Auf der Gamescom gab es auch den ein oder anderen interessanten Indie in Halle 10 – vor wenigen Tagen konnten wir euch schon das RPG Bringer vorstellen, diesmal wird es etwas außergewöhnlicher, denn mit WTF – Waifu Tactical Force von den Entwicklern bei Extremely Normal hat es tatsächlich ein reiner Shooter im Anime-Stil auf JPGAMES geschafft.
Wir wissen auch nicht genau, wie und warum das passiert ist – vermutlich lag es an einer Kombination aus dem auffälligen Namen, der knallbunten Aufmachung und den allgemeinen Vibes, die das Spiel wie ein erwachsen gewordenes Splatoon wirken lassen. Dabei dürfte es vielen Arten von Shooter-Fans gefallen, denn das Spielgefühl dürfte auch den ein oder anderen klassischen „Unreal Tournament“-Fan abholen.
Waifu Titanfall?
In WTF – Waifu Titanfa… äh, Waifu Tactical Force geht es teambasiert, meist 2 vs. 2, 3 vs. 3 oder gar 4 vs. 4, in kontrollierten Arenen gegeneinander. Wichtig dabei: Es ist explizit nicht als Hero-Shooter angelegt. Jede Waifu kann jede Skillkombination übernehmen und jede Waffe tragen – und damit auch verschiedene Spielstile verkörpern. Diese gilt es, live im Match herauszufinden – und gemeinsam mit den Teamkollegen voll zu nutzen oder zu kontern.
Wir sind nicht die größten Shooter-Experten, aber tatsächlich macht das Gameplay auch uns nach kurzer Eingewöhnungszeit Spaß. Es spielt sich flott, aber immer noch geerdet, auch wenn die großen Sprünge, Doppelsprünge, Wallruns und Slides gelegentlich noch etwas „floaty“ anfühlen.
Durch die zwei vor dem Match wählbaren Waffen und viele auswählbare Modifikatoren bietet aber jedes Match viel Abwechslung. Laut Entwickler fühlen sich insbesondere Fans im Teenageralter und Fans von Apex Legends schnell wohl, auch wenn WTF – Waifu Tactical Force noch mal ein ganzes Stück flotter unterwegs ist als so ziemlich alle Gamepad-freundlichen Shooter der letzten zwei Jahrzehnte.
Auch in anderen Punkten bleibt WTF sehr klassisch: Man möchte das Spiel als Premium-Titel auf Steam zu einem angemessenen Preis anbieten, die Serverkosten mit Skins und optischen Anpassungen finanzieren und keine Pay-to-Win-Mechaniken oder Lootboxen nutzen.
Early-Access kommt 2027
Ein weiterer Playtest ist für Ende des Jahres angedacht, bevor „WTF – Waifu Tactical Force 2027 in den Early Access gehen soll. Dieser wird neben den Arenen einen Storymodus auf einer großen Bohrinsel im Ozean im farbenfroh-industriellen Solarpunk-Design anbieten – womit wir fast schon wieder bei Splatoon wären.
Dort könnt ihr auch die Einnahmen aus den actionreichen Matches nutzen, um eine Söldnerfirma zu finanzieren. Durch das Looten der „Mother Base“ anderer SpielerInnen erweitern – sofern sie sich auf ein Match einlassen.
Die taktischen Shooter-Waifus solltet ihr im Auge behalten, denn hinter der farbenfrohen „kawaii or die“-Hülle steckt ein anspruchsvolles Spiel mit toller, vielfältiger Community – unter anderem auf Discord.
Open Pre-Alpha Trailer:
Bildmaterial: WTF – Waifu Tactical Force, Extremely Normal

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