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Ambitioniert und clever: Experten analysieren Final Fantasy VII Rebirth auf der Switch 2

Vergangene Woche gab es beim Nintendo „Partner-Showcase“ einen ersten Trailer zu Final Fantasy VII Rebirth auf der Nintendo Switch 2. Digital Foundry hat sich den Trailer im Detail angesehen und wirkt erneut beeindruckt über den ambitionierten PS5-Port.

Nach bisherigen Informationen möchte Square Enix die Datenmenge für den „Switch 2“-Port reduzieren. Final Fantasy VII Rebirth soll auf der Switch 2 um die 100 GB Speicherplatz belegen, vergleichen mit rund 150 GB auf der PS5. Das passt auch zu den Beobachtungen im Video.

Die Texturqualität wird erneut reduziert, um den langsameren und kleineren Videospeicher der Nintendo Switch 2 nicht zu überfordern. Auch ist es nicht nötig, die Texturen auf volle 4K-Qualität auszulegen. „Je näher man hinschaut, desto mehr Kompromisse sieht man, aber es ist auch klar, dass Final Fantasy VII Rebirth sich ganz gut hält“, heißt es von DF. Man spricht von „cleveren Einschnitten“.

Die Vermutung liegt nahe, dass Square Enix das kleine DLSS-Modell nutzen wird, das wenig Reichenleistung zum Hochskalieren des Bildes braucht. Anhand des Trailers erwartet Digital Foundry eine Auflösung von nativen 720p im Dock, die auf 1080p hochskaliert wird. „Der größte Nachteil dieser Skalierung zeigt sich beim Rendern der Haare, die körnig und instabil wirken.“

Kleinere Einschnitte in den Außenbereichen

Wie schon der Vorgänger, Final Fantasy VII Remake Intergrade, liegt die Bildrate auf dem Nintendo-Hybridgerät bei 30 Frames pro Sekunde. Einbrüche der Framerate könne man nicht ausschließen. Ein ähnliches Problem habe sich beim erstem Material zu Final Fantasy VII Remake auf der Switch 2 gezeigt, wurde jedoch zum Launch behoben.

In den bislang gezeigten Aufnahmen ist zu erkennen, dass die Vegetationsdichte in Außenbereichen reduziert und die Schattenqualität zurückgefahren wurden. Auch sind Pop-ins deutlicher sichtbar. Doch viele Kompromisse fallen erst im direkten Vergleich mit der PS5-Version auf – das dürfte als Lob für das bisher Gesehene gelten.

Final Fantasy VII Rebirth befindet sich aktuell noch in Entwicklung, daher sehen wir im Trailer möglicherweise nicht die finale Grafikqualität. Die Veröffentlichung des Spiels für die Switch 2 ist für den 3. Juni 2026 geplant. Final Fantasy VII Rebirth liegt in der Erstauflage, die hier bei Amazon vorbestellbar* ist, eine „Zack Fair“-Karte zu Magic the Gathering bei!

Die DF-Analyse:

via Eurogamer, Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

5 Kommentare

  1. Im Gegensatz zur ersten Switch, in deren Generation ich die Euphorie über vermeintlich "Impossible Ports" wie "The Witcher 3" aufgrund der furchtbaren Auflösung nie teilen konnte, bin ich bei der Switch 2 immer wieder überrascht, wie zuverlässig die Konsole aufwändige Current-Gen-Ports handhabt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es zwischen der PS3- und PS4-Generation einen größeren technischen Sprung gab als zwischen PS4 (Pro) und PS5. Das spielt der Switch 2 natürlich auch in die Karten und stellt den Vorgänger deutlicher in den Schatten. Ich kann's nur noch mal erwähnen: Sieht man sich die grafische Pracht eines "Uncharted 4", "Ryse: Son of Rome", "Kena" oder "God of War" auf PS4 an, möchte man meinen, das liefe alles auf PS5. Und für diese grafische Finesse ist die neuste Nintendo-Konsole offensichtlich stark genug. Manchmal so stark, dass ich mich frage, wofür ich meine PS5 und Series X eigentlich noch stehen habe. :P

  2. Im Gegensatz zur ersten Switch, in deren Generation ich die Euphorie über vermeintlich "Impossible Ports" wie "The Witcher 3" aufgrund der furchtbaren Auflösung nie teilen konnte, bin ich bei der Switch 2 immer wieder überrascht, wie zuverlässig die Konsole aufwändige Current-Gen-Ports handhabt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es zwischen der PS3- und PS4-Generation einen größeren technischen Sprung gab als zwischen PS4 (Pro) und PS5. Das spielt der Switch 2 natürlich auch in die Karten und stellt den Vorgänger deutlicher in den Schatten. Ich kann's nur noch mal erwähnen: Sieht man sich die grafische Pracht eines "Uncharted 4", "Ryse: Son of Rome", "Kena" oder "God of War" auf PS4 an, möchte man meinen, das liefe alles auf PS5. Und für diese grafische Finesse ist die neuste Nintendo-Konsole offensichtlich stark genug. Manchmal so stark, dass ich mich frage, wofür ich meine PS5 und Series X eigentlich noch stehen habe. :P

    Der große Unterschied zwischen PS4 und Ps5 ist halt das man von so gut wie immer 30fps zu so gut wie immer 60 fps gegangen ist (natürlich mit Auswahl kann man auch wieder 30fps). Allein dafür ist ja mindestens die die doppelte Power vonnöten. DA die Switch 2 halt bei den meisten Ports nur 30fps anbietet spart sie halt extrem viel Ressourcen im Gegensatz zu Ps5 ein, weswegen sie grafisch gut ran kommen kann. Wem also 30fps nicht stört der bekommt mit der Switch 2 recht ordentliche Ports. Wenn man aber 60fps bei den Ports haben will der braucht sich erst gar nicht die Switch 2 Versionen anschauen, die existieren erst gar nicht oder sind optisch extrem abgespeckt.

