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Nach neun Jahren behebt Nintendo endlich eines der nervigsten Probleme auf der Switch

Er hat uns über Jahre begleitet: der eShop der ursprünglichen Nintendo Switch. Doch während die Konsole selbst zu einem riesigen Erfolg wurde, galt der digitale Marktplatz für viele SpielerInnen stets als eine ihrer größten Schwächen.

Lange Ladezeiten, träge Menüs und eine zunehmend unübersichtliche Navigation sorgten regelmäßig für Kritik. Mit dem neuesten System-Update könnte Nintendo dieses Problem nun zumindest teilweise gelöst haben.

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Der eShop wird deutlich schneller

Mit der Firmware-Version 22.5.0 hat Nintendo den eShop der ursprünglichen Switch umfassend überarbeitet. Offiziell spricht das Unternehmen von einem neu gestalteten Layout sowie der Unterstützung des dunklen Systemdesigns.

Hinter den Kulissen scheint jedoch deutlich mehr passiert zu sein. NutzerInnen berichten seit dem Update von spürbar kürzeren Ladezeiten und einer wesentlich flüssigeren Navigation durch den Store.

Der Grund dafür könnte ein grundlegender technischer Umbau sein. Bisher funktionierte der eShop auf der Nintendo Switch im Wesentlichen wie eine eingebettete Webseite. Mit dem neuen Update scheint Nintendo stattdessen auf eine native Anwendung umzusteigen – ähnlich wie bereits auf der Nintendo Switch 2.

Dadurch werden zwar weiterhin die Inhalte von Nintendos Servern geladen, die Benutzeroberfläche selbst läuft jedoch direkt auf der Konsole. Das sorgt für eine deutlich bessere Performance.

Mehr Sicherheit für Einkäufe

Neben der höheren Geschwindigkeit bringt die Umstellung offenbar noch einen weiteren Vorteil mit sich. NutzerInnen können nun einen PIN-Schutz für den Zugriff auf den eShop sowie für gespeicherte Zahlungsmethoden aktivieren.

Gerade in Haushalten mit Kindern dürfte dies eine willkommene Ergänzung sein, da unbeabsichtigte Käufe so leichter verhindert werden können.

Bemerkenswert ist vor allem, dass Nintendo diese Verbesserungen noch für die mittlerweile neun Jahre alte Original-Switch veröffentlicht. Viele SpielerInnen hatten sich längst damit abgefunden, dass der eShop wohl dauerhaft langsam bleiben würde. Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr noch häufiger im eShop der originalen Switch unterwegs?

via VGC, Bildmaterial: Mario + Rabbids Sparks of Hope, Ubisoft

5 Kommentare

  1. Wollt ihr mich versch******? 9 Jahre? So hätte der E-Shop spätestens am zweiten Tag nach Release der Switch mit einem Update laufen sollen! Hab es gerade selbst ausprobiert - da liegen Welten dazwischen! Warum hat man nicht schon damals eine native Anwendung genutzt statt einer Webseite? Es gibt Leute, deren erste Reaktion bei der Switch 2 war "oh, der E-Shop läuft flüssig. Hat sich jetzt schon gelohnt".

    Unfassbar, das klammheimlich so ein Update eingeschoben wird und ich jetzt nach 4 Jahren, seit ich die Konsole besitze, zum ersten mal im Shop vernünftig stöbern und meine Wunschliste ausbauen kann. Mein Beileid allen, die das 9 Jahre ertragen haben.;(

  2. Oh, dann lag das zur Abwechslung gar nicht an meinem Internet, dass der E-Shop teilweise so extrem lahm war? xD
    Viele große Schwächen blieben aber unverändert. Aber immerhin kann man nun auch auf der Switch die Wunschliste nach Angebote sortieren und ich glaube auch bei den Spielangeboten generell, ist nun neu, dass man nach Ablaufdatum sortieren kann. Das ganz cool tatsächlich.

