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Capcom und Konami feiern Rekordzahlen: Japanische Gaming-Giganten legen kräftig zu

Bei den japanischen Spieleherstellern läuft es derzeit offenbar ziemlich rund. Sowohl Capcom als auch Konami haben ihre aktuellen Geschäftszahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2026/2027 veröffentlicht. Und beide Unternehmen können sich über ein deutliches Wachstum freuen.

Während Konami vor allem von seinen etablierten Marken profitiert, kann Capcom auch mit neuen Spielen wie z. B. Pragmata beachtliche Erfolge verbuchen.

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Konami steigert seinen Gewinn um über 75 Prozent

Konami Digital Entertainment, die Videospielsparte des Konzerns, konnte seinen Umsatz im Zeitraum von April bis September 2026 um 44,3 Prozent auf 243,5 Milliarden Yen (rund 1,5 Milliarden US-Dollar) steigern. Der operative Gewinn legte sogar um 75,1 Prozent auf 107,5 Milliarden Yen (rund 681 Millionen US-Dollar) zu. Diese Zahlen stammen vom Unternehmen selbst und wurden von Game Biz aufbereitet.

Zu den wichtigsten Veröffentlichungen des Zeitraums gehörten Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2, Silent Hill: Townfall, eBaseball: Pro Spirit 2026 und Suikoden Star Leap. Auch das weiterhin erfolgreiche eFootball trug dank eines großen August-Updates sowie verschiedener Aktionen und Ingame-Events zum Wachstum bei.

Der gesamte Konami-Konzern verzeichnete unterdessen ein Umsatzplus von 37 Prozent und erreichte bei sämtlichen Gewinnkennzahlen neue Rekordwerte für das Halbjahr. Aufgrund der starken Entwicklung hat das Unternehmen seine Jahresprognose angehoben.

Capcom profitiert von Pragmata, Resident Evil und Onimusha

Auch Capcom hat allen Grund zur Freude. In der Videospielsparte stieg der Umsatz um 70,8 Prozent auf 85,1 Milliarden Yen (rund 540 Millionen US-Dollar). Der operative Gewinn wuchs um 66,7 Prozent auf 52,3 Milliarden Yen (rund 332 Millionen US-Dollar).

Besonders erfreulich dürfte für Capcom der Erfolg der neuen Marke Pragmata sein. Der Science-Fiction-Shooter hat sich seit seiner Veröffentlichung im April bereits über 2,7 Millionen Mal verkauft. Auch Onimusha: Way of the Sword konnte überzeugen. Seit dem 4. September gingen mehr als 1,7 Millionen Exemplare über die Ladentheke.

Daneben bleiben die etablierten Marken wichtige Umsatztreiber. Resident Evil Requiem hat inzwischen die Marke von acht Millionen verkauften Einheiten überschritten. Davon profitierten auch ältere Serienteile wie Resident Evil 2 und Resident Evil 4.

Die Monster-Hunter-Reihe verzeichnete ebenfalls steigende Verkaufszahlen, während Devil May Cry 5 nach seiner Switch-Veröffentlichung im Sommer inzwischen auf über 14 Millionen verkaufte Exemplare kommt.

Insgesamt verkaufte Capcom im ersten Geschäftshalbjahr 36,86 Millionen Spiele, gegenüber 23,85 Millionen im Vorjahreszeitraum. Auch diese Zahlen stammen vom Unternehmen selbst und wurden erneut von Game Biz aufbereitet.

via Automaton Media, (2), Bildmaterial: Onimusha: Way of the Sword, Capcom

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