Ihr erinnert Euch sicher: Im letzten Jahr führte der Rechtsstreit mit Palworld-Entwickler Pocketpair zur Anmeldung diverser „Anti-Palworld“-Patente seitens Nintendo. Seinerzeit kassierte das Unternehmen nur vermeintlich eine „verheerende Niederlage“.
Man erteilte Nintendo ein US-Patent, das die Beschwörung einer anderen Figur und deren Kampf im Namen des Spielers abdeckt. Die Details lest Ihr hier. In Japan hingegen wurde der Patentantrag seinerzeit abgelehnt. Und auch im US-Raum scheint man sich zu früh gefreut zu haben.
In einer von Games Fray eingesehenen Anordnung des US-Patent- und Markenamts (USPTO) wurden alle 26 Ansprüche unter der Patentnummer 12.403.397, die Nintendo im vergangenen September erhalten hatte, zurückgewiesen.
Dies folgt auf eine Entscheidung vom November 2025, in der der Direktor des USPTO eine erneute Prüfung von Nintendos Patent anordnete. Die Entscheidung weicht deutlich von der ursprünglichen Regelung ab, entspricht aber vermutlich eher den Erwartungen von Rechtsexperten.
Es handelt sich um eine vorläufige Entscheidung, was bedeutet, dass Nintendo noch zwei Monate Zeit hat, Berufung einzulegen und den Fall vor das Bundesberufungsgericht zu bringen. Legt das Unternehmen keine Berufung ein, wird das Patent widerrufen.
Wichtiger noch: Die Entscheidung spiegelt auch die Skepsis des USPTO gegenüber Nintendos Argumentation wider, einen Mechanismus patentieren zu lassen, der möglicherweise nicht ausschließlich in Pokémon vorkommt. Wie Nintendo auf die jüngsten Entwicklungen reagiert, bleibt abzuwarten.
via GameRant, Bildmaterial: Pokémon Purpur, Pokémon Karmesin, Nintendo, The Pokémon Company, Game Freak

Natürlich scheitert es. Jetzt hat Nintendo noch mehr Geld verpulvert, das dann die Käufer tragen müssen. Und gelernt haben die auch nichts.
solang der kram dazu führ, das der Ballwerf patentschwachsinn revidiert wird, eine gute Nachricht
ehrlich ,die ganze Thematik ist so absurd, wie patentieren zu wollen Luft zu atmen.... ich könnt ja nachvollziehen ,wenn man den Begriff und das Aussehen eines Pokeball patentieren lässt, weil er halt zur IP gehört.. aber die allgemeine Fangmechanik, das ging einfach entschieden zu weit und hatte einfach von Anfang an etwas von Machtmissbrauch und Unterdrückung jeglicher ähnlicher Konkurrenz, insbesondere Palworld, weil man einfach Schiss davor hatte, dass der Erfolg dieser IP Pokemon eines Tages überflügeln könnte, also wird kindisch alles nicht unversucht gelassen jeglicher Konkurrenz Hürden und Steine, besser Felsen in den Weg zu legen, die rechtlich nicht überschreitbar gemacht werden bewusst mit Hilfe solch perfidester Patente, wie man sie sich nur rechtlich ausdenken kann, um wenn es drauf ankäme, am längeren Hebel zu sitzen und sich billig Millionen als "Schadensersatz" noch nebenbei einstreichen zu können, ohne auch nur 1 Finger krumm gemacht zu haben - so kann man sich ungeniert auch seine Spiele finanzieren lassen, indem man einfach breitflächig in die Industrie Patenfallen streut und wie ne Spinne im netz einfach drauf wartet, bis das Opfer in die Falle gerät. Einfach nur schäbig sowas.
Von daher ein gutes Zeichen, dass man jetzt seitens des US-Amts Gegenwind erfährt, zeigt es doch, dass solch Kontrollinstitutionen noch sauber funktionieren und man sich nicht alles von den Spielentwicklern vormachen lässt und sich auf der Nase rumtanzen lässt, nur weil Firma X auf Y unbedingt nen Patent erheben will, um damit seinem eigenen Produkt wirtschaftlich unter die Arme zu greifen, indem Konkurrenz versucht wird dadurch im Keim zu ersticken, indem Grundsatzmechaniken rechtlich an das Produkt gebunden werden soll, die so grundsätzlich sind, dass man darauf einfach kein Pantentanspruch haben können sollte, weil man sonst wirklich keine Grenzen mehr kennen täte einfachste Lappalien unter Patent stellen zu wollen. Irgendwo müssen auch Patente ihre Grenzen haben.