    Es ist aber weniger verwunderlich, dass man nun die Switch Version des E-Shop noch updated, sondern eher traurig, dass es so lange gedauert hat. Am Ende gehts halt hier nur drum, dass man sich selber Arbeit erspart, da man nun ein einheitliches System hat, welches zuerst mit der komischen App glaub ich eingeführt wurde, als Vorbereitung auf die Switch 2. Es bleibt noch immer ein Rätsel warum nicht spätestens mit dem Release der Switch 2 das Selbe auch für die normale Switch online ging.
    Naja vielleicht, war das auf der Switch 2 auch erstmal eine Art Testballon, wo man nicht direkt die endlos vielen Switch User auf das Testgelände los lassen wollte. :DAlso vielleicht ergibts doch Sinn, keine Ahnung.

    Nichtsdestotrotz, hätte es am ersten Tag schon so sein sollen, wie es jetzt ist... und spätestens bei der großspurigen Aussage, dass man jede Woche mindestens 10 Spiele drin veröffentlichen will, ein Update, welches den E-Shop auf diese Menge an Spielen auch anpasst. Das ist noch immer nicht geschehen und somit die tatsächlich noch immer größere Schwäche des E-Shops, die weiterhin ein Rückschritt zur Wii U und ich würde sogar behaupten selbst dem 3DS darstellt.
    Aber zumindest ist endlich überhaupt irgendwas passiert, auch wenns nur Baby Schritte sind. In 20 Jahren haben wir dann vielleicht wieder einen E-Shop auf dem Niveau der Wii U lol (und 20 Jahre danach endlich den E-Shop, der am Release Tag der Switch hätte verfügbar sein sollen xDD)

  3. Das ist ein sehr kurioser Fall mit dem eShop. Im ersten Jahr der Switch lief der relativ flott und flüssig. Danach ist die Performance drastisch eingeknickt und es ist unfassbar, dass das so lange gedauert hat. Scherzhafterweise wurde der ganze Shovelware Müll damals als Grund genannt, wieso die Performance beim eShop abgesoffen ist^^
    Ich bezweifle, dass es daran lag aber es wird wohl einer der Gründe sein, wieso alles kontinuierlich langsamer wurde.

    Man benutzt nach dem Update glaube ich ein ähnliches Layout wie bei de eShop der Switch 2. Vielleicht wollte man den eShop auch nur optisch anpassen und als Nebeneffekt dabei ist entstanden, dass er nun auch schneller ist auf Switch 1. Aber wichtig ist, dass da nochmal nachgebessert wurde. Nintendo würde sich sowieso nicht dazu äußern, wieso der eShop solche Probleme hatte und warum es so lange gedauert hat, die Performance zu verbessern. Wenn man gemein wäre, könnte man sagen, die Performance des eShops hat sich der Leistung unzähliger Switch-Ports angepasst^^

  4. Man benutzt nach dem Update glaube ich ein ähnliches Layout wie bei de eShop der Switch 2. Vielleicht wollte man den eShop auch nur optisch anpassen und als Nebeneffekt dabei ist entstanden, dass er nun auch schneller ist auf Switch 1. Aber wichtig ist, dass da nochmal nachgebessert wurde. Nintendo würde sich sowieso nicht dazu äußern, wieso der eShop solche Probleme hatte und warum es so lange gedauert hat, die Performance zu verbessern. Wenn man gemein wäre, könnte man sagen, die Performance des eShops hat sich der Leistung unzähliger Switch-Ports angepasst^^

    So wie ich das aus technischer Perspektive sehe wollte man bei Nintendo vor allem vermeiden, dass die nächste Konsole über den Browser geknackt wird (WiiU, 3DS), weshalb man den eShop rein als abgeschottete Browser-App gebaut hat, mit minimalem Cache und Sicherheitsfunktionen wie Sandboxen, damit eben ein Hack darüber so schwer wie nur irgendwie möglich ist.

    Je mehr Kram geladen wird, desto mehr tut der fehlende Cache natürlich weh, weshalb man ihn letztes Jahr (laut Hacking-Community) schon vergrößert hat. Jetzt ist man offenbar sicher, die Apps so gut abgeschottet zu haben, dass man ein hybride App bauen kann, die dynamisch Inhalte aus dem Netz nachlädt.

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