News PS4

Trotz PlayStation 5 am Horizont verkauft sich PlayStation 4 weiterhin hervorragend

Mit der Ankündigung der Veröffentlichung von PlayStation 5 im Weihnachtsgeschäft 2020 hat Sony kürzlich der PS4-Ära endgültig einen Endtermin gesetzt. Es wäre alles andere als überraschend, wenn die Videospielwelt nun aufhören würde, PS4-Konsolen zu kaufen. Schließlich steht die neue Konsole vor der Tür und man darf sogar darauf hoffen, dass PS4-Spiele ebenfalls auf ihr laufen.

Doch Pustekuchen. All die PS5-News (und davon gab es auch vor der Terminsetzung schon allerhand) können Sonys PlayStation 4 offenbar gar nichts anhaben, sie verkauft sich weiter wie geschnitten Brot. Sony hat heute angekündigt, dass PlayStation 4 nunmehr weltweit 102,8 Millionen Mal ausgeliefert wurde.

Magische Grenze von 100 Millionen ist längst geknackt

Die magische Grenze von 100 Millionen hatte Sony schon im letzten Quartal ganz knapp geknackt. PlayStation 4 ist nun offiziell auch die am zweitmeisten verkaufte Heimkonsole. Die erste PlayStation (102,49 Millionen) hat man nun knapp überholt, ebenso wie Nintendo Wii (101,63 Millionen). Nur PlayStation 2 spielt mit 155 Millionen immer noch in einer völlig anderen Liga.

2,8 Millionen PS4-Konsolen hat Sony im dritten Quartal 2019 ausgeliefert, das wahrlich nicht als besonders konsumfreundlich gilt. Das sind zwar 1,1 Millionen weniger als im Vorjahr, aber immer noch ein beachtliches Ergebnis. Es ist zu erwarten, dass PlayStation 4 auch noch ein letztes gutes Weihnachtsgeschäft erleben wird, flankiert von Spielen wie Death Stranding oder Ghost of Tsushima. Und dann ist da auch noch The Last of Us: Part II als möglicherweise krönender Abschluss.

Die Verkaufsvorhersage für das gesamte Geschäftsjahr korrigierte man von 15 Millionen Geräten auf 13,5 Millionen Geräte. Aber: Das ist immer noch so viel, wie die gute Nintendo Wii U einst in ihrer gesamten Lebensspanne schaffte.

Mehr PlayStation-Plus-Abos, weniger Software

Auf 36,9 Millionen PlayStation-Plus-Abonnenten kann man sich verlassen, das sind 2,6 Millionen mehr als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Obwohl Sony die PS3- und PS-Vita-Spiele im Februar 2019 aus dem PS-Plus-Sortiment gestrichen hat. Im zurückliegenden Quartal hat Sony 61,3 Millionen PS4-Spiele verkauft, deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum (-13,8 Millionen). Zumindest hier ist also das Ende der Generation spürbar.

via Gematsu, Finanzbericht von Sony (PDF), Titelbild: Logo PlayStation, Sony

25 Kommentare

  1. VincentV schrieb:

    Es wurde für PS4 entwickelt. Also ist es für die 5 nur ein Port.Und Ghost of Tsushima ist ganz klar ein Sony exklusiver Titel. Das Studio gehört Sony. Außer du meinst es wie bei Last of Us das es eh für beide Konsolen kommt.

    Doch sie hat genug. Es ist eben nicht alles dein Ding.Aber ich frag mich halt was dir fehlte. Denn Sony steckt so ziemlich jedes Genre ab.
    Naja, auch Sony erlaubt ihre Titel inzwischen schon teils auf andere Plattformen zu porten. Ob es wirklich exklusiv bleibt, bleibt abzuwarten.

