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Hacker nehmen CD Projekt RED ins Visier und drohen mit Datenleaks

CD Projekt RED steht aufgrund der Ereignisse rund um Cyberpunk 2077 momentan bei vielen SpielerInnen in der Kritik. Nun gab es einen weiteren Rückschlag für das Unternehmen. Anonyme Hacker haben einen Cyberangriff gestartet und sind in den Besitz diverser interner Dokumente gelangt. Darunter sollen sich Informationen zu Cyberpunk 2077, Gwent und einer unveröffentlichten Version von Witcher 3 befinden, aber auch Daten zu dem Unternehmen und seinen MitarbeiterInnen an sich.

Nach aktuellem Stand sind keine persönlichen Daten von SpielerInnen von dem Angriff betroffen. Allerdings wurden alle Server des Unternehmens verschlüsselt, welche aber voraussichtlich mithilfe von Backups wieder hergestellt werden können.

Die Hacker stellten eine Deadline von 48 Stunden, bevor die entsprechenden Daten veröffentlicht oder verkauft werden sollen. Auf Forderungen will CD Projekt RED nach eigenen Aussagen jedoch nicht eingehen. Es seien bereits rechtliche Schritte eingeleitet worden und man bemühe sich, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Stattdessen geht man auf Twitter in die Offensive und veröffentlichte kurzerhand die Botschaft der Hacker und ein eigenes Statement:

Cyberpunk 2077 ist seit Dezember 2020 erhältlich. Die Konsolenversion von Cyberpunk 2077 hat die selbst gesteckten Qualitätsstandards von CD Projekt RED nicht erreicht. Konsolenhersteller boten die Rückerstattung im großen Rahmen an und Sony nahm Cyberpunk 2077 aus dem PlayStation Store. Ein Novum. Trotzdem hat sich Cyberpunk 2077 rekordverdächtig verkauft, auch nach dem Launch. Zuletzt haben sich die Macher in einer Videobotschaft entschuldigt und einen Ausblick gegeben.

via Eurogamer, Bildmaterial: Cyberpunk 2077, Bandai Namco, CD Projekt RED

6 Kommentare

  1. Das ist die größte Frechheit und ein Skandal bzw. gleichzeitig Armutszeugnis für einen ganz bestimmten Teil der Gamercommunity der nachhaltig auf alle abfärben kann
    Warum die armen Entwickler jetzt noch mit solchen Dingen bedrohen, noch mehr Druck und Stress aussetzen und sich einfach am Leid anderer erfreuen wovon viele bestimmt auch ursprünglich gerne Speile erschaffen wollten um eben die Spielerschaft zu erfreuen
    Ich finde das einfach nur ekelhaft und entsetzlich das es solche Menschen gibt, es reicht wenn es Intern in den Firmen schon zu genug Druck und Geldgier der Obrigkeiten und dadurch Auseinandersetzungen gibt, aber sowas ist einfach nur frech und ich verstehe nicht warum man das tut und was man damit erreichen will
    Purer Abschaum und ich hoffe sehr für CD Projekt Red das sie sich davon erholen können, das hat kein Studio oder Entwicklerteam verdient egal ob man deren Produkte mag oder nicht
  2. Ich weiß, dass CD Projekt Red sich in letzter Zeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat, aber sowas geht überhaupt nicht.
    Besonders, da man ja durch verschiedenste Quellen erfahren hat, dass die Entwickler wussten von dem Zustand in dem das Spiel rauskam. Aber wie so häufig wurde da dann von oben nicht so drauf gehört und man hat gesehen was dabei rum kam.
    Und die Arbeit von den Programmieren, etc. jetzt so zu erschweren ist eine Frechheit.
  3. Die Entwickler haben hier, ebenso wie im Fall "FF 15" klar gesagt, dass man noch mindestens 2 Jahre Zeit brauche. War den Heinis in der Chefetage aber egal. Tabata schäumt ja immer noch darüber vor Wut. Zu Recht!
  4. Loxagon schrieb:

    Die Entwickler haben hier, ebenso wie im Fall "FF 15" klar gesagt, dass man noch mindestens 2 Jahre Zeit brauche. War den Heinis in der Chefetage aber egal. Tabata schäumt ja immer noch darüber vor Wut. Zu Recht!

    Warum shiftet eigentlich gefühlt jedes Thema immer wieder auf Final Fantasy XV xD
    Alleine der Vergleich hinkt doch komplett. Ich hatte selbst keinen einzigen Bug bei meinem Vanilla-Durchgang von Final Fantasy XV während die Last-Gen Versionen von Cyberpunk bei einigen Leuten irgendwann nicht einmal mehr gestartet sind. Der Vergleich hinkt einfach. Final Fantasy XV hätte sicherlich auch noch etwas mehr Zeit benötigt, aber das Spiel war ja viel mehr von vielen eine persönliche Enttäuschung als eine Enttäuschung, die aufgrund mangelhafter Technick zurückzuführen ist.

