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Legendäres „Kusoge“ Hoshi wo Miru Hito erscheint am 30. Juli digital für Nintendo Switch

Entwickler City Connection kündigte vor einigen Wochen mit einem Trailer an, das Famicom-RPG Hoshi wo Miru Hito aus dem Jahr 1987 neu für Nintendo Switch zu veröffentlichen. Mittlerweile gibt es auch ein konkretes Datum. Demnach soll der Titel am 30. Juli via Nintendo eShop verfügbar werden und mit 9,99 US-Dollar zu Buche schlagen.

Hoshi wo Miru Hito spielt in einer futuristischen Welt, in der manche Menschen über sogenannte ESP-Fähigkeiten verfügen, bei denen es sich um übernatürliche psychische Kräfte handelt. In der von einer KI kontrollierten Stadt Ark City werden diese Menschen gefangen genommen und ermordet, da sie sich gegen die Computerwellen wehren können, mit welchen die KI die restlichen Bewohner einer Gehirnwäsche unterzieht.

Mittendrin steckt der junge Minami, der die besagten ESP-Fähigkeiten besitzt, jedoch seine Erinnerungen verloren hat. Er flieht aus Ark City und somit beginnt ein Abenteuer, welches das Schicksal der Menschheit bestimmen soll.

Das bietet die Neuveröffentlichung

Die offizielle Webseite nennt folgende Neuerungen:

Hoshi wo Miru Hito wartet mit neuen Funktionen auf Nintendo Switch auf. SpielerInnen ist es etwa möglich die Laufgeschwindigkeit zu verdoppeln. Außerdem lässt sich der Spielverlauf zurückspulen, während Schnellspeicher- und -Lademöglichkeiten hinzugefügt wurden. Auch ein „New Game +“-Modus ist mit von der Partie.

Als weiterer Bonus lässt sich die Bildschirmgröße anpassen. Alternativ könnt ihr den Hintergrund ferner mit verschiedenen Hintergrundbildern schmücken. Außerdem habt ihr Zugriff auf diverse Bildergalerien und könnt euch die verschiedenen Enden des Spiels erneut via Bonus-Menü zu Gemüte führen.

Bockschweres „Kusoge“

Ursprünglich wurde Hoshi wo Miru Hito von Another Ltd. entwickelt. Es sahnte bei der Famitsu damals eine Bewertung von 19 aus 40 Punkten ab. Außerdem handelte es sich bei dem Titel um den Nachfolger zum PC-88-RPG Psychic City. Während die Geschichte des Titels sehr gut aufgenommen wurde, so machen Schwierigkeitsgrad und Benutzerunfreundlichkeit den Titel zum „legendären Kusoge“.

Was das ist? Na, ein Spiel mit besonders schlechter Qualität! Dabei macht diese „Kusoge“ keineswegs zwingend aus, dass sie besonders verbuggt wären. Sie sind einfach ultramäßig frustrierend.

Die Schwierigkeit des Spiels zeigte sich unter anderem in dessen gnadenlosen Kämpfen. Auch außerhalb von diesen gab es wenige Tipps, welche den Spielern helfen konnten, und generell soll es wenig gegeben haben, was von Benutzerfreundlichkeit zeugte. Dies führte dazu, dass über Hoshi wo Miru Hito gesagt wird, man würde lediglich laufen (langsame Laufgeschwindigkeit) und sterben (schwere Gegner).

via Gematsu, Bildmaterial: Hoshi wo Miru Hito, City Connection

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