Vor einigen Tagen bestätigte Square Enix, dass Final Fantasy VII Rebirth schneller als gedacht auch für Xbox Series und Nintendo Switch 2 erscheinen wird. Schon am 3. Juni 2026 wird es so weit sein. Viele Fans spielen aktuell möglicherweise Final Fantasy VII Remake Intergrade für eine dieser beiden, neuen Plattformen.
Die Veröffentlichung von „Remake“ im Januar für Xbox Series und Switch 2 hat offensichtlich auch dem Original noch einmal Auftrieb verliehen. Das 29 Jahre alte Final Fantasy VII (OG) ist für diverse, aktuelle Plattformen verfügbar, darunter auch Nintendo Switch und schon seit 2019 für Xbox.
Wie Square Enix in einer aktuellen Pressemitteilung am Rande mitteilt, hat sich Final Fantasy VII nunmehr weltweit 15,5 Millionen Mal verkauft und damit einen neuen Meilenstein geknackt. Wir haben gegraben: Das sind 400.000 Einheiten mehr als im Juni 2025. Damals hatte Square Enix nach dem Xbox Game Showcase, bei dem „Remake“ für die Xbox angekündigt wurde, die aktuellen Zahlen mitgeteilt.
Der zuvor letzte Stand datiert vom November 2023, damals lag das Originalwerk noch bei 14,4 Millionen verkauften Exemplaren. Das war ungefähr drei Monate vor der Erstveröffentlichung von Final Fantasy VII Rebirth. Seitdem sind also für das Originalwerk gut 1,1 Millionen Einheiten dazugekommen.
1997 veröffentlicht
Nicht so schlecht für ein 1997 erstmals veröffentlichtes Spiel, oder? Das schaffen so manche aktuelle Neuerscheinungen nicht. Der Klassiker gilt natürlich auch als Meilenstein nicht nur der JRPG-Geschichte, sondern der Videospielgeschichte im Allgemeinen. Und offensichtlich hat der ein oder andere den Klassiker bemüht, bevor es auf den neuen Plattformen an die Remake-Reihe ging. Doppelter Effekt für Square Enix!
Das Remake, also der erste Teil der Remake-Trilogie, kommt derweil über gut die Hälfte der Vorlage. Bis dato wurden weltweit 8,7 Millionen Einheiten verkauft. Zu Final Fantasy VII Rebirth hält man sich bis heute bedeckt.
via Square Enix, Genki, Bildmaterial: Final Fantasy VII, Square Enix

Wenn man den nunmehr 29 JJahre andauernden Hype und die Tatsache bedenkt, dass gefühlt alle dieses Spiel irgendwann einmal erworben haben, klingen 15,5 Millionen Einheiten eigentlich nach recht wenig.
Ich frage mich, wer das Spiel heute noch kauft. Mag es vielleicht gut sein, aber für mich war es schon Ende der 2000er Jahre zu hässlich, um mich zum Spielen zu motivieren. Und bevor sich die Hardcore-Fans über meinen Kommentar aufregen: verglichen mit dem gleichalten Super Mario 64 sind die Charaktermodelle objektiv schlechter.
Kann schon nachvollziehen, dass das heute noch Käufer findet. Wenn ich persönlich Retro-Gaming betreibe, tue ich das auch vorzugsweise mit den Originalen (sofern noch vorhanden und abspielbar). Mit Remasters lässt sich das Gefühl von einst nämlich nicht so gut einfangen.