News PS4

MediEvil Remake: Vergleichsbilder und Informationen für Neulinge und Veteranen

Bildmaterial: MediEvil, Sony / Other Ocean Interactive

Die Welle an Neuigkeiten zum MediEvil Remake geht weiter: Letzte Woche gab es einen Einblick hinter die Kulissen und heute gibt es ein Set an Screenshots, die das Originalspiel mit dem Remake vergleichen. Außerdem gab es einen neuen Eintrag im offiziellen PlayStationBlog, der sowohl Neulingen als auch Veteranen hilfreiche Informationen an die Hand geben soll.

Wenn der Artikel euch Lust auf mehr MediEvil gemacht hat, könnt ihr euch den Titel auf der Gamescom 2019 anschauen, wenn ihr vor Ort seid. Am 25. Oktober erscheint das Remake auch schon für PlayStation 4. Bei Amazon gibt es für 29,99 Euro eine Handelsversion inkl. Steelbook zum Vorbestellen*.

Wichtige Informationen für Neulinge

1. Das Design enthält einen Hauch von Dark Souls

Im PlayStationBlog wurde der seit längerem bekannte Vergleich zur Dark-Souls-Reihe gezogen und das, obwohl MediEvil über zehn Jahre vor dem ersten Dark Souls erschien. Ein gravierender Unterschied ist jedoch der Humor, der in MediEvil recht ausgeprägt ist und in den Dark-Souls-Spielen nicht vorkommt.

Außerdem wird das Leveldesign mit FromSoftwares Spielen verglichen, da auch dieses voller Geheimnisse und Abkürzungen gestaltet ist. In fast jedem Level lässt sich mehr finden als der Anschein vermuten lässt, solange man ein bisschen Zeit ins Erforschen reinsteckt.

Im Gegensatz zu Dark Souls ist die Welt von MediEvil jedoch nicht zusammenhängend, denn die verschiedenen Level kann man, zumindest im Original, von einer Weltkarte her auswählen.

Ebenso werden die Kämpfe in MediEvil mit der Dark-Souls-Reihe in Verbindung gebracht. MediEvil bietet zwar viele verschiedene Gegner, jedoch sind diese meist nicht als Masse zu bekämpfen und die Lebensbalken von Sir Daniel Fortesque können schon bei einem Gegner schnell schrumpfen, was das Spiel eher anspruchsvoll macht.

MediEvil bietet außerdem verschiedene Waffen an, die teilweise begrenzt sind (wie Wurfdolche und Armbrustbolzen) oder auch kaputt gehen können (Schilde, Keule). Auch hier kann man in die Richtung von Dark Souls schauen, vor allem weil man sich die meisten Waffen auf irgendeine Art verdienen muss, ehe man sie in sein Arsenal aufnehmen darf.

Fans von From Software und allen anderen, die sich für die Zusammenhänge der Gaming-Geschichte interessieren, gibt MediEvil die einzigartige Möglichkeit, diesen heute so hoch geschätzten Spieldesign-Stil aus einer früheren Perspektive zu erleben.

2. Ihr spielt einen legendären Ritter, der noch offene Rechnungen zu begleichen hat…

2019 ist die Hintergrundgeschichte des Spiels immer noch dieselbe wie 1998. Ihr spielt den kürzlich wiederauferstandenen Sir Dan Fortesque, einen ehemals noblen Ritter, von dem nach 100 Jahren nicht-ganz-ewiger Ruhe in seiner Krypta kaum mehr als ein Skelett in einer Rüstung übrig geblieben ist. Dennoch zieht er mit einer starken Schwerthand und einem ständig wachsenden Waffenarsenal in die Schlacht, um sein Königreich erneut vor dem Bösen zu retten.

Weiteres zur Geschichte innerhalb des Spieles könnt ihr auch im Spiel selbst erfahren. Neben der Story, die den Spieler während des Spielens begleitet, gibt es auch verschiedene Stellen in den Leveln, in denen man mehr zur Welt von MediEvil lesen kann.

