Mit Final Fantasy VII Revelation* steht der finale Teil der Remake-Trilogie bevor. Wer bisher schon Remake und Rebirth gespielt hat, weiß: Da werden wahrscheinlich wieder ein paar Stündchen draufgehen.
Vor allem, wenn man die unzähligen Nebenaufgaben und Minispiele (und die damit einhergehende Erkundung) erledigt. Das macht schließlich nicht nur Spaß, sondern bringt auch das ein oder andere Level-up. Und hier liegt der Hase im Pfeffer.
Denn bekanntlich gibt es auch Fans, denen die vielen Aufgaben schon in Rebirth genau das waren: zu viel. Wer nur die Story spielt, dem gehen aber vielleicht zu viele Erfahrungspunkte verloren. Diese Angst trieb SpielerInnen der Vorgänger tatsächlich um, wie Naoki Hamaguchi im Interview mit IGN Japan (übersetzt von Genki und via VGC) teilte.
Hamaguchi erklärte, das Team habe viel Feedback dazu erhalten. Demnach hätten SpielerInnen, welche nur der Story folgen wollten, oft das Gefühl, dass sie dafür „unterlevelt“ wären, weil ihnen die Level-ups rund um die Nebenaufgaben und dazugehörige Erkundung fehlten. Um das zu adressieren, gibt es in Revelation ein neues Feature.
So werde Revelation die SpielerInnen an bestimmten Stellen im Spiel eine Frage stellen, die in etwa so lautet: „Möchtest du das Level automatisch auf das empfohlene Level anheben?“ Die Antwort mit „Ja“ hat zur Folge, dass Story-SpielerInnen das Spiel mit einem angepassten Level und ausreichend stark weiterspielen können.
Dazu ergänzte Hamaguchi bei Twitter: „Ganz gleich, ob ihr lieber in die Erkundung und die Charakter-Entwicklung eintaucht oder euch in erster Linie auf die Handlung konzentriert – wir wollten Optionen bieten, die es jedem Spieler ermöglichen, die Reise so zu erleben, wie es ihm am besten entspricht, und die Geschichte bis zu ihrem Ende zu verfolgen.“
Quality of Life?
Die Meinungen zu diesem Feature gehen stark auseinander, wie die Antworten unter Genkis Tweet zeigen. Final Fantasy VII Revelation ist aber keineswegs das erste Final Fantasy, das die Spielerfahrung auf diese Weise verbessern möchte. Unnötiges „Grinding“ steht nicht mehr auf allen Wunschzetteln.
Die meisten dieser Features wurden allerdings alten (oder späteren) Portierungen hinzugefügt. So erhielten die „Pixel Remaster“ allerhand „Boost-Möglichkeiten“, genauso wie moderne Portierungen des klassischen Final Fantasy VII. Zudem gab es „Streamlined Progression“ auch in Remake und Rebirth – allerdings erst nachträglich. Auch Revelation soll dieses Feature erst später erhalten.
Final Fantasy VII Revelation (das wir kürzlich anspielen durften) erscheint am 8. April 2027 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X und S sowie Nintendo Switch 2. Die verschiedenen Editionen zum Spiel könnt ihr euch bei Amazon* vorbestellen.
via Genki, VGC, Bildmaterial: Final Fantasy VII Revelation, Square Enix

Okay, das finde ich jetzt wirklich schräg. 😅 Man nimmt einem RPG im JRPG ja mittlerweile jeden notwendigen Prozess ab. Warum nicht gleich einen Film daraus machen? Gaming ist anscheinend überflüssig. 😂
Vielleicht hätte man sich stattdessen einmal fragen sollen, ob das Spieldesign mit den teilweise völlig überbordenden Nebenquests, die viele Spieler eher nerven als motivieren, nicht grundsätzlich angepasst werden müsste. Stattdessen gibt es jetzt diese ziemlich faule Lösung, den Fortschritt einfach automatisch anzupassen.
Für mich führt das den Sinn von Leveln und Fortschritt in einem RPG schon ein Stück weit ad absurdum. Wenn ich die Nebeninhalte nicht machen möchte, ist das ja völlig okay – dann sollte das Spiel aber vielleicht einfach so gestaltet sein, dass ich auch ohne 500 Nebenaufgaben vernünftig durch die Story komme. 😅
Ach, warum sollte ich denn einfach Level überspringen wollen? Wenn sie gut sind, will ich sie doch erleben. Ich sammel sogar gern alles in den Leveln! Das ist doch der Sinn eines guten Levels, oder?
Haben die Spiele nicht einen regulären Easy Mode? Reicht das nicht auch...? 😅 Und wenn der auch noch zu schwer ist: zusätzlich ein Story-Mode, wo wirklich gar nichts mehr schief gehen kann?
Wow, wie ich Square Enix mittlerweile verabscheue. Ich liebe bis heute keine Spiele mehr, als die alten Final Fantasy Games, aber jede Entscheidung von denen stösst mir sauer auf. Es ist, als würden sie um jeden Preis verhindern wollen, dass es sich so anfühlt wie früher.
Wenn die Leute nicht grinden wollen, ist FF7 halt nicht das richtige Game für sie. Die Summe dieser Features und der Spirit dieser Bude ist für mich mittleweile ein Grund, das Finale zu meiden.
Mich stört es nicht. Ich nutze es einfach nicht. Ich hoffe allerdings, dass der "Vorschlag" nur aufploppt, wenn es die Story-Spieler auch wirklich nötig haben, sprich man wirklich unterlevelt ist.