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Director über Hardware-Hürden: Rebirth wird „herausfordernder“ auf der Switch 2

Mit der Veröffentlichung von Final Fantasy VII Remake Intergrade auf der Nintendo Switch 2 feiert die Reihe eine symbolische Rückkehr zu ihren Wurzeln. Für Director Naoki Hamaguchi ist die Veröffentlichung mehr als nur ein weiterer Port – gleichzeitig spricht er auch offen über die damit verbundenen technischen Schwierigkeiten.

Im Gespräch mit Polygon erklärt Hamaguchi, dass Nintendo als Plattform für Final Fantasy eine besondere Bedeutung habe. Die Serie begann einst exklusiv auf Nintendo-Systemen, bevor sie mit dem originalen Final Fantasy VII zu PlayStation wechselte.

Umso emotionaler ist es für ihn, das Remake 2026 wieder auf einer Nintendo-Konsole zu sehen. Langfristig hofft Square Enix, weitere Titel der Reihe auf Nintendo-Plattformen zu bringen und so neue Zielgruppen zu erreichen.

Die Herausforderungen

Die Switch 2 stellte das Team jedoch technisch vor klare Herausforderungen. Das Spiel Final Fantasy VII Remake Intergrade wurde ursprünglich für die PlayStation 5 entwickelt, die leistungsstärker ist als Nintendos neue Hardware. Hamaguchi beschreibt die Switch 2 als attraktives Gerät, räumt aber ein, dass die Spezifikationen im Vergleich zu anderen Konsolen niedriger ausfallen. Auch andere Publisher haben derzeit noch Schwierigkeiten, ihre Spiele sauber auf das System zu portieren.

Gerade deshalb sei es dem Team wichtig gewesen, die Qualität von Remake auch auf Switch 2 überzeugend zu transportieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Trotz technischer Kompromisse läuft das Spiel stabil und hinterlässt einen insgesamt sehr positiven Eindruck – ein Umstand, der Hoffnung für zukünftige Final-Fantasy-Projekte auf Nintendo-Hardware macht.

Und Rebirth?

Der nächste große Prüfstein steht allerdings noch bevor. Final Fantasy VII Rebirth soll ebenfalls auf die Switch 2 kommen, was das Entwicklerteam vor deutlich größere Herausforderungen stellt. Im Vergleich zum ersten Teil ist die Optimierung komplexer, denn die Areale sind weitläufiger und detaillierter.

Hamaguchi zufolge ist der Port bereits lauffähig, derzeit liegt der Fokus auf Feinschliff und Performance-Optimierung. „Unsere Ingenieure arbeiten hart daran, die Version zu optimieren und den letzten Schliff zu geben. […] Im Vergleich zum ersten Titel ist die Weltkarte viel größer, sodass der Produktionsprozess zweifellos herausfordernder ist. Aber unsere Ingenieure sind sehr leidenschaftlich bei ihrer Arbeit, sodass ich zuversichtlich bin, dass wir das Spiel fertigstellen können.“

Hamaguchi hoffe, in naher Zukunft mehr verraten zu können. In unserem Test erfahrt ihr, ob das Spiel Final Fantasy VII Remake Intergrade für die Nintendo Switch 2 wirklich überzeugt.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

2 Kommentare

  1. Da bin ich zuversichtlich, dass sie es spielbar hinbekommen, allerdings ist die PS5 Version schon nicht zwingend ein Performance Wunder, die Abstriche werden vermutlich nicht klein ausfallen im Vergleich, was aber ok ist , wir reden von einem Handheld welches mit dem halben Gewicht und Volumens des steam decks daher kommt. Man muss auch immer ein bißchen realistisch sein

  2. Für japanische Entwickler bestimmt die größte Herausforderung. Die Switch und Switch 2 sind die populärsten Konsolen in Japan, natürlich mit der Switch 2 nun auf dem Vormarsch. Und gefühlt ist die Switch 2 ungefähr auf PS4 Pro Niveau und wenn du jeglichen Saft rausquetschen möchtest, könntest du mit sehr viel Glück bei einigen Titeln das Niveau der XSS erreichen. Und das zu einer Zeit, wo die Hardware der PS5 und XSX veraltet ist und selbst die PS5 Pro ja nicht einmal Cream of the Crop ist verglichen zu richtig guten Gaming PC's.

    Du musst also bereits ein Zauberkünstler sein, wenn du dein Spiel auf eine Plattform bekommen möchtest, was bereits auf einer der leistungsstärksten Konsolen derzeit (und das ist neben der Pro eben die Base PS5) seine Probleme hat.

    Das Steam Deck ist mit Rebirth komplett an seine Grenzen gekommen und es läuft darauf auch nicht richtig. Auf der Switch 2 hast du nochmal mehr technische Möglichkeiten mit DLSS 2.

    Aber hier ist bereits ein riesiger Unterschied zu verzeichnen was die Aussagen angeht. Capcom war überrascht, wie gut sich RE Requiem auf die Switch 2 hat portieren lassen. Square Enix sagt, dass es ein hartes Unterfangen ist. Man muss halt mit einbeziehen, dass Rebirth natürlich nochmal die deutlich größeren Gebiete haben wird als Requiem. Aber es zeigt halt auch, dass man mit einer hauseigenen Engine vielleicht deutlich mehr experimentieren könnte. Die RE Engine ist ja tatsächlich sogar mit der Switch 1 kompatibel bei etlichen Titeln, Capcom hat es eben nur nie mit den aufwändigeren Titeln probiert.

    Am Ende wird man denke ich dennoch einen recht soliden Port abliefern. Die Herausforderung wird dann vermutlich nochmal von Teil 3 getoppt. Auch wenn ich mir da vorstellen könnte, dass man den Dreh vielleicht dann schon raus hat. Oder Nintendo hat bis dahin ja eine Switch 2.5 draußen ^^

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