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Mario muss draußen bleiben: Nintendo streicht Easter-Egg in Zelda: Ocarina of Time

Seit gestern ist The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Nintendo Switch 2 erhältlich. Das Remake hält sich in vielen Bereichen eng an das Nintendo-64-Original von 1998, bringt aber auch zahlreiche Änderungen mit sich. Und eine davon dürfte gerade langjährigen Fans auffallen.

Denn Nintendo hat ein kleines, aber durchaus beliebtes Super-Mario-Easter-Egg vollständig aus dem Spiel entfernt. Zelda-Produzent Eiji Aonuma hat jetzt in einem Interview mit Game Informer erklärt, warum sich das Entwicklerteam dafür entschieden hat.

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Mario und seine Freunde müssen draußen bleiben

Wer sich an das ursprüngliche Ocarina of Time erinnert, kennt vielleicht noch die versteckten Bilder im Schloss Hyrule. Wer dort im Innenhof bei Prinzessin Zelda durch die Fenster schaute, konnte Porträts von Mario, Luigi, Peach, Yoshi und Bowser entdecken.

Eine nette Anspielung auf Super Mario 64, das zwei Jahre zuvor erschienen war. Bereits die Nintendo-3DS-Version von 2011 hatte dieses Easter-Egg verändert und die Porträts durch ein Bild eines Mario-Levels ersetzt.

Im neuen „Switch 2“-Remake sind die Mario-Referenzen an dieser Stelle nun komplett verschwunden. Stattdessen erwartet SpielerInnen ein Wandteppich, der im Laufe des Abenteuers nach und nach vervollständigt werden kann.

Doch warum diese Änderung? Laut Aonuma sei man 1998 noch relativ unbeschwert mit solchen Anspielungen umgegangen. Heute wolle man stärker darauf achten, dass die Spielwelt in sich stimmig bleibt.

Schließlich könnten sich SpielerInnen beim Anblick der Porträts plötzlich fragen: „Warum ist Yoshi dort?“ Solche Momente könnten laut Aonuma die Immersion stören beziehungsweise „ihr Erlebnis der Spielwelt stören“.

Nicht alle Easter-Eggs sind verschwunden

Das bedeutet allerdings nicht, dass Nintendo sämtliche Anspielungen gestrichen hat. So tragen Talon und Malon weiterhin ihre bekannten Bowser-Symbole auf der Kleidung. Diese gehören laut Aonuma inzwischen fest zum ursprünglichen Charakterdesign.

Auch einige andere Geheimnisse sind erhalten geblieben. Beispielsweise lässt sich eine Schlosswache weiterhin dazu bringen, eine Bombe zu werfen, wenn man auf ein bestimmtes Fenster schießt. Und die Mythensteine reagieren nach wie vor auf Bomben und den Stahlhammer.

Nicht mehr dabei sind hingegen die Skyward-Sword-Bilder, die in der 3DS-Version als Anspielung auf das damals kommende Wii-Abenteuer eingebaut worden waren. Auch hier wollte Nintendo offenbar vermeiden, dass unpassende Referenzen die Atmosphäre von Hyrule unterbrechen.

Ob man diese Entscheidung nun nachvollziehen kann oder nicht: Ein kleines Stück Nintendo-Nostalgie ist damit jedenfalls aus Ocarina of Time verschwunden. Aber was ist eure Meinung dazu? The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erschien gestern exklusiv für Nintendo Switch 2.

via GameRant, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

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