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PlayStation-Studio Bungie muss „signifikante Entlassungen“ hinnehmen

Mitten in die Meldungen um drohende weitere Entlassungen und Schließungen bei den Xbox Game Studios platzt Sony mit Hiobsbotschaften zu Bungie. Der Branche ist wirklich gar keine Pause vergönnt.

Das Studio bestätigte signifikante Entlassungen, von denen das Destiny-Team am stärksten betroffen ist. Auch das Marathon-Team muss allerdings Einschnitte hinnehmen. Begründet wird der Schritt mit dem derzeitigen Misserfolg von Destiny und einer notwendigen Reorganisation.

Bungie spricht in einem Statement von „großer Trauer“, der die „Umstrukturierung“ und den „Personalabbau“ begleitet. Die Veränderungen seien notwendig, um das Studio „jetzt und für die Zukunft bestmöglich aufzustellen“ – auch wenn die Auswirkungen auf die Betroffenen nicht mindere.

„Später werden wir euch allen mehr über diese Zukunft erzählen, aber heute ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür“, heißt es. Stattdessen spricht man Dank und Mitgefühl aus. Wie viele Menschen von den Entlassungen tatsächlich betroffen sind, ist nicht beziffert. Stephen Totilo berichtet von 292 Menschen in Washington, wo Bungie seinen Sitz hat.

„Beträchtliche Anzahl“ an Mitarbeitenden

Auch Sony bezieht Stellung – 2022 hatte man sich den ehemaligen Halo-Entwickler Bungie einverleibt. Mit dem vermeintlich klaren Ziel, einen Live-Service-Hit zu entwickeln. Im weiteren Verlauf fühlte man sich laut Insiderberichten sogar intern „unbehaglich“ angesichts der riesigen Live-Service-Pläne.

Sony spricht von einer „beträchtlichen Anzahl“ von Mitarbeitenden, die von den Entlassungen betroffen sind. Darunter sein „ein Großteil des Destiny-Teams“ und „einige Mitglieder“ des Marathon-Teams. Die Entlassungen bei Bungie hätten auch folgen „in den Teams von Sony Interactive Entertainment, die den Betrieb von Bungie unterstützen“ – auch hier kommt es zu Personalabbau.

Der Rest ist das Übliche: Schmerzhaft sei es, talentierte Kollegen habe es getroffen, die Entscheidung sei natürlich ausführlich diskutiert und sorgfältig abgewogen. Zuvor seine „mehrere Alternativen“ geprüft worden. Laut Bloomberg-Journalist Jason Schreier tritt auch Justin Truman, der im August 2025 die Nachfolge von Pete Parsons angetreten hatte, im Rahmen der Umstrukturierung als Studioleiter bei Bungie zurück.

Bildmaterial: Sony PlayStation, Bungie

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