Ein kleines Stück Land, ein paar Samen, Tiere, Minen und jede Menge DorfbewohnerInnen, deren Geschichten ihr kennenlernen könnt: Daomei Village dürfte Fans von Stardew Valley auf den ersten Blick ziemlich vertraut vorkommen. Beim Setting nimmt die kommende Farming-Sim vom Entwickler Gameparic allerdings eine ungewöhnliche Abzweigung.
Denn Daomei Village, das Bogens schon vor vier Jahren angekündigt wurde, ist kein gewöhnliches, idyllisches Dörfchen. Es ist ein Ort voller Verbannter und VerbrecherInnen, die beim Kaiser in Ungnade gefallen sind – und ihr gehört selbst dazu.
Cozy Farming unter den Augen des Kaisers
Statt im Gefängnis zu landen, bekommt eure Spielfigur eine zweite Chance. Ihr sollt Daomei Village wiederaufbauen und zu neuem Wohlstand führen. Dafür startet ihr mit nicht viel mehr als einfachen Werkzeugen, 100 Yuan, einigen Reissamen und etwas Tee.
Von dort entwickelt sich das bekannte Farming-Prinzip: Ihr bestellt Felder, baut neue Gebäude, pflanzt unterschiedliche Früchte und Gemüsesorten an und kümmert euch um Tiere. Später lassen sich Teile der Landwirtschaft sogar automatisieren.
Neue Technologien und wertvolle Materialien warten allerdings nicht einfach beim örtlichen Händler. Sobald der Kaiser genügend Vertrauen in euch hat, dürft ihr euch in gefährlichere Gebiete und Minen wagen. Dort warten Rohstoffe, Samen und Baupläne, aber auch Gegner wie Fledermäuse und Schleime.
Noch wichtiger sind die BewohnerInnen des Dorfes. Durch Aufgaben gewinnt ihr ihr Vertrauen und erfahrt nach und nach ihre Geschichten – inklusive der Frage, warum sie überhaupt nach Daomei Village verbannt wurden.
Dazu kommen zahlreiche Elemente chinesischer Kultur. Ihr beschäftigt euch mit Mythologie und Dämonologie, erfahrt mehr über frühere Dynastien und veranstaltet zu besonderen Tagen des chinesischen Kalenders sowie zu Geburtstagen gemeinsame Festmahle.
Wer seine Steuern vergisst, hat ein Problem
Ganz so entspannt wie Stardew Valley ist das Leben allerdings nicht. Als Teil eurer Strafe verlangt der Kaiser regelmäßige Tributzahlungen.
Besucht euch der Steuereintreiber und ihr könnt die geforderte Summe nicht aufbringen, droht die dauerhafte Verbannung – und damit ein kompletter Neustart. Neben dem Ausbau der Farm müsst ihr also stets genügend Geld für die nächste Forderung zurücklegen.
Damit verbindet Daomei Village viele vertraute Cozy- und Farming-Mechaniken mit einer ziemlich ungewöhnlichen Ausgangslage. Das Spiel soll im vierten Quartal 2026 für PCs via Steam erscheinen.
Eine Demo sowie deutsche Texte gibt es auch. Leider ist das Spiel bisher nicht auf der deutschen Steam-Webseite verfügbar, das ist aber wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. Eventuell fehlt hier noch USK-Prüfung oder es hat einen anderen Grund.
Ein erster Trailer:
via GameRant, Bildmaterial: Daomei Village

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