Senran Kagura 7EVEN: Spielidee laut Producer nicht mit Sonys „Anti-Ecchi“-Richtlinien vereinbar

Kenichiro Takaki will und muss zurück ans Reißbrett.

Bildmaterial: Senran Kagura, Marvelous / Honey∞Parade Games

Im August 2017 wurde Senran Kagura 7EVEN angekündigt, das neue Spiel von Kenichiro Takaki und seinem Studio Honey∞Parade Games. Viel haben wir seitdem nicht über den Titel erfahren. Schon im Dezember meldete sich Takaki aber mit Bedenken zu Wort, was neue „weltweite Bestimmungen rund um die sexuelle Darstellung“ angeht. Die als „Anti-Ecchi“-Richtlinien bekannten neuen Bestimmungen von Sony.

In einem Interview mit Inside Games zeigte Takaki nun die Konsequenzen auf, die man für Senran Kagura 7EVEN aus diesen neuen Richtlinien zieht. Demnach sei das Spiel in seiner Grundidee nicht mehr realisierbar. „Es scheint, als sei die ursprüngliche Idee, die wir uns für Senran Kagura 7EVEN vorgestellt hatten, unmöglich zu veröffentlichen. Also werden wir alles neu machen, oder zumindest überdenken.“

Dies war die Antwort auf eine direkte Frage des Mediums, was Takaki über Sonys strengere Richtlinien denkt. Gleichwohl führte Takaki weiter aus, dass diese Regulierungen nicht nur auf PlayStation beschränkt seien und sich unabhängig von der Plattform wohl über alle Genres ausbreiten würden. Einen „Trend“ nennt er es. „Derzeit mache ich mir wirklich Sorgen, wie es weitergeht.“

Ein Wechsel der Plattform eine Alternative?

Takaki wurde anschließend noch gefragt, ob man angesichts dieser Entwicklung nicht einen Wechsel der Reihe auf den PC in Erwägung ziehen sollte. Doch das hielt er für unmöglich aufgrund des Genres und der Nische, die es bedient. „Einiges ist im Unklaren derzeit.“

Zuletzt ist es ruhiger geworden um Sonys Richtlinien, doch  sie sind weiterhin ein Thema für Entwickler und Fans. Welche Spiele neben Senran Kagura 7EVEN bisher noch (bekanntermaßen) konkret betroffen sind, könnt ihr in unserem Übersichtsartikel nachlesen: Von Senran Kagura bis Nekopara Vol 1. – was ist bekannt?

via Gematsu