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Von NieR und Octopath inspiriert: Neues Open-World-RPG in 3D-Pixel-Optik ist finanziert

Ein bisschen NieR, etwas Octopath Traveler und dazu eine offene Welt in ungewöhnlicher 3D-Pixel-Optik: Das Indie-RPG EthrA hat sein Finanzierungsziel auf Kickstarter erreicht und damit auch eine Umsetzung für Nintendo Switch 2 gesichert.

Das Zwei-Personen-Team von StoneLab Games benötigte rund 47.000 US-Dollar für die Finanzierung und konnte dieses Ziel inzwischen erreichen. Läuft die weitere Entwicklung nach Plan, soll EthrA ungefähr im April 2028 erscheinen. Die EntwicklerInnen nennen auf ihrer Kickstarter-Seite unter anderem NieR und Octopath Traveler als Inspirationen.

Zwei HeldInnen gleichzeitig

Im Mittelpunkt stehen Bob, ein Bauernjunge auf der Suche nach einem aufregenderen Leben, und Veil, ein verlorenes Kind einer seltenen Spezies mit besonderer Affinität zur Magie. Gemeinsam reisen sie durch einen Kontinent voller Ruinen, Städte und Geheimnisse und stoßen dabei auf eine Lüge, die bereits seit tausend Jahren besteht.

Eine Besonderheit ist das Kampfsystem, denn beide Charaktere werden gleichzeitig kontrolliert. Bob übernimmt den Nahkampf, während Veil Zauber und Verstärkungen beisteuert. Veil kann auf Bobs Rücken bleiben, wodurch beide praktisch als Einheit gesteuert werden. Alternativ setzt ihr ihn ab und gebt ihm eigene Befehle. Dadurch müssen Gegner ihre Aufmerksamkeit auf zwei Ziele verteilen – allerdings kann Veil dann auch leichter ausgeschaltet werden. Ein optionaler Automatikmodus soll die Steuerung erleichtern.

Nicht nur kämpfen

Abseits der Kämpfe setzt EthrA stark auf Erkundung und ruhigere Aktivitäten. Angeln, Kochen, Landwirtschaft, Crafting und der Ausbau des eigenen Zuhauses gehören ebenfalls zum Spiel. Gesammelte Ressourcen lassen sich unter anderem zur Herstellung von Gegenständen und zur Verbesserung der Ausrüstung einsetzen.

Hinter allem steht die namensgebende Energie EthrA. Sie wird von gigantischen Monolithen einer verschwundenen antiken Zivilisation erzeugt und bildet eine wichtige Energiequelle der Welt. Harmlos ist sie jedoch nicht: Eine zu hohe Konzentration kann bei Lebewesen eine unheilbare Kristallisierung auslösen, die sich nach ihrem Beginn immer weiter im Körper ausbreitet.

Bis zum geplanten Veröffentlichungszeitraum ist noch reichlich Zeit. Laut Informationen auf der Kickstarter-Seite sollen neben der Version für die „Switch 2“ auch eine Version für die PlayStation 5 und den PC via Steam kommen. Ob die Playstation-Version auch an ein Finanzierungsziel gekoppelt ist, geht nicht nicht hervor. Zumindest soll es auch deutsche Texte geben.

Der Trailer:

via GoNintendo, Bildmaterial: EthrA, StoneLab Games

7 Kommentare

  1. Warum macht man heutzutage immer häufiger passable Hintergründe, teilweise aus 3D und dann aber so hässlich verpixelte Charaktermodelle?

    So etwas nennt man Artstyle. Das sieht so aus, weil es so aussehen soll.

    Mir persönlich gefällt, was ich hier sehe - und höre.

    Das Ding könnte rein technisch bestimmt auch auf einer Evercade VS zum Laufen gebracht werden. Würde mich freuen, weinn der Release für 2028 oder später anberaumt wird.:D

  2. Ich vermisse die Zeit, wo ein Kickstarter, der keine DRM-freie Fassung versprach, keine Chance auf Erfolg hatte.

    Warum macht man heutzutage immer häufiger passable Hintergründe, teilweise aus 3D und dann aber so hässlich verpixelte Charaktermodelle?

    Es spiegelt die japanische Animationskunst wider: Hyperdetaillierte Hintergründe, stark abstrahierte Figuren.

    In der Theorie soll das die Projektion des Zuschauers/Spielers in den Protagonisten erleichtern.

    In der Praxis, naja. ;)

  3. Es spiegelt die japanische Animationskunst wider: Hyperdetaillierte Hintergründe, stark abstrahierte Figuren.

    In der Theorie soll das die Projektion des Zuschauers/Spielers in den Protagonisten erleichtern.

    In der Praxis, naja. ;)

    Hmmm. Na gut. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
    Ich habe damals mit Mario auf dem NES angefangen und bin froh, dass wir davon weit weg sind.

    So künstlerische Entscheidungen wie bei Another Eden, Hollowknight, Child of Light, Cris Tales, Okami kann ich verstehen und sehen teilweise echt schön aus, aber mit Pixelgrafik kann ich mich nicht mehr anfreunden, vor allem wenn Hintergrund und Charakere nicht zusammen passen. Das sieht bei den FF8 und FF9 Remaster ohne Mods für die Hintergründe auch merkwürdiger aus als im Original finde ich.

  4. Mir hat der Stil gefallen, es hat etwas von Minecraft, nur eben aus einer anderen Perspektive.

    Beim Kampfsystem bin ich allerdings noch etwas skeptisch – das wirkt auf mich stellenweise etwas hakelig.

    Wobei es vielleicht auch noch zu früh ist, sich mit jedem Pixel auseinanderzusetzen, wenn es „nach Plan“ erst 2028 erscheinen soll. Bis dahin kann sich schließlich noch einiges ändern. Grundsätzlich bin ich aber schon ein wenig interessiert an dem, was ich bisher sehen durfte.

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