Nintendo ist bekannt dafür, bei manchen Themen etwas restriktiver zu sein. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Rideon Japan das Blackjack-RPG Brave x Junction selbst zensiert, damit es im eShop erscheinen kann. Diesmal betreffen die Einschränkungen jedoch nicht ein Spiel, sondern ein Artbook zum Spiel.
Dispatch ist ein Superhelden-Abenteuerspiel von AdHoc Studio, das als „Workplace Comedy“ im alternativen Los Angeles spielt. Die SpielerInnen übernehmen die Rolle des Disponenten Robert Robertson, der nach einem Unfall ein Team aus dysfunktionalen Helden leitet, Einsätze koordiniert und storygetriebene Entscheidungen trifft.
Das Spiel erschien 2025 bereits für PCs und PS5, während die Versionen für Nintendo Switch und Switch 2 kürzlich erst für den 28. Januar 2026 angekündigt wurden. Dispatch und die DLC zum Spiel, zu denen auch ein digitales Artbook gehört, sind jetzt im Nintendo eShop vorbestellbar.
Änderungen des Cover-Artworks
Das originale Cover-Artwork (via The Gamer) des sogenannten „Art and Comics Pack“-DLCs, das ein digitales Artbook mit über 100 Seiten und vier Comics ist, zeigt die chaotische Crew am Pool in lockerer Bademode. Nintendo of America geht das offenbar für zu weit.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, zeigt das Originalbild die Charaktere Blonde Blazer, Prism und Malevola in freizügigen Badeanzügen – im amerikanischen Nintendo eShop ist die freizügige Bademode hingegen deutlich stoffreicher. Änderungen, die Nintendo mutmaßlich nicht selbst unternommen hat, aber die entweder verlangt wurde oder gar prophylaktisch von AdHoc Studio vorgenommen wurde.
Blazers Halter-Bikini wurde überarbeitet, um kein Dekolleté zu zeigen, Prisms String-Bikini-Unterteil wurde zu einem normalen, und Malevolas zentrales Träger-Outfit wurde oben bedeckt. Auch Flambaes leicht offene Shorts wurden zugeknöpft. Weitere kleinere Änderungen gibt es ebenfalls an anderen Charakteren.
Der deutsche Nintendo eShop geht dem Thema übrigens einfach aus dem Weg. Die Store-Seite für den „Art and Comics Pack“-DLC bietet einfach gar keine Bebilderung. Der deutsche PlayStation Store zeigt einen Ausschnitt des Originalartworks.
Bildmaterial: Dispatch, AdHoc Studio



Die Frage ist immer, was würde passieren, wenn man nichts tun und alles einfach so belassen würde?
Die Antwort ist für gewöhnlich: Nix.
Selbst Jugendschutz ist ein Quatschargument. Siehe Kiosk, da hängen ausladend offene Brüste zur Schau. Hölle, ich hab schon waschechte Hentai im Saturn neben Anime liegen sehen. Die Antwort auf die Frage nach Konsequenzen ist in beiden Fällen - keine. Es passiert nichts. Keiner regt sich auf, keinem tut was weh, keinem erfährt irgendein Leid.
Ich würde jede Person aus meiner Firma rigoros rauswerfen, die mit der Idee um die Ecke käme ein solches Bild zu zensieren.
Das dürfte hier nun kein Grund sein, aber da können ganz andere Gruppen Druck ausüben
Und spätestens wenn es ums Geld geht verstehen Firmen keinen Spaß mehr.
https://www.heise.de/hintergrund/St…n-10508834.html
Nintendo lässt FMV Spiele mit echten Brüsten zu, warum sollten sie ein Problem mit einem Dekolleté haben?
Ich kann das auch nicht verstehen, dabei war Nintendo doch noch vor kurzer Zeit in der Switch 1 Ära der Platz für sexy Nischen-Games. Und jetzt gibt es die 180° Wende. Finde ich persönlich schade. Wenn ich das allerdings so lese, betrifft das eigentlich nur den westlichen Markt? Nintendo Japan scheint sich ja an andere Richtlinien zu halten, oder?
Welches FMV-Spiel war den dass? (Frage für einen Freund xD)
In "She sees red" gibt es
Spoiler anzeigen
(mindestens) eine Szene wo die Hauptdarstellerin nackt in der Badewanne liegt