    Was die Exklusivtitel angeht, die Spiele, die mich interessieren habe ich nun oben schon aufgezählt, Horizon, Uncharted 4 + Addon und God of War. Gegebenenfalls noch ein wenig Bloodborne.
    Natürlich hat die PS4 mehr Exklusivspiele, etwa Spider-Man, Gran Turismo, Drive Club, Killzone usw. Nur interessieren die mich halt absolut nicht bzw. ist GT nach Teil 5 und dem schrecklichen Support für mich gestorben und ein Forza lässt die Marke inzwischen ohnehin im Regen stehen.

    Das sind halt letztlich nur vier bis fünf Spiele, zu wenig, als dass ich mir die Konsole kaufe. Ich sage es ja auch bei der Switch ständig, sobald die fünf Titel draußen sind, die ich unbedingt will, dann hole ich sie mir auch.

    Izanagi schrieb:

    Kann ich nicht verstehen wie man die Qualität einer ganzen Konsolen-Gen nur an den Exklusivtiteln fest machen kann. Die Exklusivspiele finde ich generell bei allen Herstellern am uninteressantesten. Ich will eine Konsole die einen möglichst großes Spieleangebot bietet also auch viele 3rd Party Spiele.
    Computer waren und sind immer meine Primärplattform, eben weil sie mit weitem, weitem Abstand die größte Bibliothek haben. Auf dem PC erscheinen 600 Spiele im Monat, das schaffen die meisten Konsolen gerade in einem Jahr. Natürlich ist da viel Schrott bei, ist es bei den Konsolen aber auch. Aber ich kriege halt alle Spiele in bestmöglicher Qualität, komplett unzensiert, aufwertbar, ein Skyrim oder Fallout würde ich auf Konsole nicht mit Kneifzange anfassen, mein Mod-Ordner ist da bald größer als das Spiel selbst - auf die Wertung eines Skyrims kannst du locker 10 Punkte und mehr draufschlagen, wenn du es mit Mods zockst, weil es einfach unglaublich viel besser wird.

    Ich sehe nicht ein, mich da irgendwo einschränken zu lassen, deswegen ist der PC für mich die logische Wahl, weil ich da alle Freiheiten habe, auch z.B. was die Steuerung oder das Ausgabegerät (Monitor, Fernseher etc.) angeht.

    Und der PC, den ich ohnehin brauche, der kostet mich in der Aufwertung zum Spielegerät das sämtliche Konsolen leistungsmäßig alt aussehen lässt vielleicht 400 Euro für die Grafikkarte. Der PC ist ja nebenher noch Arbeitsgerät und Mediencenter. D.h. faktisch ist der Spieleteil des PCs sogar noch günstiger als eine Konsole.

    Aus diesem Grund eben meine Aussage, Konsolen werden immer uninteressanter, da fast alles Multiplattformtitel sind. Nur die Konsolenhersteller selbst entwickeln noch Exklusivtitel und da müssen eben genügend erscheinen, die ich absolut will, dass ich deswegen die zusätzlichen Unkosten in Kauf nehme. Denn wie gesagt, mit PC habe ich praktisch die Rundum-Abdeckung.

    Das war früher ja auch alles noch anders, da waren Konsolen- und Computermarkt fast komplett getrennt, nur wenige Spiele erschienen Multiplattform. Und da habe ich es oft nicht erwarten können, bis ich die neue Konsole in Händen hielt. Aber da wusste ich eben, es gibt da mehr Spiele drauf die ich haben will, als ich mir überhaupt leisten kann.
  2. Spiritogre schrieb:

    Naja, auch Sony erlaubt ihre Titel inzwischen schon teils auf andere Plattformen zu porten. Ob es wirklich exklusiv bleibt, bleibt abzuwarten.
    Wenn das Studio Sony gehört bleibt es halt exklusiv.
    Bei Games wie Detroit, Death Stranding, Nioh usw gehört die Marke an sich zwar Sony (bzw haben sie die mit finanziert). Aber da die Studios nicht Sony gehören können sie hier auch im Vertrag festlegen ob es z.B PC Versionen gibt. Bei Death Stranding wurde das ja sofort 2016 gesagt das auch eine PC Version geben wird.
  3. Da die Zitierfunktion gerade ein wenig spinnt, so:

