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KI wird von Fans kritisch beäugt, aber Dragon Quest setzt trotzdem weiter darauf

Die „Dragon Quest“-Reihe wird bald durch die Gemini-KI von Google unterstützt, etwa im MMORPG Dragon Quest X. Hier kann ein Schleim-Gefährte mit dem Namen Oshaberi Slimey mit SpielerInnen interagieren – und gibt KI-generierte Antworten im Chatbot-Format.

Nun berichtet das japanische Spielemagazin Famitsu, dass die Zusammenarbeit von Square Enix und Google noch weiter geht. Denn die „Dragon Quest“-Reihe wird am 30. Juli in Tokio ein gemeinsames Event mit Googles Gemini-KI-Dienst veranstalten.

Das Event heißt „Gemini Quest“ und findet an vier Orten in Tokio statt, zum Beispiel im jugendlich geprägten Stadtteil Shibuya und dem für seine Subkulturen bekannten Harajuku. Dort sollen die Teilnehmer die Gemini-App nutzen, um mit den Kameras ihrer Smartphones Barcodes zu scannen.

So wird ein AR-Event freigeschaltet – mit Zaubern könnt ihr dann gefangene Monster befreien und schließlich den Drachenfürsten besiegen. Fans, die diese Quests erfolgreich abschließen, haben Anspruch auf eine limitierte physische „Mini-Medaille“ mit Gravuren ikonischer Dragon-Quest-Monster. Die Medaillen werden stilecht passend von als „Dorfbewohner“ gekleideten Cosplayern ausgegeben.

Das Event soll in der Shibuya 109, im MAGNET by Shibuya 109, im Tokyo Plaza Harajuku Harakado und im Takeshitaguchi Park stattfinden. Laut der Event-Website wird es außerdem noch eine weitere Quest geben, Details dazu folgen noch.

Die Reaktionen darauf sind – wie so häufig beim Thema KI – gemischt. Einige finden das neue Event offenbar spannend, während andere die Technologie und deren Einsatz in der traditionsreichen „Dragon Quest“-Reihe kritischer sehen. Insbesondere der Punkt der Umweltbelastung wird dabei immer wieder angeführt.

via Automaton Media, Bildmaterial: Dragon Quest I & II HD-2D Remake, Square Enix, Artdink

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