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Director erklärt im Detail, warum man beim dritten Remake-Teil nicht zu Unreal Engine 5 wechselt

Automaton Media hatte vor kurzem die Gelegenheit, ein ausführliches Interview mit Naoki Hamaguchi zu führen. Die Antworten veröffentlicht man nach und nach nun in einer Interviewreihe. Diesmal geht es um die Entwicklung des dritten Teils der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII und speziell um die Entscheidung, bei der Unreal Engine 4 zu bleiben, statt auf die modernere Unreal Engine 5 zu wechseln.

Zuvor hatte Hamaguchi die Option eines Engine-Wechsels bereits in einem früheren Interview ausgeräumt. Auf die direkte Frage von Automaton, wie die Entwicklung des Spiels vorangeht und ob die Fans mit weiteren technischen Fortschritten rechnen können, antwortete Hamaguchi: „Ja, das können sie.“

„Nachdem ich in einem früheren Interview erwähnt hatte, dass wir auch für das dritte Spiel bei der Unreal Engine 4 bleiben (siehe Artikel), war das online eine ziemliche Diskussion. (…) Ich vermute allerdings, dass viele gar nicht so genau wissen, worin die praktischen Unterschiede zwischen Unreal Engine 4 und 5 liegen“, so Hamaguchi gegenüber Automaton.

Dabei sei seine höhere Versionsnummer nicht unbedingt besser und im Falle der Remake-Trilogie sogar zum Teil hinderlich. Die neue Engine biete vor allem zwei große Vorteile: die Raytracing-Beleuchtung via Lumen und das Geometrie-System Nanite. Doch die Vorteile seien nicht groß genug, um weitere Verzögerungen im Projektplan zu riskieren. Die Unreal Engine 4 und die Erfahrung des Teams damit, inklusiver bereits optimierter, eigener Grafikpipeline, mache auch die Portierung auf andere Plattformen einfacher und effizienter.

„Wir nehmen die technischen Grundlagen und das Wissen, das wir bei Rebirth gesammelt haben, und verbessern sie weiter für das dritte Spiel. Die Qualität wird also keinesfalls abfallen – im Gegenteil, wir arbeiten hart daran, sie noch zu steigern. Die Produktion des dritten Teils läuft derzeit sehr reibungslos„, so Hamaguchi. Das läge auch daran, dass das Team inzwischen seit zum Teil zehn Jahren zusammenarbeite und deswegen vieles gut ineinander greife.

Im Rest des Interviews bedankt sich Hamaguchi auch bei den Fans über das zahlreiche Feedback und die lebhaften Diskussionen zu seinem Spiel. Dabei geht er auch explizit auf das Feedback der „Switch 2“- und „Series S“-Versionen ein. Er bittet nur darum: „… Na ja, wenn’s geht, bitte freundlich bleiben (lacht).“

via Automaton, Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

1 Kommentar

  1. Außerdem hat bis heute noch kein Entwicklerstudio es geschafft ein UE5 Spiel vernünftig zu optimieren.

    Gute Entscheidung in dem Sinne weil ich SE das auch nicht zugetraut hätte ^^

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