Pokémon-ähnliche Spiele gibt es mittlerweile jede Menge. Doch gelegentlich taucht ein Titel auf, der mit einer interessanten Idee aus der Masse herausstechen möchte. Genau das versucht jetzt Wildaria, ein neues Indie-Abenteuer, das Monster-Sammeln mit einer gemütlichen Pixeloptik im Stil von Stardew Valley verbindet.
Seit dem 8. Oktober 2026 ist das Spiel im Early Access auf Steam erhältlich. Und der Start scheint durchaus gelungen zu sein: Die ersten Nutzerbewertungen fallen durchaus positiv aus. Zum Zeitpunkt dieses Berichts waren 97 Prozent der abgegebenen Steam-Rezensionen positiv. Ob dieser Wert bei übersichtlichen 41 Bewertungen aussagekräftig ist, muss sich allerdings noch zeigen.
Hinter dem Projekt steckt der Solo-Entwickler SpaceFudge, der bereits seit Januar 2021 an Wildaria arbeitet und nach eigenen Angaben mehr als 5.000 Stunden in die Entwicklung investiert hat.
Eine riesige Welt voller Monster und Geheimnisse
Anders als bei klassischen Pokémon-Abenteuern erwartet euch in Wildaria eine prozedural generierte Open World, die sich beim Erkunden immer weiter ausdehnt. Die Early-Access-Version bietet zunächst vier unterschiedliche Biome, auf deren Grundlage neue Gebiete entstehen.
Darin warten zahlreiche Kreaturen darauf, entdeckt und gezähmt zu werden. Eure tierischen Begleiter besitzen unterschiedliche Werte und elementare Fähigkeiten. Ihr könnt sie nicht nur in Kämpfen einsetzen, sondern teilweise auch als Reittiere nutzen.
Daneben trefft ihr auf BewohnerInnen, mit denen ihr handeln könnt, erledigt Quests und stellt euch mächtigen Tiergöttern. Wer möglichst alle Kreaturen entdecken möchte, kann außerdem die sogenannte Wildapedia vervollständigen – gewissermaßen das Gegenstück zum Pokédex.
Interessant ist auch das Fangsystem. Statt einfach einen Ball zu werfen und auf einen erfolgreichen Fangversuch zu hoffen, setzt Wildaria auf das sogenannte Bubble Lasso.
Damit startet beim Einfangen einer Kreatur ein kleines Minispiel, das sich laut Entwickler lose am Angeln aus Stardew Valley orientiert. Ihr müsst das Lasso gezielt ausrichten und seine Position immer wieder korrigieren, um das Tier erfolgreich einzufangen. SpaceFudge wollte damit ausdrücklich vermeiden, dass das Sammeln der Kreaturen lediglich aus einem Ballwurf und einer zufälligen Erfolgswahrscheinlichkeit besteht.
Über 100 weitere Kreaturen sind geplant
Schon jetzt bietet die Early-Access-Version mehr als 40 verschiedene Kreaturen, wobei seit der Veröffentlichung bereits weitere hinzugefügt wurden.
Bis zur fertigen Version möchte SpaceFudge das Angebot deutlich erweitern. Mehr als 100 zusätzliche Kreaturen sind für die Veröffentlichung von Version 1.0 geplant. Auch ein Mehrspielermodus soll im Rahmen zukünftiger Updates hinzukommen.
Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Der Entwickler rechnet derzeit mit einer Early-Access-Phase bei Steam von ungefähr zwei Jahren, während der regelmäßig neue Inhalte und Verbesserungen erscheinen sollen.

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