    Zitat von Somnium:

    "Einer der Gründe, wieso Microsoft so weit abgeschlagen im Gegensatz zu den anderen Systemen diese Generation ist, ist einfach dieser Weg, den man eingeschlagen hat. Ein Fakt ist einfach, wenn deine Konsole nichts von Interesse besitzt, dann zündet auch so ein Powerhouse wie die Xbox One X nicht. Erst jetzt hat man mit dem Game Pass etwas entwickelt, was attraktiv auf die Leute wirkt. Zu denken, eine Konsole könnte ohne Exklusivtitel funktionieren ist einfach, in dem Falle, sehr utopisch."



    Das ist so nicht richtig, dazu reicht ein Blick auf die Verkaufszahlen der Exklusivtitel, gerade von der Playstation 4. Die liegen alle so zwischen 5 und 10 Millionen und das bei richtig großen Marken. D.h. grob gesagt, nur zehn Prozent der Konsolenkäufer spielt diese "must have" Exklusivspiele. Der große Teil hingegen spielt Multiplattformtitel wie Fifa, Madden, Call of Duty, Battlefield, Overwatch oder inzwischen sogar Fortnite.


    Die XBox One X ist in Folge des "Floppens" der XBox One mit untergegangen. Und wir alle wissen, wieso die XBox One gescheitert ist. Microsoft hat es am Anfang nun mal komplett verkackt mit Onlinezwang, Kinect-Zwang und 100 Euro teurerem Preis.
    Wären beide Konsolen ebenbürtig angetreten, dann würde heute die Marktsituation vielleicht ganz anders aussehen. Mehr wie zu XBox 360 und PS3 Zeiten, wo beide am Ende ebenbürtig waren.


    Die Zeit, wo Exklusivtitel die Mainstream-Konsolen verkaufen sind jedenfalls lange vorbei.
  4. Spiritogre schrieb:

    Wären beide Konsolen ebenbürtig angetreten, dann würde heute die Marktsituation vielleicht ganz anders aussehen. Mehr wie zu XBox 360 und PS3 Zeiten, wo beide am Ende ebenbürtig waren.
    Dann hätte man auf der XboxOne aber auch von Anfang an für ein breiteres Spielangebot sorgen müssen. Speziell die Zielgruppe dieses Forums hat die X1 von der ersten Minute an nie angesprochen.
    Das war auf der Xbox360 (zumindest in der ersten Hälfte ihres Lebenszyklus) völlig anders. Ich sage nur: Blue Dragon, Lost Odyssey, Eternal Sonata, Infinite Undiscovery, The Last Remnant, Tales of Vesperia, Enchanted Arms.
    Diese Titel erschienen ALLE von 2006 bis 2009 EXKLUSIV (oder zumindest zeitexklusiv) für die Xbox360.
    2010 erschien dann mit FF13 erstmals ein FF für Sonys und Microsofts Konsole, worauf das Bemühen Microsofts um japanische Dritthersteller augenscheinlich ein jähes Ende fand.
  5. Spiritogre schrieb:

    Die Zeit, wo Exklusivtitel die Mainstream-Konsolen verkaufen sind jedenfalls lange vorbei.

    The Last of Us 19 Mio
    Uncharted 4 16, 2 Mio
    Spider-Man 13, 2 Mio
    God of War 10+ Mio
    Horizon Zero Dawn 10+ Mio

    Aber natürlich ist der Haupt Erfolg der PS4 CoD, Fifa oder GTA. :rolleyes:

    Wer wirklich glaubt das die PS4 ihren Erfolg ganz alleine ohne diese Titel erreicht hätte, ja der glaubt auch das eine Konsole keine Exklusiv Titel braucht. Sieht man ja wunderbar an der Xbox wie gut diese Strategie klappt .......

    Exklusiv Titel sind Heutzutage noch das einzigste was eine Konsole von der anderen unterscheidet. Deswegen hoffe ich das sowas wie Death Stranding eine einmalige Sache war.
An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.