    Was den Hack angeht: Aus der Sicht eines Konsument bin ich erstmal froh, wenn keine Nutzerdaten entwendet wurden. Hatte erst heute wieder so einen Anruf von so einem Fake-Callcenter die an Daten kommen wollen. Mit GOG hätten Hacker bei CDPR ja praktisch eine massive Quelle an Nutzerdaten, die man entwenden könnte und womit man das Studio erpressen könnte.

    Ich frage mich langsam, wieso diese Aktionen Überhand nehmen. Erst die Sache mit Naughty Dog und The Last of Us II die diesen ganzen Hate-Train erst einmal ins Rollen brachte, danach der Giga Leak bei Nintendo und anschließend ist Capcom genau das gleiche passiert wie jetzt CDPR. Hacker haben Tonnenweise Daten gefischt (darunter auch Nutzerdaten, weshalb ich vorsichtig bin, ob da bei CDPR nicht doch was durchgesickert ist), das Studio erpresst, Studio will sich den Forderungen der Hacker nicht beugen, Hacker machen Daten öffentlich und verkaufen diese weiter (hauptsächlich Nutzerdaten vermutlich). Eine Geschichte, die überhaupt nicht in den Medien großartig vertreten war, war eine Panne, die sich kürzlich bei Microsoft in der Xbox Spate abgespielt hat als unzählige E-Mail Adressen von Nutzern entwendet wurden und Microsoft plump antwortete, damit könne man ja sowieso nicht viel anfangen. Die E-Mail Adresse ist aber genau wie eine Kreditkartennummer der erste Schritt für Computerbetrüger, Schaden anzurichten.

    Da fragt man sich immer, wie gut die Daten eigentlich wirklich geschützt sind. Dass CDPR nun sagt, es seien wohl keine Nutzerdaten gefischt worden, ist ja klar. Man wird erst in den nächsten Wochen und Monaten erfahren, wie viel Schaden hier angerichtet wurde.

    Für CDPR kommt es natürlich knüppeldick. Arm dran sind natürlich die kleinen Mitarbeiter/Entwickler unterhalb der Chefetage. Die Investoren werden absolut nicht begeistert sein und da fragt man sich, inwieweit könnte der Name CDPR jemals wieder an Ansehen gewinnen? Es liegt nahe, dass die polnische Firma immer mehr zu einem Kandidat für eine Übernahme wird. Ich weiß nicht, ob dieser Hacker-Angriff bereits der letzte berüchtigte Sargnagel war, aber ich kann mir vorstellen, der Kredit ist langsam, wie bei jedem von Investoren geführtem Unternehmen, allmählich aufgebraucht.

    Der Kampf gegen diese kriminellen Organisationen die anscheinend so leicht an Daten kommen, sollte bei den Publishern mal an der Tagesordnung stehen. Es kann einfach nicht angehen, dass nun alle paar Monate ein neuer Giga-Leak stattfindet und unzählige interne Daten und Nutzerdaten veröffentlicht oder an irgendwelche Firmen verkauft werden. Ist vermutlich einfacher gesagt als getan, aber ich muss doch nur mal auf diesen Account-Irrgarten von Capcom schauen der nicht richtig funktioniert und ein Account überhaupt nicht ausreicht, wenn man das gesamte Online-Programm von denen "genießen" möchte. Mein über Jahre inaktiver Origin-Account von EA wurde ebenfalls alle paar Wochen drauf zugegriffen, bis ich ne Löschung beantragt hatte, da auf dem Account eh nur crap war. Aber es geht halt darum, dass ich dort mit einer aktiven Mail-Adresse registriert war.


    Edit: Da fällt mir ein, vor etlichen Jahren, bei einer Mail, die ich nicht mehr nutze, mit dieser aber einen Account bei CDPR hatte, wurde diese durch eine Datenpanne bei denen ebenfalls öffentlich gemacht. Scheint ja auch hier nicht das erste mal zu sein, dass so etwas passiert, vermutlich aber noch nicht in diesen Ausmaßen.
  5. Also trotz der ganzen Wut, die gegen CDPR momentan gibt. ist es noch lange kein Grund, sowas abzuziehen. Ich bin nicht wirklich Wütend auf den Entwicklerstudio. Bin aber sehr enttäuscht, das hier echt nur gelogen und betrogen wurde. Und ein Spiel präsentiert wurde, das nie so veröffentlicht wurde. Aber meiner Meinung nach sind die Hacker nicht besser als CDRP, sogar schlimmer.

    Somnium schrieb:

    Warum shiftet eigentlich gefühlt jedes Thema immer wieder auf Final Fantasy XV xD
    Alleine der Vergleich hinkt doch komplett. Ich hatte selbst keinen einzigen Bug bei meinem Vanilla-Durchgang von Final Fantasy XV während die Last-Gen Versionen von Cyberpunk bei einigen Leuten irgendwann nicht einmal mehr gestartet sind. Der Vergleich hinkt einfach. Final Fantasy XV hätte sicherlich auch noch etwas mehr Zeit benötigt, aber das Spiel war ja viel mehr von vielen eine persönliche Enttäuschung als eine Enttäuschung, die aufgrund mangelhafter Technick zurückzuführen ist.
    Das verstehe ich auch nicht, manche können halt die Vergangenheit nicht ruhen lassen.
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