argument, den Backlog-Battle ernst(er) zu nehmen... :P

  3. Es wird wohl einige Zeit dauern bis Switch 2 sowohl neu als auch gebraucht, günstiger wird.

    Bin seit einiger Zeit am Überlegen, doch (wieder) GB und eventuell NDS, sogar GameCube zuzulegen.

    Ähnliches Dilemma bei PC.

    Wollte neuen PC anschaffen, sehe aber nicht ein wegen RAM ddrs 5, so viel auszugeben.

    So werde ich.meinen alten PC erstmal weiter benutzen.

    Sogar Betriebssystem werde ich auf Linux Bazzite umstellen.

    Im Moment fahre ich bei bestimmten Franchise auf Retro.


  4. Die Umstellung hat bei mir letztes Jahr schon angefangen. Mir waren die Grafikkarten zu teuer, also habe ich mich umgesehen.

    Jetzt stehen hier eine Handvoll kleine Retro-PCs (WinXP, WinVista, Win7), ein japanischer N64 und es werden immer wieder einzelne Retro-Spiele importiert. Dazu am PC eine RTX 3050, die alte Spiele per KI noch mal in HDR "hochrechnet" oder wahlweise in Retroarch mit aufwändigen Filtern belegt. Was die nicht mehr packt, landet am Ende im in der Geforce Now Cloud. Da kann ich am Ende auch bei älteren Titeln einen Controller ans Handy klemmen und spielen.

  5. (Abgesehen davon, dass es so kommen könnte)

    Keine Ahnung ob das in Diesem Fall hier rechtlich möglich wär...
    Aber könnte ja vll. auch sein, dass welche von diesen Analysten von dem Preisfall der Nintendo-Aktien betroffen sind und mitunter ja vll. auch deshalb sowas kommunizieren.
    In der Folge kaufen nun vll. kurz- bis mittelfristig Mehr Leute Nintendo (Switch 2) Produkte, sodass der Aktienkurs wieder steigen würde und jene Analysten vll. weniger Verluste oder mehr Gewinne mitnehmen könnten.
    (natürlich nur spekulativ...aber Analysen von Anlysten sind ja auch nur spekulativ, solange jeweilige Analysen nicht, vom Jeweiligen um das es geht, hier eben Nintendo, bestätigt werden)

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