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Fans hatten den richtigen Verdacht: Level-5 bestätigt massiven KI-Einsatz bei seiner Präsentation

Vielleicht habt ihr am Donnerstag ebenfalls die LEVEL5 VISION 2026 II verfolgt. Level-5 lud bereits zur zweiten VISION des Jahres und präsentierte dort zahlreiche Updates zu kommenden Spielen. Doch neben Professor Layton, Yo-kai Watch und Co. sorgte vor allem die Präsentation selbst für Gesprächsstoff.

Das Intro und die Übergänge zwischen den einzelnen Spielen wirkten auf viele ZuschauerInnen durchaus befremdlich. Mittendrin: Level-5-CEO und Präsident Akihiro Hino, der teilweise tanzend durch verschiedene Szenen wanderte und dabei immer wieder als animierte Version seiner selbst im Stil des jeweils vorgestellten Spiels auftauchte.

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Schnell kam deshalb der Verdacht auf, dass Level-5 bei der Erstellung der Show ausgiebig auf generative KI gesetzt hatte. Und damit sollten die ZuschauerInnen recht behalten.

Hino bestätigt KI-Einsatz und entschuldigt sich

In einem ausführlichen Statement (maschinell übersetzt) bestätigte Hino nun, dass bei der Videoproduktion der LEVEL5 VISION 2026 II KI zum Einsatz kam. Man habe die Präsentation möglichst eindrucksvoll gestalten und gleichzeitig mit den Möglichkeiten aktueller KI-Technologie experimentieren wollen.

Dass sich einige ZuschauerInnen damit unwohl fühlten und dadurch auch Sorgen hinsichtlich der eigentlichen Spiele entstanden seien, habe man wahrgenommen. Hino entschuldigte sich dafür ausdrücklich.

Gleichzeitig betont er, dass zentrale kreative Bestandteile der Spiele wie Szenarien, Charakterdesigns und grundlegende Settings weiterhin von Menschen geschaffen würden. KI wolle Level-5 vielmehr nutzen, um bestimmte Arbeitsschritte effizienter zu gestalten – Hino nennt beispielsweise die möglichst genaue Übertragung von Originalzeichnungen in 3D-Polygone.

Generell macht Level-5 aus dem Einsatz von KI bei der Spieleentwicklung schon länger kein Geheimnis. Das erklärte Ziel ist ambitioniert: Die Entwicklungszeit großer Projekte soll langfristig von derzeit etwa fünf auf zwei Jahre reduziert werden. Die dadurch eingesparte Zeit sollen die Kreativen stärker in die eigentliche Gestaltung der Spiele investieren können.

Hino räumt allerdings auch ein, dass man es bei der VISION aus dem Wunsch nach einer möglichst spektakulären Präsentation mit dem KI-Einsatz durchaus weit getrieben habe. Die Reaktionen wolle Level-5 nun als Lehre für kommende Präsentationen mitnehmen.

Die VISION 2026 II:

Bildmaterial: Level-5

1 Kommentar

  1. Es ist immerhin gut, dass die Kritik bei Level-5 angekommen ist und man sich nochmal dazu äußert, aber diese ganze Sache hat schon eine Menge Vertrauen gekostet. Ich bin ein großer Fan der Level-5 IPs, aber wenn ich lese, man wolle die Entwicklungszeit von Spielen mit Hilfe von Ki um ganze 3 (!) Jahre kürzen, dann reden wir hier nicht von einem geringfügigen Einsatz von KI für ein paar Placeholder-Assets. Meiner Vorfreude auf Spiele wie Layton oder das Yo-kai Watch 2 Remake verpasst das jedenfalls einen ordentlichen Dämpfer und das tut mir im Herzen weh, denn ich liebe diese Franchises. Ich werde mir von Layton im Dezember ein eigenes Bild machen, aber ich werde die Hintergründe, Grafiken etc. in Level-5-Spielen wahrscheinlich nie wieder ohne Misstrauen anschauen können, sondern immer und überall nach Hinweisen auf AI suchen.

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