Um einen Rechtsstreit ist sich Nintendo bekanntlich nie zu schade. Immer wieder macht die japanische Traditionsschmiede Schlagzeilen, ob es nun um vermeintliche Lappalien wie Super-Mario-Supermärkte in Costa Rica oder den anhaltenden Patentstreit um Pocketpairs Palworld geht.
Und das geht ganz schön auf den Geldbeutel. Aus einem aktuellen Finanzbericht des Konzerns geht hervor, dass Nintendo im aktuellen Geschäftsjahr Prozesskosten in stolzer Höhe von 6,4 Milliarden Yen (etwa 35 Millionen Euro) zu stemmen hat. Von den gesamten außerordentlichen Verlusten des Unternehmens gehen damit rund 96 Prozent auf juristische Auseinandersetzungen zurück.
Die anhaltende Rechtskeilerei mit Pocketpair spielt dabei sicher auch eine Rolle – Nintendo macht diesbezüglich keine Angaben. Ein hauptsächlicher Zusammenhang ist derzeit aber unwahrscheinlich. Der Prozess läuft weiterhin, Nintendo wird die anhaltenden Kosten aller Voraussicht nach noch nicht als Prozesskosten verbucht haben. Diese dürften erst zum Ende der Gerichtsverfahren winken und damit in künftigen Geschäftsberichten eine Rolle spielen. Die jüngsten Entwicklungen zum Pocketpair-Rechtsstreit lest ihr hier.
In einem weniger prominenten Patentstreit setzte sich Nintendo in den letzten Jahren aber auch mit Malikie Innovations und Key Patent Innovations auseinander. Gegenstand des Rechtsstreits seien angebliche Patentverletzungen der Switch-Hardware, basierend auf ehemaligen BlackBerry-Patenten. Besagter Streit endete im letzten Jahr mit einem Vergleich.
via Eurogamer, Bildmaterial: Pokémon Purpur, Pokémon Karmesin, Nintendo, The Pokémon Company, Game Freak

Da sind die ganzen Entwicklungskosten für das F-Zero draufgegangen was Ursprünglich für die Switch 1 Rauskommen sollte.