  3. Im Gegensatz zur ersten Switch, in deren Generation ich die Euphorie über vermeintlich "Impossible Ports" wie "The Witcher 3" aufgrund der furchtbaren Auflösung nie teilen konnte, bin ich bei der Switch 2 immer wieder überrascht, wie zuverlässig die Konsole aufwändige Current-Gen-Ports handhabt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es zwischen der PS3- und PS4-Generation einen größeren technischen Sprung gab als zwischen PS4 (Pro) und PS5. Das spielt der Switch 2 natürlich auch in die Karten und stellt den Vorgänger deutlicher in den Schatten. Ich kann's nur noch mal erwähnen: Sieht man sich die grafische Pracht eines "Uncharted 4", "Ryse: Son of Rome", "Kena" oder "God of War" auf PS4 an, möchte man meinen, das liefe alles auf PS5. Und für diese grafische Finesse ist die neuste Nintendo-Konsole offensichtlich stark genug. Manchmal so stark, dass ich mich frage, wofür ich meine PS5 und Series X eigentlich noch stehen habe. :P


    Mir geht es ähnlich - bein seit gestern auch wieder im Team Nintendo dabei, dank unseres Artikels zu den Switch-2-Angeboten letzte Woche. Der Port von FF7RI ist technisch hoch beeindruckend, auch wenn das DLSS sichtbar überstunden schiebt. Trotzdem ist das Bild erstaunlich gut für ein Gerät, das mit mit 10 Watt läuft und "nur" 400 Euro inklusive Controller kostet.

    Der Switch 2 spielen dabei mehrere Faktoren positiv rein. Da sich Spiele auf der PS5 die ersten beiden Jahre nur schleppend verkauften, gab es viel Cross-Gen-Zeug. Dazu wurde die Unreal Engine 5 inzwischen stark optimiert, das heißt, allein durch diese Optimierungen laufen nun Spiele auf schwächerer Hardware, die die PS5 am Anfang ans Limit getrieben haben.

    Raytracing dürfte der Switch 2 jedoch langfristig das Genick brechen. Da die Next Gen wahrscheinlich doch noch länger auf sich warten lässt, ist das aber weniger Schlimm.

  4. Um so mehr bin ich auf ein neues Spiel von den Xenoblade Machern gespannt. Mal sehen, was sie aus der Konsole zaubern werden.

  5. Der große Unterschied zwischen PS4 und Ps5 ist halt das man von so gut wie immer 30fps zu so gut wie immer 60 fps gegangen ist (natürlich mit Auswahl kann man auch wieder 30fps). Allein dafür ist ja mindestens die die doppelte Power vonnöten. DA die Switch 2 halt bei den meisten Ports nur 30fps anbietet spart sie halt extrem viel Ressourcen im Gegensatz zu Ps5 ein, weswegen sie grafisch gut ran kommen kann. Wem also 30fps nicht stört der bekommt mit der Switch 2 recht ordentliche Ports. Wenn man aber 60fps bei den Ports haben will der braucht sich erst gar nicht die Switch 2 Versionen anschauen, die existieren erst gar nicht oder sind optisch extrem abgespeckt.

    Ja, das verstehe ich absolut. Wenn man einmal 60 FPS gewohnt ist, möchte man ungerne zurück. Ich kann mich an 30 FPS, zum Glück, relativ schnell gewöhnen, wenn sie stabil sind; merke den Unterschied jedoch auch deutlich, sobald ich vom "Qualitäts-" in den "Performance"-Modus wechsle. Besonders auffällig fand ich das bei "Clair Obscur". Wahrscheinlich spielt auch die Qualität des generellen Frame-Pacings eine Rolle, weshalb sich manches 30er-Bildraten-Spiel ruckeliger anfühlt als das andere.

    Mir geht es ähnlich - bein seit gestern auch wieder im Team Nintendo dabei, dank unseres Artikels zu den Switch-2-Angeboten letzte Woche. Der Port von FF7RI ist technisch hoch beeindruckend, auch wenn das DLSS sichtbar überstunden schiebt. Trotzdem ist das Bild erstaunlich gut für ein Gerät, das mit mit 10 Watt läuft und "nur" 400 Euro inklusive Controller kostet.

    Der Switch 2 spielen dabei mehrere Faktoren positiv rein. Da sich Spiele auf der PS5 die ersten beiden Jahre nur schleppend verkauften, gab es viel Cross-Gen-Zeug. Dazu wurde die Unreal Engine 5 inzwischen stark optimiert, das heißt, allein durch diese Optimierungen laufen nun Spiele auf schwächerer Hardware, die die PS5 am Anfang ans Limit getrieben haben.

    Raytracing dürfte der Switch 2 jedoch langfristig das Genick brechen. Da die Next Gen wahrscheinlich doch noch länger auf sich warten lässt, ist das aber weniger Schlimm.

    An das "Fizzlehair-Syndrom" des DLSS musste ich mich auch erst gewöhnen. :D Fand das bei "Final Fantasy 7 Remake" auf Switch 2 aber nicht ganz so schlimm. Auffälliger ist das in "Star Wars Outlaws". Da möchte man meinen, die Protagonistin hätte plötzlich Locken, die unter Strom stehen. Aber auch das nehme ich lieber und eher als Kompromiss in Kauf als den "magic" Port eines "The Witcher 3" in dynamischer 540p- bis 720p-Auflösung. Mal sehen, wie gut die Switch 2 mithalten können wird, sobald PS6 und Xbox Next launchen...

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