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Resident Evil, Silent Hill und Jujutsu Kaisen: Dieses neue Indie-Horror-Spiel hat große Vorbilder

Ein verfluchtes Handy, eine von Geistern heimgesuchte Schule und der Look eines düsteren Anime aus den 90ern: Mit Signal Veil haben Publisher Serafini Productions und das chilenische Indie-Studio Time Hunters ein neues Survival-Horror-Spiel angekündigt.

Das Third-Person-Abenteuer befindet sich für PlayStation 5, Xbox Series, Nintendo Switch 2 sowie PCs via Steam und Epic Games Store in Entwicklung. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht.

Resident Evil, Silent Hill und düstere Anime

Spielerisch orientiert sich Signal Veil laut den EntwicklerInnen an klassischen Survival-Horror-Spielen wie Resident Evil und Silent Hill. Dazu gehören unter anderem feste Kameraperspektiven, begrenzte Ressourcen und Kämpfe, bei denen Strategie wichtiger sein soll als rohe Gewalt.

Optisch schlägt Signal Veil dagegen eine andere Richtung ein. Das gesamte Spiel setzt auf eine von 90er-Anime inspirierte Ästhetik. Als weitere Einflüsse für den psychologischen Horror nennen die Verantwortlichen dabei ausdrücklich Another und Jujutsu Kaisen.

Im Mittelpunkt steht die Schülerin Aki Mizuno, deren Mutter spurlos verschwunden ist. Zurück bleibt lediglich ihr altes Handy – und schnell stellt sich heraus, dass damit etwas nicht stimmt. Das Gerät reagiert auf Geister, die für andere Menschen unsichtbar bleiben.

Gleichzeitig häufen sich an der Nishikawa High School mysteriöse Vermisstenfälle. Aki beginnt, nach Antworten zu suchen, und stößt dabei auf eine Vergangenheit voller verdrängter Erinnerungen und Geheimnisse.

Das Handy wird zur Geisterwaffe

Das alte Telefon ihrer Mutter ist dabei eines von Akis wichtigsten Werkzeugen. Vibrationen, Störgeräusche und Bildverzerrungen weisen auf übernatürliche Wesen hin. Mit dem Blitz lassen sich Geister betäuben, während die Kamera versteckte Objekte und Spuren sichtbar machen kann. Selbst zum Parieren soll das ungewöhnliche Gerät eingesetzt werden können.

Geister werden zudem nicht einfach mit genügend Treffern beseitigt. Stattdessen folgt die sogenannte „Spiritual Purge“ einem mehrstufigen Ablauf: Wesen müssen zunächst aufgespürt und provoziert, anschließend betäubt und ihre Essenz offengelegt werden, bevor sie endgültig vertrieben werden können.

Munition, Medizin und mystische Waffen sind knapp bemessen. Zusätzlich spielt Akis geistiger Zustand eine wichtige Rolle. Je weiter ihre mentale Stabilität nachlässt, desto stärker verändert sich ihre Umgebung. Gegner werden unberechenbarer und selbst Akis Kampfstil soll zunehmend verzweifelter wirken. Einen ersten Eindruck davon vermittelt der jetzt veröffentlichte Ankündigungstrailer. Weitere Details findet ihr auch auf der Steam-Seite.

Der Ankündigungstrailer:

Bildmaterial: Serafini Productions, Time Hunters, Signal Veil

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