Obsidian über Kickstarter und Publisher-Notwendigkeit

Zuletzt gelang Obsidian Entertainment mit dem RPG Pillars of Eternity ein großer Kickstarter-Erfolg. Doch für größere Projekte will man auch weiterhin nicht...

Zuletzt gelang Obsidian Entertainment mit dem RPG Pillars of Eternity ein großer Kickstarter-Erfolg. Doch für größere Projekte will man auch weiterhin nicht auf die Unterstützung eines Publishers verzichten. Auch für Pillars of Eternity suchte man sich nach der Kickstarter-Finanzierung einen Publisher, allerdings nur für den Vertrieb und das Marketing.

„Derzeit arbeiten weniger unabhängige Studios als jemals zuvor an großen Titeln“, so Urquhart im Gespräch mit CVG. „Das ist eine der Herausforderungen, vor denen ein unabhängiges Studio derzeit steht. Ich würde gerne sagen, dass ich einfach zu Kickstarter gehen und 15, 20 oder 30 Millionen Dollar für unser eigenes Triple-A-Konsolen-Spiel sammeln könnte.“

„Aber die Realität sieht so aus, dass das – mal abgesehen von Star Citizen – vermutlich ein Wunschtraum bleibt. Wenn es um größere Konsolen-RPGs geht, macht eine Zusammenarbeit mit Publishern Sinn. In solch einem Spiel steckt sehr viel Arbeit. Ich denke, wir werden immer mit Publishern sprechen. Nicht nur wegen der Finanzierung, sondern einfach auch deswegen, weil wir es für große Konsolen-Projekte müssen.“

Auch für weitere PS4- und Xbox One-Projekte werde man deshalb Publisher kontaktieren und hofft, sie von den eigenen Ideen zu überzeugen. „Ich will noch nicht einmal Namen nennen, aber ich würde liebend gerne ein eigenes Skyrim-ähnliches Spiel für die Next-Gen-Konsolen entwickeln“, sagt er. „Ich sage nicht, dass wir mit Bethesda über ein solches Projekt oder was auch immer sprechen, sondern nur, dass wir uns weiterhin darum bemühen und mit den Publishern reden.“

via eurogamer