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Elden Ring: Hidetaka Miyazaki teilt zahlreiche neue Informationen zum heißerwarteten Titel

Was haben wir alle sehnsüchtig gewartet. Und wie groß war die Freude, als Geoff Keighley sein „Summer Game Fest“-Kickoff tatsächlich mit dem heiß erwarteten, neuen Trailer zu Elden Ring zu einem krönenden Abschluss brachte. Nach guten zwei Jahren Durststrecke bekamen wir so einen Eindruck, was uns mit dem neuen Titel des renommierten „From Software“-Studios erwartet.

Aber damit nicht genug. Die KollegInnen von IGN hatten nun die Möglichkeit, mit dem Präsidenten von From Software und leitenden Entwickler von Elden Ring zu sprechen – Hidetaka Miyazaki.

Im ausführlichen Interview geht dieser auf zahlreiche Aspekte des kommenden Titels ein und widmet sich etwa Punkten wie der Hintergrundgeschichte, Fertigkeiten, dem Multiplayer und der Struktur des Spiels.

Vom Zwischenland, Halbgöttern und Freiheit

Zunächst ging man auf das Setting von Elden Ring ein – dem Zwischenland (eng. The Lands Between). Dieses wurde mit dem Ziel gestaltet, ein enormes Gefühl von Weite und Offenheit zu vermitteln. Das Zwischenland ist in sechs große Gebiete aufgeteilt, welche jeweils das Reich eines Halbgottes darstellen. Während besagte Gebiete so angeordnet sind, dass sie eine spezifische Reihenfolge andeuten, bleibt es den SpielerInnen überlassen, welches Areal sie zu welcher Zeit in Angriff nehmen.

Miyazaki beschreibt: „Es wird euch nicht möglich sein, alles von Beginn an anzusteuern, aber es stehen euch diverse Möglichkeiten offen, wann und wie ihr die verschiedenen Gebiete angehen könnt.“

Im weiteren Spielverlauf sollen SpielerInnen Zutritt zu einem Hub-Gebiet erhalten, von dem aus sie ihr weiteres Vorgehen planen können. In den sechs Reichen warten – neben den sechs Haupt-Dungeon-Arealen inklusive Bossen in Form der Halbgötter – allerlei Dinge, die zum Entdecken einladen.

„Es gibt eine große Vielfalt an Katakomben, Schlössern und Festungen, die überall auf der Karte verstreut zu finden sind und in ihrem Umfang variieren.“ erklärt Miyazaki. Sehr praktisch also, dass Elden Ring angesichts dieser üppigen Welt ein Schnellreise-System bieten soll.

Mit Köpfchen oder Kopf über in den Kampf

Und was dürfen wir hinsichtlich des Gameplays erwarten? SpielerInnen steht ein Sprung zu Verfügung, welcher hoffentlich beim Ausweichen von Attacken massiver Feinde hilft – wir erinnern uns an Sekiro. Außerdem können SpielerInnen auf einem Reittier durch das Zwischenland streifen, wie der Trailer bereits andeutete. Weitere Neuerungen finden sich im Kampf – hier soll es SpielerInnen möglich sein, „die Geister gefallener Feinde zu beschwören, um sie als Gefährten in Schlachten einzusetzen“.

Dies stelle übrigens nur eine alternative Methode dar, kopfüber in Kämpfe zu stürzen. „Es gibt diverse Elemente, die es euch ermöglichen, verschiedene Situationen mit einem hohen Grad an Freiheit anzugehen.“ deutet Miyazaki an.

Bezüglich der Frage, wie man diese Fertigkeiten erhalte, beschreibt Miyazaki, dass ihr sie von Händlern und NPCs erwerbt. Generell aber seien sie „über das gesamte Spiel in der Welt versteckt, anstatt sie über einen Fertigkeitenbaum freizuschalten.“ SpielerInnen sind also eingeladen, die weite Welt des Zwischenlandes zu erkunden.

Über Multiplayer-Funktionen und den Umfang

Einen weiteren Unterschied zu vergangenen „FromSoft“-Titeln – in denen Fertigkeiten an Waffen gekoppelt waren – stellt die Möglichkeit dar, „Fertigkeiten frei zwischen verschiedenen Waffen auszutauschen“. Von diesen soll es übrigens eine Vielzahl geben, Miyazaki spricht von 100 Skills insgesamt. „Wir glauben, dass die Build-Anpassung so noch reichhaltiger und vielfältiger sein wird als zuvor.“ erklärt Miyazaki.

Die deutsche Pressemeldung deutete bereits an, dass Elden Ring Multiplayer-Funktionen bieten würde – wir berichteten. Auch auf diesen Aspekt ging Miyazaki ein und gab an, dass man weitere SpielerInnen zum kooperativen Spielen beschwören könne. Aus einem weiteren Interview mit den KollegInnen von Famitsu geht im selben Kontext zudem hervor, dass der Multiplayer-Koop in den großen Arealen und Bosskämpfen möglich sein soll. Gemeinsames Reiten durch die Welt sei hingegen nicht möglich.

Wie schon innerhalb der Souls-Serie, steht SpielerInnen ein Charakter-Editor zur Verfügung, in dem man seine Spielfigur zu Beginn nach Belieben anpasst. Und auch die gewohnten multiplen Enden kehren mit Elden Ring zurück. Außerdem stelle Elden Ring mit Abstand den größten Titel von FromSoftware dar. Miyazaki schätzt, dass ein Durchlauf, ohne große Abweichungen von der Hauptaufgabe, gute 30 Stunden in Anspruch nehmen dürfte.

Das sind die Befleckten

Zu guter Letzt ließ es sich Miyazaki nicht nehmen, auch einen Einblick in die Lore von Elden Ring zu geben und erklärte etwa das Konzept des „Befleckten“ (eng. The Tarnished):

Das Zwischenland ist durch die Präsenz des Elden Rings und des Erdbaumes gesegnet und dies hat den Menschen im ganzen Land – groß und klein – Gnade oder Segen beschert. Dies wird durch eine Art goldenes Licht oder goldene Aura repräsentiert, die sich speziell in ihren Augen zeigt. Ein Symbol für den Segen oder die Gnade des Erdbaumes sozusagen. Nach einiger Zeit gab es jedoch einige Personen, die diese Anmut verloren, und das Licht verblasste aus ihren Augen. Und das sind die sogenannten Befleckten.

Man verbannte die Befleckten aus dem Zwischenland – lange vor der Zeit, in der das Spiel stattfindet. Es folgte ein historisches Ereignis, in dessen Zuge der Elden Ring zerstört wurde. Dies löste die Rückkehr der Befleckten aus und stellt den Ausgangspunkt für die Ereignisse des Spiels dar.

Wow, ein ziemlicher Informations-Rundumschlag. Immerhin geht jetzt auch alles relativ schnell, soll Elden Ring doch bereits am 21. Januar 2022 erscheinen. Ein Datum übrigens, von dem Miyazaki ziemlich überzeugt ist, dass er final ist und bleibt. Wie gefallen euch die ersten Einblicke in das sehnsüchtig erwartete Elden Ring?

via IGN, Famitsu / Bildmaterial: Elden Ring, FromSoftware, Bandai Namco

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