3. …aber ihr seid nicht der Held, den eure Legende vermuten lässt

Sir Dan Fortesque ging als legendärer Ritter in die Geschichte ein, der vor 100 Jahren den bösen Zauberer Zarok besiegte. Die Wahrheit ist nicht ganz so beeindruckend: Dan war der große Verlierer auf dem Schlachtfeld, der als Allererster von Pfeilen getroffen wurde und im Gefecht fiel.

Aus diesem Grund konnte Dan niemals Einzug in den Heldensaal (das Walhall von MediEvil) halten. Mit seiner überraschenden Wiederauferstehung erhält er nun die Chance, seiner eigenen Legende gerecht zu werden und es unter die größten Helden Gallowmeres zu schaffen.

Tatsächlich könnt ihr euch euren Platz im Heldensaal selbst holen, wenn ihr das Spiel komplettiert.

Wichtige Informationen für MediEvil-Veteranen

1. Ein großer Teil des Originalspiels bleibt erhalten

Inhaltlich soll sich am PlayStation-Original kaum etwas verändert haben, denn der Fokus lag beim Entwickeln des Remakes auf der Optik. Dabei wurde immer noch versucht, die originale Ästhetik zu erhalten. Das Leveldesign blieb laut dem PlayStation-Blog größtenteils erhalten, abgesehen von ein paar kleinen Details, die hier und da eingebaut wurden. Die Weltkarte soll jedoch ein neues Design verpasst bekommen haben und der Heldensaal, ein zentraler Ort im Spiel, soll ausgeschmückt worden sein.

Hier bleibt nur zu hoffen, dass die (Kamera-)Steuerung im Remake an zeitgenössische Rahmenbedingungen angepasst wurde. Im Original ließ Sir Dan sich eher schwammig durch die Level steuern. Außerdem wurde die Kamera damals typisch mit den L2-/R2-Tasten bewegt.

2. Die Sprecherriege setzt sich aus wiederkehrenden Helden, alten Aufnahmen und neuen Stimmen zusammen

Jason Wilson, der auch die Geschichte von MediEvil geschrieben hat, spricht im Remake wieder Sir Daniel Fortesque – der gar keinen Kiefer hat. Dennoch verlieh er der mundlosen Stimme von Sir Dan damals eine lustige anstatt gruselige Note, weswegen er für das Remake neue Aufnahmen gemacht hat. Ansonsten sieht es mit der Synchronisation wie folgt aus:

An anderer Stelle greift das Spiel auf die qualitativ hochwertigen Originalaufnahmen der Nebencharaktere zurück. So erklingen die knarrenden Ratschläge der diversen steinernen Gargoyles immer noch auf dieselbe Weise wie 1998. Aber es gibt auch Neuzugänge in der Sprecherriege, darunter die neue Erzählerin des Spiels, die von der Schauspielerin Lani Minella gesprochen wird (Soul Calibur VI, God of War, XCOM 2).

Über die Stimmen der deutschen Version wurde noch nichts berichtet. MediEvil hatte bereits im 1998er-Original eine deutsche Sprachausgabe.

3. Der Original-Soundtrack wurde liebevoll neu eingespielt

Glücklicherweise hat niemand an den klassischen Melodien herumgepfuscht. Stattdessen wurden sie nur noch weiter angereichert. Im PS4-Remake wurde der orchestrale Synthesizer-Klang des Originals durch ein richtiges Orchester ersetzt. Das Prager Symphonieorchester hat die von Danny Elfman inspirierte Musik neu eingespielt. Und wer hat die Produktion geleitet? Das Komponistenduo Bob & Barn, das bereits den Original-Soundtrack geschrieben und produziert hat.

Fans des originalen Soundtracks werden dabei ebenfalls nicht außer Acht gelassen: Dieser soll nämlich in der Digital Deluxe Edition von MediEvil dabei sein, die ihr euch im PlayStation Store bereits vorbestellen könnt.

via PlayStationBlog

1 Kommentar

  1. Ich weiß nicht, ich fand das Spiel schon damals nur mittelmäßig und das eckige Leveldesign haben sie ja scheinbar beibehalten. Ich glaube auch damals begeisterte es vor allem durch den Look und weniger durch das Gameplay.

    Wo ich mal gerne eine Remake oder zumindest Remaster von hätte wäre Akuji - The Heartless, das war doch ein paar Nummern cooler.
An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.