Capcom scheint derzeit kaum etwas falsch machen zu können. Ob langjährige Serien oder komplett neue Marken – der japanische Publisher liefert nicht nur bei Kritikern und Fans ab, sondern feiert auch kommerziell einen Erfolg nach dem anderen.
Das unterstreichen nun auch die aktuellen Geschäftszahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Zwischen April und Juni 2026 konnte das Unternehmen seinen Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern.
Pragmata überzeugt, Resident Evil bleibt ein Dauerbrenner
Wie Capcom mitteilt, stieg der Umsatz im ersten Quartal auf 70,41 Milliarden Yen (ca. 378 Millionen Euro), was einem Plus von 54,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der operative Gewinn legte sogar um 66,9 Prozent auf 41,05 Milliarden Yen (ca. 220 Millionen Euro) zu. Insgesamt verkaufte das Unternehmen 23,81 Millionen Spiele, nachdem es im Vorjahresquartal noch 14,16 Millionen Einheiten waren.
Besonders erfreulich entwickelte sich die neue Marke Pragmata. Das Science-Fiction-Abenteuer hat laut Capcom inzwischen die Marke von 2,5 Millionen verkauften Exemplaren weltweit überschritten. Als Grund nennt das Unternehmen unter anderem die starke Marketingkampagne und die positive Aufnahme zum Verkaufsstart. Mit einem Extra-Team, das man als „Diana-Polizei“ betitelte, hatte Capcom intern sichergestellt, dass die gleichnamige Protagonistin Diana wirkt.
Auch Resident Evil bleibt eine der wichtigsten Säulen des Publishers. Resident Evil Requiem hat mittlerweile über acht Millionen Einheiten verkauft. Darüber hinaus erreichten im vergangenen Quartal gleich fünf weitere Spiele der Reihe jeweils mehr als eine Million verkaufte Exemplare.
Auch ältere Spiele verkaufen sich weiter hervorragend
Neben den aktuellen Veröffentlichungen profitiert Capcom weiterhin von seinem umfangreichen Spielekatalog. So kommt das Resident Evil 2 Remake inzwischen auf 19,75 Millionen Verkäufe, gefolgt von Resident Evil 7: Biohazard mit 18,41 Millionen sowie dem Resident Evil 4 Remake mit 16,04 Millionen verkauften Einheiten. Auch Resident Evil Village und das Resident Evil 3 Remake setzen ihren Erfolg fort.
Ebenfalls bemerkenswert ist die Entwicklung von Devil May Cry 5. Rund sieben Jahre nach seiner Veröffentlichung konnte das Actionspiel allein im vergangenen Quartal noch einmal 1,29 Millionen Exemplare verkaufen und steht nun bei 14,24 Millionen verkauften Einheiten.
Angesichts der starken Zahlen sieht das Unternehmen keinen Grund, seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr anzupassen und rechnet weiterhin mit einem weiteren Rekordjahr.

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