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Nintendos größter Lieferant für ROM-Chips steigt aus und Fans fürchten um Cartridges

Ein Auszug aus Wikipedia: Macronix stellt NOR-Flash-, NAND-Flash- und ROM-Produkte für die Bereiche Unterhaltungselektronik, Kommunikation, Computer, Automobilindustrie und Netzwerke her. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Taiwan.

So weit, so unspannend. Einer der größeren Kunden von Macronix ist allerdings Nintendo. Nintendo verbaut die ROM-Chips von Macronix als wichtige Komponente in Cartridges für Nintendo Switch und Switch 2. Dass Macronix gerade bekannt gegeben hat, ROM-Produkte bis zum Ende des dritten Geschäftsquartals 2026 einzustellen, klingt in diesem Kontext nach keiner guten Nachricht.

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Analyst David Gibson teilte diese Nachricht bei Twitter. Demnach würden ROM-Produkte nur noch etwa 5 Prozent der gemeldeten Umsatzzahlen ausmachen. Mit anderen Worten: Lohnt sich nicht mehr. Man verlagert deshalb Kapazitäten hin zu NOR-Flash- und eMMC-Speicherchips.

Gibson merkt an, dass Nintendo nicht nur Komponenten von Macronix bezieht, sondern auch von anderen Unternehmen. Doch der Verlust dieses Handelspartners könnte den Druck auf die ohnehin schon angespannte Versorgungslage erhöhen. So eine Konstellation führt in der Regel zu Preiserhöhungen.

Analyst Gibson verweist auch darauf, dass der Anteil von digitalen Verkäufen bei Nintendo auch weiterhin vergleichsweise mild ansteigt. Er schätzt ein, dass Cartridges noch eine Weile überdauern, aber Game Key Cards und Digital-Only könnten zunehmen. Ob Cartridges von Nintendo tatsächlich teurer werden, ist bisher natürlich unbestätigt.

via Eurogamer, Bildmaterial: Indiana Jones und der Große Kreis, Bethesda, MachineGames

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